Insight
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Hugues Tourinan |
basses, backing vocals |
| Adrien Gautier |
vocals |
| Jérôme Tourinan |
guitars |
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| Cyril Queneau-Pitol |
saxophone |
| Sebastian Ferraz |
drums, percussion |
| Francois Pouvreau |
keyboards |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Prologue: Rencontre (part 1)
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3:27
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| 2. |
Prologue: Rencontre (part 2)
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2:53
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| 3. |
Prologue: Petit Homme
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4:48
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| 4. |
Episode I: Rouge
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7:01
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| 5. |
Episode I: Vertiges
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6:01
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| 6. |
Episode II: Mensonges
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7:33
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| 7. |
Episode II: Introspection
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3:41
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| 8. |
Episode II: Ira
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5:42
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| 9. |
Episode III: Insight
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8:48
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| 10. |
Episode III: Requiem
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6:56
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| 11. |
Epilogue: Passage
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1:55
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| 12. |
Epilogue: L' Eveil
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7:41
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| Gesamtlaufzeit | 66:26 |
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Rezensionen

Wann immer ich ein neues Progmetal-Album zu hören bekomme, frage ich mich, ob denn jetzt endlich die große Überraschung kommt. Ausgerechnet in diesem Genre, in dem ? wie seinerzeit im Hardrock oder Blues ? die Claims längst abgesteckt sind, rechne ich noch mit Überraschungen. Aber ich denke immer: Die sind doch alle so versierte Musiker, da muss doch mal die bahnbrechende neue Idee kommen? Aber wahrscheinlich ist das nur meine eigene Neigung zum Optimismus; Metal ist in Wirklichkeit vielleicht von seiner Grundnatur her eine Kultur mit Großem-Bruder-Effekt: Wer es spielt, kennt seine Helden und will sein wie die, also spielt er auch einen absichtlich an diese angelehnten Stil. Wer dagegen individuell-kreativ sein will, spielt vielleicht erst gar keinen Metal ? weil die Claims eben abgesteckt sind: fast alle Metaller wollen heute so symphonisch-krachend sein wie Dream Theater und die Akkorde so drehen können wie Symphony X. Wobei DT auch ihre Akkorde sonst wohin drehen und SX symphonisch werden können ? und unterm Strich ist alles das Gleiche (von erfrischenden Quertreibern wie Fates Warning natürlich mal abgesehen).
Zum Thema Hyskal fällt mir all das ein, weil diese Band ein kleines Neuelement ins Metal-Gerüst eingeschraubt hat, und zwar das Saxophon. Irgendwie find? ich?s jetzt selbst witzig, dass ich das erwähne, denn Saxophone sind ja nun wirklich nichts Neues, nicht mal im Progmetal, die gab?s bei DT auch schon. Aber die Selbstverständlichkeit, mit der Hyskal im Vordergrund ein Saxophon trällern lassen, während der Hintergrund nur so vor sich hin ruppt, das zeugt von einem gewissen Mut, etwas Ungewöhnliches zu zeigen und es trotzdem so klingen zu lassen, als ginge es gar nicht anders: der Titeltrack ?Insight? führt das vor, der zunächst fast etwas seicht beginnt, dann aber dem Saxophon die Aufgabe zuteil werden lässt, den Song allmählich in eine interessantere Richtung zu leiten. Oder der Schlusstrack ?L? Eveil? ? der lässt dem Saxophon einen besonders ausladenden Spielraum vor dem Hintergrund einer eher typisch epischen Progmetal-Coda; das Sax wirkt aber eher wie im Stil von Pink Floyd, so dass das Metall zu schweben scheint.
In dieses Bild passen auch leisere Übergänge wie das bewusst etwas stagnierende ?Petit Homme? (mit lyrischen und riffigen Elementen), das düster-dräuende ?Passage? und besonders das Doppel-Solo von Saxophon und Bass (!) in ?Mensonges? ? so was mal in einer Studio-Aufnahme zu hören macht immer Spaß, finde ich, werden doch solche Kapriolen meistens für Konzerte aufgehoben. Auch die starke Orgel im Opener und ihre Reprise in ?Passage? erzeugen Stimmung und Aufhorcher, die im Metal nicht so selbstverständlich sind. Und sogar die ruppigen Teile sind hier auf ihre Art harmonisch und haben eine gepflegte Atmosphäre. Nett ist auch der Charakter des Schlussteils (?Epilogue?), da er insgesamt eine Reprise zum Anfang darstellt (?Prologue?).
Aber wenn dann erstmal die Einleitungs-Skalen erklommen und die erforderlichen Brachial-Beweise durchgeprügelt sind, herrscht vorwiegend Progmetal-Stimmung vor, wie man sie erwarten kann, in sauberer und druckreicher Produktion und mit gelegentlichen Anleihen aus der Dream-Theater- bzw. Symphony-X- Richtung, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Fans des Genres werden wahrscheinlich nicht enttäuscht sein. Hübsch gestaltet ist übrigens das Booklet: zu jedem Song gibt es ein exklusives kleines ?Gemälde? zu sehen; fast schade, dass solche Bilder in CD-Booklets notgedrungen so klein sein müssen.
| Anspieltipp(s): |
Insgesamt finde ich die drei Tracks der Mitte (?Episode II?) am stärksten. |
| Vergleichbar mit: |
Weniger Dream Theater, mehr Symphony X mit einem Gitarrensound wie durch ein Drehgewinde (und mit hier und da mal einem unerwarteten Aufblitzer). |
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| Veröffentlicht am: |
2.12.2006 |
| Letzte Änderung: |
2.12.2006 |
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