Existences Invisibles
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Carbon7 |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Franck Balestracci |
Keyboards, Piano, Drums, Percussion, Sound Effects, Deconstructed Voices |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Screenplay Of A Movie
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5:09
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| 2. |
Adrift In A City
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5:27
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| 3. |
Le Veilleur Sous La Lune
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5:43
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| 4. |
Our Inner Theater
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6:50
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| 5. |
Chaos Antériuer
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4:18
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| 6. |
Obscure Part
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5:48
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| 7. |
Les Déspoirs De Christa (For Nico)
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3:20
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| 8. |
Baird Ts Memory
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3:28
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| 9. |
Prélude Polaire
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3:14
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| 10. |
Telle Est La Raison
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4:08
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| 11. |
Electric Day
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3:52
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| 12. |
La Danse Des Sons
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4:13
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| 13. |
Plan Séquence
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3:02
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| 14. |
Parcours De Mémoire
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5:58
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| Gesamtlaufzeit | 64:30 |
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Rezensionen

"This music is dedicated to all wandering and forgotten souls, to all people, past, present and future, to all invisible existences, now evaporating in space, to all nomad bodies, now disappeared; with humility, an echo, a vibration."
Allen unsichtbaren Existenzen widmet Franck Balestracci also sein Debütalbum für Guy Segers Carbon7-Label. Eingespielt hat er es ganz im Alleingang, hauptsächlich mit einer Ladung verschiedenster Tasteninstrumente und einer umfangreichen, elektronischen bzw. akustischen Perkussion. Dazu kommen allerlei Klangeffekte, Geräusche, Sprachfetzen, Geschrei, Glocken, Naturklänge und Myriaden von anderen, auf Tonband oder digitalem Speichermedium festgehaltenen Sounds und ab und zu auch Balestraccis Stimme (nein, singen tut er nicht).
Der Franzose hat auf "Invisible Existence" also alles selbst gemacht. Nur beim Mastering des Albums war ihm jemand behilflich, Alan Ward, in den frühen 80er Jahren für kurze Zeit Mitglied von Univers Zero (nicht zu verwechseln mit dem anderen Alan Ward, der mit Guy Segers zusammen das Carbon7-Label betreibt). Univers Zero ist ein ganz gutes Stichwort, da sich Balestraccis Musik in denselben Klangefilden bewegt wie die der franko-belgischen Rockavantgarde. Der beste Vergleich ist wohl Art Zoyd, insbesondere deren Alben ab den 90er Jahren, in denen elektronische Klänge verstärkt an Bedeutung erlangen. "Invisible Existence" bietet eine Stunde lang eher düstere Klänge, ein getragen dahingleitendes Gemisch aus mildem quasiindustriellen Geräuschkonstrukten, mächtigen bis delikaten Ambientklängen, elektroakustischen Soundgeflechten, neoklassisch beeinflussten, mitunter recht hektischen Kammerprogfragmenten, bedrohlichem Klangschweben, entspannteren Tongeweben und bizarren, elektronischen Klang- und Geräuschkollagen. Das Soloschaffen von Thierry Zaboďtzeff ist auch ein ganz naheliegender Vergleich, doch ist Balestraccis Musik nicht so schwergewichtig, insgesamt schwebender und daher deutlicher in Ambientgefilden beheimatet (und auch etwas abwechslungsreicher).
Sehr fett produziert ist "Invisible Existence" und strömt gewaltig und klangvoll aus den Boxen. Die Scheibe hat nicht ganz die Soundvielfalt, die auf dem drei Jahre später erschienen "Modified Reality" zu finden ist, doch kann ich auch diese CD Liebhabern von komplizierterer Elektronik, der Musik der schon erwähnten Frankobelgier (insbesondere Art Zoyd) und eher düsteren Ambientklängen nur uneingeschränkt empfehlen!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
24.12.2006 |
| Letzte Änderung: |
19.8.2012 |
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