Chaiming the Knoblessone
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Thomas Rogers |
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| Caleb Mulkerin |
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| Chriss Sutherland |
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| Karl Greenwald |
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| Erin Davidson |
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| Colleen Kinsella |
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Gastmusiker
| Scott Colburn |
Guitar Solo (Track 3), Voice (Track 1) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Apatrides
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13:21
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| 2. |
Mrs. Shakespeare Torso
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5:21
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| 3. |
Sole of Foot of Man
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12:46
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| 4. |
A Paranoid Home Companion (Intermission)
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7:12
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| 5. |
Ouch: Sinti, Roma, Zigeuner; The Names of Gypsy
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13:08
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| 6. |
Story #12 from the Invisible Mountain Archive
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14:05
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| 7. |
Scaly Beast vs. Toy Piano
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11:25
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| Gesamtlaufzeit | 77:18 |
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Rezensionen

Ihr sechstes Studioalbum spielten Cerberus Shoal im Januar 2003 ein. Wieder hat sich die Band aus Portland weiterentwickelt, diesmal sogar recht deutlich, fast radikal. Mit seinen Vorgängern hat "Charming The Knoblessone" wenig gemein, höchstens vielleicht eine gewisse elegisch-melancholische Atmosphäre, wie sie für Postrockproduktionen im Allgemeinen typisch ist. Ausschlaggebend für den Wandel war vielleicht auch ein Besetzungswechsel, der irgendwann 2001 stattgefunden haben muss und wodurch die Hälfte der Band ausgetauscht wurde.
Am auffälligsten ist, dass die menschliche Stimme nun eine gewichtige Rolle bei Cerberus Shoal spielt. Auf früheren Alben wurde zwar auch gesungen, aber nur ab und zu, in einigen wenigen Stücken. Meist war die Musik instrumental gehalten. Auf "Charming The Knoblessone" wird dagegen recht viel gesungen und gesprochen, oft sogar mehrstimmig. Aber auch in musikalischer Hinsicht hat sich bei Cerberus Shoal etwas verändert. "Charming The Knoblessone" ist um einiges sperriger und experimenteller ausgefallen, als die Vorgängeralben und - wie eben angedeutet - songorientierter. Klang-, Stimm- und Geräuschsamples, Gesprächsfetzen - oft effektverfremdet -, allerlei elektronische, fiepende, sägende, zischende, wispernde und plingende Sounds, folkloristische Einlagen (melancholisches Akkordeongenudel, hispanisches Akkustikgitarrengeklampfe, banjoartiges Geschrammel), schwebende Tastenklänge, scheppernde und metallische Perkussion, Glocken-, Glockenspiel- und Marimbaexkurse, diverse E-Gitarrenausbrüche (verhältnismäßig zurückhaltend), grundierendes Bassgewummer, zarte Soprangesänge, klagend-brüchiges Genöle, schräge Choreinlagen, wirre Textrezitationen und diverse weitere Tongebilde, deren Ursprung nicht so ohne Weiteres zu ermitteln sind, bilden ein dichtes, bizarres Ganzes, welches zwischen kaum vernehmbarem Klangwispern und lauten Rockcrescendi, elegischen Tongemälden und ziemlich wüstem Klangchaos hin und her schwankt. Detaillierter zu beschreiben, was in den über 70 Minuten so alles passiert, würde den Rahmen dieser Rezension allerdings bei weitem sprengen.
"Charming The Knoblessone" ist ein eigenartiges Album, welches aber eine ziemlich neue und eigenständige Spielart des Genres Postrock bietet. Am ehesten lässt sich diese Musik wohl mit den Hervorbringungen der Kanadier von A Silver Mount Zion vergleichen, ist aber avantgardistischer ausgerichtet. Die letzten Alben von Biota sind auch in ähnlichen musikalischen Breiten angesiedelt. Wer sich eine Mischung aus RIO/Avant und elektronischem Postrock mit schräger Folkkomponente vorstellen kann, der sollte in "Charming The Knoblessone" einmal reinhören. Das Album braucht allerdings mehrer Durchläufe, bis man sich and diese seltsame Mischung gewöhnt hat. Ist dies aber einmal geschehen, steigert sich die Faszination von Hördurchlauf zu Hördurchlauf!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
5.2.2007 |
| Letzte Änderung: |
9.2.2007 |
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