The Third Way ist eine von vielen Veröffentlichungen des französischen Brennus Labels und der Versuch, französische Bands auch international populärer zu machen. Awacks fahren eindeutig im Fahrwasser solcher Bands wie Symphony X und bedienen quasi alle Klischees des Melodic Metals gepaart mit einer Spur Dream Theater.
Immerhin lässt die Qualität der Stücke wenigstens noch Grund zur Hoffnung übrig. Awacks haben zwar nicht wirklich viel Eigenständigkeit zu bieten, dennoch wirken sie professionell und bringen ihre Stücke auf den Punkt. Der Gesang wirkt auch zur Musik passend und so kann man wenigstens von einem guten Album sprechen. Was man dem Album allerdings absprechen muss ist die Tatsache, dass hier wirklich kaum eigene Ideen verarbeitet werden und somit muss man der Band vorwerfen, auf einen fahrenden Zug aufspringen zu wollen, um selbst ein Stück vom Kuchen abzubekommen.
Meiner Ansicht nach bleibt Awacks damit der internationale Erfolg versagt. Es gibt keine Unterschiede zu jeder x-beliebigen Band dieses Genres und damit auch zu wenig Argumente, die wirklich für Awacks sprechen. Wer sich nicht annähernd aus der Masse abhebt wird m.E. darin untergehen.