Many Directions
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Eigenverlag |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Dirk Radloff |
voice, all instruments, programming |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Another Dark Lady
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3:12
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| 2. |
What Lips My Lips Have Kissed
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3:53
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| 3. |
One Way Ticket
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3:24
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| 4. |
Fire
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4:02
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| 5. |
Many Red Devils
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1:51
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| 6. |
Death In The Opposite House
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4:47
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| 7. |
Richard Cory
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3:14
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| 8. |
Kid Sleepy
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2:20
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| 9. |
Factory Windows
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1:26
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| 10. |
Fast Rode The Knight
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2:23
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| 11. |
The Road Not Taken
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2:43
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| 12. |
The Story Of The Ashes And The Flame
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3:09
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| 13. |
Credo
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3:54
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| 14. |
The Miller's Wife
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10:02
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| Gesamtlaufzeit | 50:20 |
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Rezensionen

Dirk Radloff alias Heartscore zum dritten... und diesmal ist es wieder ein absolutes Solowerk geworden. Aus Geld- und Zeitmangel macht Radloff auf "Many Directions" wirklich alles selbst: Er spielt diverse Instrumente, hat produziert, gemastert usw. und singen tut er ja sowieso. Keine Experimente mit weiblichen Sängerinnen, wie noch zuvor spekuliert, aber auch sonst keine Gastmusiker.
"Many Directions" kommt in einer Blechbox mit einem runden Sichtfenster, eine skurrile Verpackung. Leider gibt es kein Booklet, so dass mir nicht klar ist, ob es sich hier wieder um vertonte Gedichte handelt, ich würde es aber mal vermuten.
Radloff geht die Sache diesmal etwas ruhiger an, zumindest wenn man das abgedrehte Vorgängeralbum "Straight To The Brain" als Maßstab nimmt. Er selbst, meint, dass er sich als Songschreiber weiter entwickelt hat und daher jetzt überzeugender auch zu einfacheren, poppigeren Strukturen findet. Das stimmt auch, denn so eingängig hat man Heartscore sicherlich noch nie gehört. Die Songs sind meist eher kompakt bis kurz und kommen oftmals richtiggehend luftig-leicht daher. Es klingt oftmals "akustisch", gerade auch die Gitarre. Zwar durchaus noch rockig, aber von der Metal-Attitüde früherer Versuche keine Spur. Allerdings fehlt dafür auch ein bisschen das manisch-verrückte der Vorgängeralben, was mich eigentlich recht begeistern konnte. Dafür gibt es locker-flockige, fast beatleske, Melodien, kleine jazzige Zwischenspiele und immer wieder verspielten Art-Pop mit Violinen- und Trompetenklängen. Das Ganze atmet oftmals einen etwas holprig-unbeholfenen Charme, fast ein bisschen punkig, der die Produktion umso sympathischer macht. Ob das Schlagzeug programmiert ist oder von Radloff selbst bedient wird, wage ich kaum zu sagen. Manchmal klingt es etwas holprig, aber eigentlich immer dynamisch, so dass ich fast eher daran glaube, dass hier ein echtes Schlagzeug gespielt wird.
Schöne Dinge stellt Radloff wieder mit seiner Stimme an. Zum einen geht er beim Singen wieder voll aus sich heraus und schreckt auch vor einigen vermeintlich schrägen Tönen nicht zurück. Dann arrangiert er wieder lässige Chorpassagen mit sich selbst, die einfach Spaß machen.
"Many Directions" macht durchaus wieder Spaß und ist wahrscheinlich zum Einstieg in die eigenwillige Welt des Dirk Radloff bestens geeignet. Aber trotzdem wäre ich fast etwas enttäuscht gewesen, wenn nicht zum Abschluß mit dem langen "The Miller's Wife" ein echtes Meisterwerk lauern würde. Radloff zieht hier in einer Art Mini-Rock-Oper alle Register und baut eine dermaßen beeindruckende dramatische Atmosphäre auf, dass einem echt die Luft wegbleibt. Ein toller Abschluß!
Hört mal rein, denn so frische, kaum vergleichbare Musik bekommt man selten zu hören...
| Anspieltipp(s): |
Death In The Opposite House, The Miller's Wife |
| Vergleichbar mit: |
nee ;-) |
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| Veröffentlicht am: |
29.3.2007 |
| Letzte Änderung: |
29.3.2007 |
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