Ilhas
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Voiceprint Brazil |
| Durchschnittswertung: |
8/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Fabio Golfetti |
guitar, vocals, sitar |
| Angelo Pastorello |
bass |
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| Gregor Izidro |
drums |
| Fabio Ribeiro |
keyboards, organ, synthesizer |
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Gastmusiker
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Linguas de Gato em Gelatina
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3:19
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| 2. |
Mahavishnu
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4:19
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| 3. |
Blues
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4:56
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| 4. |
Estrelas
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3:48
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| 5. |
Ecos
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3:37
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| 6. |
Eclipse
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6:46
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| 7. |
Supernova
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3:33
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| 8. |
Azul
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3:02
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| 9. |
Transe
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3:06
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| 10. |
Cartas
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2:55
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| 11. |
Jupiter
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6:17
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| 12. |
Danca
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3:50
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| 13. |
Moon Princess
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2:21
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| Gesamtlaufzeit | 51:49 |
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Rezensionen

Die Brasilianer Violeta de Outono sind in ihrer Heimat wohl schon Kult-Stars. In über 20 Jahren des Bestehens hat man immerhin auch schon 8 CDs, diverse LPs und auch einige Cassetten-Alben veröffentlicht. Jüngst erschien auch eine DVD. In Europa ist man sicherlich eher unbekannt, was auch daran liegt, dass es schon mal 2 Jahre dauern kann, bis ein Album hier offiziell ankommt. So ist das auch mit dem vorliegenden "Ilhas", welches bereits 2005 bei Voiceprint Brazil erschienen ist, und anscheinend erst seit März 2007 offiziell in Europa / Deutschland vertrieben wird.
Von psychedelischem Rock zwischen Yes und King Crimson ist in den Marketing-Ankündigungen zu lesen. Ich frage mich, wer sowas immer verzapft. In diesem Fall ist das barer Unsinn. Violeta de Outono präsentieren sich auf "Ilhas" als Psychedelic-Rockband mit leichten spacigen Einschlägen, die sich klar in die Tradition der frühen Floyd stellt. Die Liebe zu floydigen Sounds geht zuweilen soweit, dass man Stilistik, Rhythmik und Atmosphäre so direkt abkupfert, dass man ein Cover zu hören glaubt ("Blues").
Wenn man nicht allzusehr auf Floyd macht, dann gelingt den Brasilianern ein schöner Klangteppich aus ausladenden Gitarrensoli, nicht selten als Slide-Gitarre gespielt, sanften Keyboard-Gebirgen, trockenem Bass und groovendem, aber simplen, Schlagzeug. Typische Effekte wie Windrauschen, Meereswellen, Sprachsamples, Vogelzwitschern, Weltraumgeräusche etc. sorgen für die genretypische Atmosphäre. Die Gitarrenarbeit in "Eclipse" und "Jupiter" ist wirklich hörenswert. Trips, die zum Abheben und Mitschweben einladen. Leider sind die Songs teilweise etwas zu kurz geraten, so dass gerade wenn sich die hypnotische Wirkung entfaltet hat, das Ende hereinbricht. Eine gewisse Liebe zu beatlesken Harmonien und Beat-Rhythmen ala The Who oder Vanilla Fudge lassen ein wohliges 60ies-Feeling aufkommen. So wirkt das Album stellenweise auf sympathische Weise altmodisch.
Wenn die Brasilianer nun noch etwas mehr rocken würden, dann wäre das richtig klasse. So kommt die Musik wie mit einem Zuckerguss versehen daher und wirkt ein bisschen zahnlos-süßlich. Da sollten die Jungs mal den Peruanern von La Ira de Dios lauschen, die stilistisch ähnliche Musik machen, aber vielmehr Power entwickeln. Dazu kommt noch der ausgesprochen süßliche Gesang von Bandleader Golfetti. Sein genuscheltes Portugiesisch fügt sich zwar gut ein, aber verstärkt noch den Zuckerguss-Effekt. Auch Gastvokalist Patapas (oder ist das eine Frau?) klingt nicht viel anders und so ist der Gesangsbereich eher ein Ausfall.
So bleibt "Ilhas" ein nettes, sympathisches Album mit schönen Instrumentalparts, dem leider die Durchschlagskraft und das gewisse Etwas fehlt. Schade, aber so werden die Brasilianer leider in der Masse der Veröffentlichungen untergehen und weiterhin unbekannt bleiben.
| Anspieltipp(s): |
im Prinzip egal... |
| Vergleichbar mit: |
La Ira De Dios mit Zuckerguss |
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| Veröffentlicht am: |
7.6.2007 |
| Letzte Änderung: |
7.6.2007 |
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