Beneath the Veil of Winter's Face
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Benoit David |
Vocals |
| Michel St-Père |
Electric and Acoustic Guitars, Bass and Keyboards |
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| Steve Gagné |
Drums |
| Patrick Bourque |
Bass (Tracks 5 & 8) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
As I Am
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5:41
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| 2. |
Beneath the Veil of Winter's Face
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5:58
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| 3. |
Snowhite
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4:07
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| 4. |
Travel to the Night
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8:38
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| 5. |
The Scarlet Eye
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5:35
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| 6. |
The Third Dream
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6:11
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| 7. |
Voyage to the Other Side
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6:24
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| 8. |
The Sailor and the Mermaid
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5:23
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| 9. |
The Awakening
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11:12
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| 10. |
The Preacher's Fall
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3:30
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| Gesamtlaufzeit | 62:39 |
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Rezensionen

Das hat lange gedauert. Knapp neun Jahre nach ihrem letzten regulären Album „Destiny?“ („At The Dawn Of A New Millennium“ war ja nur eine Compilation) melden sich die Kanadier von Mystery wieder zurück und knüpfen dabei nahtlos an ihre Werke aus der zweiten Hälfte der neunziger Jahre an. Immer noch bieten die Mannen aus Quebec ihre gefällige Mischung aus AOR und melodischem Progressive Rock, die zwar nie wirklich komplex, andererseits aber auch selten zu wohlklingend wird.
Erfreulich, dass die Band um Gitarrist und Keyboarder Michel St-Père in der langen (Studio-)Schaffenspause offensichtlich nicht die Fähigkeit verloren hat, schöne Melodien und symphonischen Wohlklang mit dem nötigen Maß an Rock und Abwechslung zu versehen. Auch der neue Sänger Benoit David weiß zu überzeugen und lässt sich von der Stimme her irgendwo zwischen seinem Vorgänger Gary Savoie – dem ja nicht zu Unrecht immer Ähnlichkeiten zu Steve Perry nachgesagt wurden – und einer kraftvolleren Version von Bernard Ouellette, dem Chef der Landsmänner von Kaos Moon, einordnen.
Sicherlich ist „Beneath the Veil of the Winter's Face“ keine Offenbarung für den, der schräge Töne, überbordende Innovation oder metallische Härte sucht. Wer aber ein Faible für spielfreudigen, unpeinlichen und schlicht und ergreifend gut gemachten melodischen Rock (die abgegriffene und hier nicht wirklich passende Bezeichnung Melodic Rock lasse ich lieber stecken) mit progressiven Anklängen hat, der macht mit dem Comeback der Kanadier beileibe nichts verkehrt.
An manchen Stellen wird es zwar ab und an arg trivial und zu süßlich, aber jedes Mal, bevor man Karies bekommt, kommen Melodien um die Ecke, die einfach zum Niederknien sind und in ihrer Eingängigkeit und Attraktivät dieses Jahr höchstens von Rush getoppt wurden – ohnehin ein zwar nicht allzu naheliegender, aber nichtsdestotrotz an einigen Stellen durchaus zutreffender Vergleich. Mystery machen auch nach ihrer langen Auszeit einfach Spaß und Musik, die man auch an langen Sommerabenden gemeinsam mit Freunden genießen kann und die im besten Sinne autotauglich ist. Hoffentlich dauert es bis zum nächsten Lebenszeichen nicht bis 2016...
| Anspieltipp(s): |
Beneath the Veil of Winter's Face, The Scarlet Eye (als Rocker), The Sailor and the Mermaid (als Ballade und Schönklangoverkill) |
| Vergleichbar mit: |
früher wurden ja manchmal Journey genannt, aber imho klingen Mystery einfach... wie Mystery |
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| Veröffentlicht am: |
24.7.2007 |
| Letzte Änderung: |
24.7.2007 |
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Lang hat es gedauert, viele Insider haben bereits darauf gewartet und selbst dann, wenn man bisher freilich wenig mit den Kanadiern von Mystery anfangen konnte, so sollte man doch schleunigst ein Ohr riskieren, sofern man auf eine moderne Auslegung von Neo-Prog steht.
Modern, so ist das Stichwort. Hinzu kommt eine Produktion im zeitgemäßen Gewand, druckvoll und energiegeladen. Wünschenswert wäre es natürlich, wenn das Songmaterial diesen flotten Eindruck bestätigen würde - keine Sorge Ausfälle gibt es eher keine zu verzeichnen - aber insgesamt könnte hier und da auch mal das Gaspedal getreten werden (was bei The Preacher's Fall auch viel zu spät passiert). Die somit fast ausschließlich ruhigen Kompositionen werden mit viel Herz und Leidenschaft vorgetragen - mit einer dicken Portion Pathos und Bombast ohne jedoch schnulzig zu erscheinen (das ist auch Kunst).
Die Mischung macht es trotzdem. Erstaunlicherweise erinnert mich Sänger Benoît David vom Timbre an Aluisio Maggini von Clepsydra. Überhaupt empfinde ich diese Scheibe sehr nah an Clepsydras Alone, eine der besseren Neo-Prog-Scheiben der letzten 10 Jahre. Hervorzuheben sei das gefühlvolle Gitarrenspiel von Bandleader Michel St-Père, der immer wieder geschickte Akzente streut und unauffällig die Führung im Hintergrund einnimmt.
Hört man sich den Song "The Scarlet Eye" an, so kommen einem - sofern man sich mit dem Frühwerk von SAGA auskennt - sofort Parallelen zu "You're Not Alone" in den Sinn. Fast schon unverschämt, wie man sich der Melodielinie bedient. Ungeachtet dessen ist der Track ein Highlight des Albums. Gleiches gilt für das öffnende As I Am, welches so grausam neo-proggig ist, dass es schon wieder nett ist.
Insgesamt gelingt den Kanadiern ein Album, welches modernen Neo-Prog abliefert, der irgendwo zwischen Clepsydra, Saga oder modernen Bands wie Satellite liegt. Ich muss indes feststellen, dass ich offenbar allerdings zu alt geworden bin, um dauerhaft der Musik lauschen zu können. Vielleicht fehlt mir auch einfach nur der nötige Rumms. Für Fans dieser Gangart zweifelsohne aber als großes Ohrenkino zu werten.
| Anspieltipp(s): |
The Scarlet Eye, As I Am |
| Vergleichbar mit: |
Clepsydra, Marillion (Fish), Satellite, Saga |
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| Veröffentlicht am: |
3.8.2007 |
| Letzte Änderung: |
3.8.2007 |
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Gefällige Mischung aus AOR und melodischem Progressive Rock. Dieses Statement aus Dennis’ Tastatur trifft in der Tat den Nagel auf den Kopf. Wobei der „Progressive“-Anteil vor allem den Keyboardsounds zuzuschreiben ist. Und immer wieder meint man auch das eine oder andere musikalische Zitat wahrzunehmen. Aber eigentlich ist es einfach satter amerikanischer AOR, was die Kanadier hier bieten. Und der Sänger mit seinem Journey-Einschlag, der aber auch ebenso gut dem einen oder anderen Alan Parsons-Album gut zu Gesicht gestanden hätte, passt hierzu ganz hervorragend.
Neben dem volltönenden Sound sind es aber auch die musikalischen Ideen, die dem Melodic Rock von Mystery noch so einen gewissen Artpop-Anstrich verpassen. Hört man etwa „Snowhite“ mit leichtem...andthentherewerethree...-Touch oder The Scarlet Eye, das was von Alan Parsons hat, dann muss man schon sagen: das ist kompositorisch einfach clever gemacht. Trotzdem klingt das Album durchweg schon recht gefällig. Und echte Ohrwürmer fehlen bei aller Perfektion im Sound trotzdem. Für meine Journey/Toto/AlanParsons-Phasen ist es aber gleichwohl eine echte Bereicherung!
| Anspieltipp(s): |
Snowhite |
| Vergleichbar mit: |
Journey, Toto, Alan Parsons, Genesis |
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| Veröffentlicht am: |
4.8.2007 |
| Letzte Änderung: |
4.8.2007 |
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