Hide
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Cyclops |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Shaun Lowe |
vocals, drums, add. instrumentation |
| Scott Evans |
basses |
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| Chris Frost |
keyboards |
| Gareth Evans |
guitars |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Swords and knives
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5:04
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| 2. |
Hide
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5:27
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| 3. |
Wheel of love
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3:00
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| 4. |
Living a lie
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5:34
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| 5. |
In the city
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12:27
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| 6. |
Travelling man
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4:42
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| 7. |
No sign of life
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8:14
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| 8. |
In the clock
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4:37
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| 9. |
Matthew
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5:58
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| 10. |
The flame
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7:46
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| Gesamtlaufzeit | 62:49 |
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Rezensionen

Geben ist seliger denn Nehmen und Finden seliger denn Suchen: Dieses Album habe ich in meiner Sammlung neulich unerwartet gefunden, als ich Verschiedenes neu sortieren wollte. Es kommt zwar öfters mal vor, dass ich etwas bei mir im Schrank sehe und mich daran erinnere, dass ich es mal 'hatte', aber dieser Fall ist viel mysteriöser - ich habe bis jetzt nicht den Schimmer einer Ahnung, wie das Album an mich gekommen sein könnte. Im Laden gekauft? - Undenkbar bei dem Label. Bestellt? - Wieso hätte ich das tun sollen - kein Mensch kennt die Band. Gewonnen? - Ich spiele nicht, bin viel zu humorlos. Geschenkt? - Auf das Album wäre doch kein mutmaßlicher Schenker je gekommen. Ich schenke mir lieber die weiteren Grübeleien und höre einfach mal rein...:
Das ist ein Album, wie es einem meiner nächtlichen Prog-Träume entsprungen sein könnte - da liegt also die Erklärung für seine Herkunft! Es ist Neoprog drauf (typisch für meinen Geschmack), die Stimme hat einen leichten Madhatter-Einschlag, Richtung Galahad (typisch für meinen Geschmack), es sind kürzere, Single-taugliche Songs mit Hooklines dabei (typisch für meinen Geschmack), aber auch längere mit spannungsreichen Prog-Gerüsten (typisch für meinen Geschmack), es ist im Aufbau abwechslungsreich konzipiert und nie langweilig (typisch für meinen Geschmack) und es hat eine z.T. hypnotisierende Atmosphäre (typisch für meinen Geschmack)...
Kurzum: Das Album ist typisch für meinen Geschmack. Ach so, das sagte ich schon (;-)?
Um es mal sachlicher zu formulieren: Ich finde es immer gut, wenn ein Album eine Art musikalische Reise anbietet, auf der es verschiedene Stationen zum Verweilen gibt. Da kann es mal fröhlicher, wenn nicht sogar prolliger, zugehen und dann auch mal beschaulicher. Da wird die Aufmerksamkeit mal kurz angeheizt, mal ausgedehnter beansprucht. Einige der besten Prog-Alben waren so, und dieses ist eben auch so: "Swords and Knives", "Living a lie" und "Matthew" sind die geschickt über die Spielzeit verteilten Appetithäppchen für Eilige, nur für schnellen Genuss geeignet, potentielle Single-Auskopplungen, aber das sollte auf einem langen Album schließlich auch mal vorkommen. Diese Songs haben was von alten Marillion-Singles, sind nur nicht so aggressiv, eher poppig. "In the city", "No sign of life" und "The flame" sind die Longtracks, die auf einem guten Prog-Album auch nicht fehlen sollten: die leiten spannend von einem Abschnitt zum anderen und verführen zum sofortigen Wiederhören, um die Feinheiten nicht zu vergessen. Diese Tracks lassen mich manchmal an entsprechende aus dem Frühwerk von Landmarq denken. "Hide", "Wheel of love", "Travelling man" und "Into the clock" nehmen zwischen all den ebengenannten Tracks eine Mittelposition ein: sie sind so spannend wie die Longtracks, aber leichter verdaulich und dennoch so anspruchsvoll komponiert, dass sie das Ohr zu hypnotisieren scheinen. Richtige Prog-Ohrwürmer sind das: "Hide" z.B. klingt, wie ein richtig proggiger Song von Phil Collins klingen könnte, wenn es ihn gäbe; "Travelling man" ist minimalistischer Lyrik-Prog mit Gänsehaut-Garantie; "Into the clock" wirkt so geheimnisvoll, wie es sein Titel vermuten lässt, und "Wheel of love" gibt sich zunächst ganz ruhig, mündet aber mit Sogwirkung in ein Schlagzeug- und Rhythmusgewitter - so was sind kurze, aber gehörprägend hingehauene Kabinettstückchen hoher Prog-Kunst.
All diese Eindrücke entstehen natürlich nicht nur durch gekonnte Komposition, sondern auch durch instrumentale Feinarbeit, und dieser Eindruck bleibt am stärksten hängen: Überall klappert und klingelt es, die Drums werden anscheinend gewechselt, wann immer ihr Anschlag gewechselt wird, zarte Tupfer von Keyboard-Untermalungen verknüpfen kaum merklich auch sperrigere Teile, so dass der Sound fließen kann; Ähnliches leistet die filigrane Gitarren-Feinarbeit.
Was ich damit eigentlich sagen will: diese Musik ist für eine Eintagsfliege des Prog viel zu sorgfältig gestaltet; es ist kaum zu glauben, dass es sonst nichts von dieser Band gibt - nirgendwo strahlt der Sound irgendeine Anfänger-Schroffheit aus. Und da bin ich wieder beim Mystery-Thema, den ungeklärten Fällen der BBS: so was kann ja wohl nur durch Traum-Projektion in meine Sammlung geraten sein...;-). Andererseits: wenn eine Band sich schon "Epilog" (=Schlusswort) nennt, dann hat sie wohl nicht an das Sprichwort 'Nomen ist Omen' gedacht - von Anglagard hat man nach ihrem zweiten Album "Epilog" ja auch kaum noch was gehört...
| Anspieltipp(s): |
Irgendwas sagt mir, dass man das Album eh nirgendwo zum Anspielen findet. Aber wer es mal auf einer CD-Börse entdecken sollte, dem rate ich: Zugreifen! |
| Vergleichbar mit: |
Ich denke, das ist in etwa das, was sich die meisten NPWEs heimlich wünschen... |
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| Veröffentlicht am: |
5.8.2007 |
| Letzte Änderung: |
24.8.2012 |
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