Fuzzy Logic
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Musea |
| Durchschnittswertung: |
9/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Daisuke Kunita |
Gitarre |
| Jiro Okada |
Bass |
| Eiji Tanaka |
Schlagzeug |
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| Kan Sano |
Klavier (4), Keyboards (3,5,7) |
| Eiji Otogawa |
Sopransaxofon (8) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Intro
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0:47
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| 2. |
Fragments
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7:37
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| 3. |
On Again, Off Again
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6:24
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| 4. |
Tonal Gravity
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9:06
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| 5. |
Sharp
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7:04
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| 6. |
Flat Line
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8:11
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| 7. |
22 On 22
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6:34
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| 8. |
Acid Approach
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8:44
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| Gesamtlaufzeit | 54:27 |
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Rezensionen

Fuzzy Logic ist das Debüt des japanische Gitarristen Daisuke Kunita. Begleitet wird er von einem Bassisten und einem Schlagzeuger, auf einigen Stücken werden darüber hinaus noch ganz dezent Keyboards eingesetzt. Das Trio hat sich ganz dem elektrischen Jazz(-Rock) verschrieben. Kunitas Gitarre, meist unverzerrt oder nur leicht angezerrt, wirbelt und zwirbelt geschäftig umher, die Rhythmussektion liefert eine solide Grundlage aus knackigen Bassläufen und dichter Percussion.
Geboten wird das alles auf hohem technischen Niveau, jeder der Musiker beherrscht sein Instrument virtuos, nur... irgendjemand zieht da im Verlauf des Albums immer stärker die Handbremse an. Die ersten beiden Stücke (das kurze Intro zähl' ich einfach mal nicht mit) sind noch recht dynamisch gehalten, wobei On Again, Off Again das Tempo schon ein wenig zurücknimmt. Mit Tonal Gravity geht es dann aber endgültig in ruhigeres Fahrwasser. Und zu "Wasser" passt "plätschern", was leider ein Grundübel vieler Jazzrock-Produktionen ist! So auch bei diesem Stück, das technisch sicher nicht anspruchsloser ist als die beiden Vorgänger. Hier geht es quasi "unplugged" zur Sache, Kunita betätigt überwiegend die Akustik-Gitarre, dazu ist ein Gastmusiker am Klavier zugange. Das klingt nett und unaufdringlich und ist sicher keine Fahrstuhl- oder Kaufhausmusik, dafür ist es doch wieder zu versiert, aber ein bisschen plätschert das Stück schon dahin.
Auch Sharp bleibt eher stumpf, obwohl die Mannen hier wieder zur elektrischen Besetzung zurückkehren, und auch die beiden folgenden Stücke wirken eigenartig zahm, obwohl die Band auch hier virtuos und komplex agiert. Aber halt wieder mit gebremster Dynamik. Erst das letzte Stück bringt dann durch die Hinzunahme eines Sopransaxofons einen neuen Klangcharakter.
Eigentlich handelt es sich bei Fuzzy Logic nicht so sehr um Jazzrock im Sinne einer Symbiose aus Jazz und Rock, sondern eher um Jazz, der auf Rockinstrumenten gespielt wird. Das rockige Element, vulgo "dass mal die Sau rausgelassen wird", fehlt hier doch größtenteils, bis auf die ersten beiden Stücke vielleicht (das kurze Intro wieder nicht mitgezählt). Wie gesagt wird das alles auf hohem Niveau geboten, aber ein gewisser "Plätscher-Faktor" bleibt im Laufe des Albums nicht aus. Im Prinzip ist das also schon etwas für Leute, die es gerne frickelig mögen, beachten sollte man aber, dass "frickelig" hier nicht gleichbedeutend mit "Schmackes" ist. Sagen wir also mal: für Freunde des äußerst disziplinierten Gefrickels.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
30.9.2007 |
| Letzte Änderung: |
30.9.2007 |
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Der japanische Gitarrist Daisuke Kunita hat sein Handwerk an der renommierten Berklee School of Music perfektioniert. David Fiuczynski, Bruce Bartlett, Wayne Krantz und Charlie Banacos heißen die Mentoren, die dem Japaner den technischen JazzRock amerikanischer Prägung eingepflanzt haben. Einflüsse von Scott Henderson über Allan Holdsworth bis hin zu Steve Vai und vielen anderen, die Kunita auf seiner MySpace-Seite nennt, zeugen auch davon.
So startet ?Fuzzy Logic? nach einem kleinen Intro-Geplänkel furios. ?Fragments? ist ein verjazzter Bluesrocker aller erster Güte. Kunita feuert Hochgeschwindigkeitssolos ab und seine Mitstreiter an Bass und Schlagzeug geben das Power-Trio mit kraftvollen Läufen und virtuosem Drumming. Das folgende ?On Again, Off Again? bietet immerhin noch knackigen, verspielten JazzRock, auch wenn man hier schon ein wenig die rockige Erdigkeit und Rotzigkeit vermisst.
Und so wird Kunitas Musik in der Folge immer glatter, konturenloser und weniger packend. Leider das Schicksal vieler, gerade amerikanischer, JazzRock-Alben, wie Kollege Jochen schon sehr richtig bemerkt hat. Hier wird kompetent auf hohem Niveau musiziert, es erstaunt einen, aber es berührt irgendwie nicht mehr so richtig. Erstaunlich auch, wie weit sich Kunita oftmals zurücknimmt und auf seinem Solodebüt den Mitmusikern viel Raum lässt. So kann sich Kan Sano vor allem bei ?Tonal Gravity? ausgiebig am Piano austoben, aber auch Bassist Okada kann sich immer wieder in Szene setzen.
Aber das soll jetzt nicht zu negativ klingen: Kunita gelingt ein durchaus unterhaltsames, oftmals technisch beeindruckendes Album, bei dem halt vor allem die rockige Erdung vermißt. Aber es kann nicht immer ein Mahavishnu Orchestra sein und so sollten Genre-Fans hier schon ein Ohr riskieren.
| Anspieltipp(s): |
Fragments, Flat Line (für die andere Seite des Albums) |
| Vergleichbar mit: |
JazzRock-Fusion von Pat Metheny bis Tribal Tech |
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| Veröffentlicht am: |
3.10.2007 |
| Letzte Änderung: |
3.10.2007 |
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