Art Metal
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Jonas Hellborg |
bass |
| Mattias IA Eklundh |
guitar |
| Anders Johansson |
drums |
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| Jens Johansson |
keyboards |
| Selvaganesh |
kanjeera |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Muthucutpor
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5:08
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| 2. |
Manirambha
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5:48
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| 3. |
Nataraja
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4:10
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| 4. |
Solitude
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3:07
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| 5. |
The Three Princes of Serendip
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11:18
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| 6. |
Round Metal Hat
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4:44
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| 7. |
Vyakhyan-kar
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5:58
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| 8. |
Art Metal
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9:23
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| Gesamtlaufzeit | 49:36 |
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Rezensionen

?Art Metal? war ursprünglich mal der Name einer neuen Formation, die Bassmonster Jonas Hellborg zusammen mit Frickel-Gitarrist Mattias IA Eklundh (sonst mit seinem Metal-Trio Freak Kitchen unterwegs) und Ex-und-wieder-Flower Kings-Drummer Zoltan Csörsz gegründet hatte. In dieser Besetzung war man auch schon 2006 auf Tour und ein Album war lange angekündigt. Die Besetzung versprach natürlich einiges und so wartete ich ungeduldig auf das besagte Werk.
Aber als ?Art Metal? dann erschien, war die Überraschung groß: Erstens war es nun ein Albumtitel eines Jonas Hellborg-Albums geworden... oder doch nicht? Ganz eindeutig ist das nicht und es gibt gar eine eigene MySpace-Präsenz unter ?Artmetalband?. Na ja, wie auch immer, in jedem Fall ist Zoltan Csörsz erstmal nicht mehr dabei, dafür treten die Johansson-Brüder an Tasten und Fellen und der indische Percussionist Selvaganesh, mit dem Hellborg schon früher zusammengearbeitet hat, auf. Wie es zu diesem Umschwung kam, ist nicht in Erfahrung zu bringen.
Jonas Hellborg hat ja schon länger ein Faible für indische Musik, speziell deren besondere Rhythmik, und hat auch schon auf einigen Alben eine Verbindung westlicher Jazz- und Rockmusik mit indischen Motiven versucht. In dieser Hinsicht düfte ?Art Metal? sowas wie das Ende des Wegs sein. Hier verbinden sich indische Polyrhythmik und wuselige Percussionarbeit wie selbstverständlich mit wuchtigen Rockbeats, wildem Gitarrengefrickel und der souveränen, aber nicht minder frickeligen, Bassarbeit von Hellborg selbst. Da bleiben für Keyboarder Jens Johansson nurmehr ein paar Flächen zu füllen und hie und da den Gesamtklang mit ein paar sphärischen Sounds (die gelegentlich entfernt an Richard Barbieri erinnern) anzureichern.
Überwiegend wird das Album vom Duell der Frickelmeister bestimmt. Mattias Eklundh ist ein Verrückter. Er gibt permanent Gas auf der Gitarre und läßt die Noten nur so aus dem Griffbrett sprudeln. Dabei bevorzugt er eher filigrane Läufe, denn metallische Riffs. Das nur als Warnung, denn wirklich ?metallisches? gibt es hier eigentlich nicht zu hören. Auch wenn es manchmal fast ein bisschen viel ist, beeindruckt die Fingerfertigkeit des Gitarristen schon. Wenn jemand der Meinung ist, auf den bisherigen Hellborg-Alben ist die Gitarre etwas unterrepräsentiert, dann erhält er hier das volle Brett. Jonas Hellborg selbst hält nicht minder virtuos dagegen und ringt seinem Bass wilde Läufe, melodische Einlagen und gnadenloses Gefrickel ab. Und dazu drischt Selvaganesh im Untergrund unermüdlich auf sein Kanjeera, eine spezielle Trommel, die vor allem in der südindischen Musik eine große Rolle spielt, ein. So ergeben sich meist atemberaubende Instrumentalpassagen, die allerdings das Album auch ganz schön anstrengend machen. Für den Genuss nebenbei ist das hier nichts.
?Art Metal? ist ein besonders Werk welches westliche und östliche Klangwelten spielerisch leicht verbindet und dabei für gepflegte Unterhaltung sorgt. Mit dem seltsamen Country-Song ?Nataraja? (vielleicht gibt?s ja so eine Art indisches Nashville?) leistet sich das Album gerade mal einen Ausfall, verwöhnt dafür aber mit abgefahrenen Songs wie dem Opener ?Muthucutpor?, dem wilden ?Solitude? und dem abschließenden Titeltrack, in dem die Band vollends aus sich herausgeht. Etwas ruhiger wird es nur im epischen ?The Three Princes of Serendip?. Insgesamt: Beeindruckend!
| Anspieltipp(s): |
von vorne, wem "Muthucutpor" gefällt, der kann zuschlagen |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
11.11.2007 |
| Letzte Änderung: |
11.11.2007 |
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