Las Hadas No Vuelan Más - I.Vagas Nubes
|
|
Informationen
Allgemeine Angaben
|
|
| Label: |
Musea |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
|
Besetzung
| Juan Carlos Cardozo |
Electric Guitars |
| Sol Beatriz Jaramillo |
Lead Vocals, Acoustic Guitar |
| Juan Gonzalo Tamayo |
Lead Vocals, Acoustic Guitar |
| Catalina Aréiza |
Saxophone, Keyboards |
|
| Douglas Mejia |
Keyboards |
| Mauricio Gonzáles Foréro |
Drums |
| Luis Fernando Ospina |
Flöte, Percussions, Glockenspiel |
| Juan Manuel Herrera Hincapié |
Bass |
|
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Prólogo
|
2:33
|
| 2. |
Obertura
|
3:43
|
| 3. |
In Promptu (De Pronto)
|
4:54
|
| 4. |
Momento gris
1. Parte I 1:14 2. Parte II 1:57 3. Parte III 2:35 4. Parte IV 2:34 5. Parte V 2:11 6. Parte VI 1:34 7. Parte VII 1:14
|
13:09
|
| 5. |
El Juego De Unas Sombras
|
4:40
|
| 6. |
Duerme Bien
1. Dos Mundos 1:38 2. Dama De La Noche 2:01 3. Duerme Bien 3:39
|
7:18
|
| 7. |
Brujo Negro
|
9:18
|
| Gesamtlaufzeit | 45:35 |
|
|
Rezensionen

Diese von Feen handelnde musikalisch fantastische Geschichte beginnt mit ruhigen akustischen Klängen, spanischem Sprechgesang und elfenhaften weiblichen Gesangeslauten.
Schon im zweiten Stück verwandelt sich die Musik in eine bombastisch-sinfonische Klanglandschaft, wobei Glockenspiel, Keyboardtöne, gefühlvoll-sphärische E-Gitarrenklänge und weibliche Stimmvariationen im Stil von Pink Floyds ?Great Gig In The Sky? ertönen. Damit es nicht langweilig wird, hört man im dritten Song folkloristisch-klassische Töne mit feinem Flötenspiel. Schon bald lockern härtere Rhythmen durch das E-Gitarrenspiel mit Rhythmuswechseln die Komposition wieder auf, so dass sich ein Wechselspiel zwischen Folk-, Klassik-, Sinfonik- und Rocktönen darstellt.
Dieses Wechselspiel ist symptomatisch für die Musik von Jaén Kief und bleibt einem über die gesamten gut 45 Minuten der CD erhalten. Einzig die Gesangsleistungen, die sowohl mit weiblicher als auch männlicher Stimme in Spanisch präsentiert werden, erscheinen schon mal in anderem Licht. Der Gesang ist ganzheitlich recht ordentlich anzuhören, wirkt aber neben dem leicht scheppernden Schlagzeugklang und etwas hölzernen Schlagzeugspiel nicht immer richtig überzeugend. Auch neigt Sängerin Sol Beatriz Jaramillo schon mal dazu, in theatralischen Gesang abzugleiten und erzeugt vom Gesangsarrangement mit Ihrem Partner Juan Gonzalo Tamayo hin und wieder ?Theater-/Musicalatmosphäre?.
Instrumentalmusikalisch weiß mir das Werk allerdings zu gefallen, da die vielfältigen Keyboardsounds und Gitarrenklänge in Verbindung mit den Flöten und Saxophonlauten in abwechslungsreiche Kompositionen eingebunden sind. Das Gitarrenspiel erinnert mich schon mal an eine ?Hackett-Gilmour Mischung?, wobei die variationsreichen Keyboardtöne von z.B. Piano, Synthesizer, Kirchen- und Hammondorgel eine stimmige Grundlage bieten.
Letztendlich hat die Aufnahme für mich auch die Besonderheit, progressive Rockmusik aus Kolumbien zu hören. Entschuldigt mich......aber ich kannte bis zu dieser Scheibe noch keine Progrock-Musik aus diesem Land. Insofern bin ich auch neugierig auf den zweiten Teil von ?Las Hadas No Vuelan Más?, der unter dem Titel II. El Agua De Frente schon in Kolumbien erschienen ist, und ab September 2008 wohl auch von MUSEA veröffentlicht werden soll. Denn wer ?A? sagt, sollte ja auch ?B? sagen ? und das würde ich gerne.
| Anspieltipp(s): |
|
| Vergleichbar mit: |
Nexus; Quaterna Réquiem |
|
| Veröffentlicht am: |
14.4.2008 |
| Letzte Änderung: |
14.4.2008 |
|
|
|
Zum Seitenanfang
|