Reasons
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
MUSEA |
| Durchschnittswertung: |
9/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Gerton Leijdekker |
lead vocals, backing vocals, electric & acoustic guitars, guitar synth, synth |
| Peter H. Boer |
bass, fretless bass, stick, moog taurus, ebow, vocals |
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| Emile Boellaard |
drums, percussion, vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
1989 (Reason)
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5:17
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| 2. |
2005 (Alone)
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6:30
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| 3. |
1949 (Lacrimosa)
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1:18
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| 4. |
1953 (Natural)
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4:42
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| 5. |
1993 (Countdown)
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8:17
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| 6. |
2007 (Wind)
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1:58
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| 7. |
1962 (Too)
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6:30
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| 8. |
1965 (Breath of life Pt. 1)
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6:39
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| 9. |
1965 (Breath of life Pt. 2)
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3:59
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| 10. |
2000 (Vaguely)
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7:23
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| 11. |
1960 (One)
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7:00
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| 12. |
1964 (Tree)
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6:46
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| 13. |
1997 (Change)
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11:57
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| Gesamtlaufzeit | 78:16 |
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Rezensionen

Die Niederländer Songs of the Exile ? die sich aktuell kurz S.O.T.E. nennen ? existieren seit 1993 und haben seitdem fünf Alben veröffentlicht. Das letzte 2007, eben das vorliegende ?Reasons?. Bei einer Reihe von Vorbildern von Rush, Dream Theater über Zappa bis Wagner (Details siehe Homepage der Band) kann man einiges erwarten.
Außerdem war bei der Werbung für ?Reasons? von einem 23minütigen Epos die Rede. Da kann man schon mal zuschlagen, dachte ich. Pech gehabt... der Vertrieb vergaß leider zu erwähnen, dass das Epos schon auf dem Erstling der Band Platz gefunden hatte und mitverantwortlich für den Deal mit Musea war. Nun, das bleibt leider nicht die einzige Enttäuschung bei ?Reason?. Zu Beginn erzittert der Hörer unter tonnenschweren Riffs, die unerbittlich auf ihn herniederbrechen. Genauso unerbittlich zertrümmern diese Riffs allerdings auch die Musik. Zähflüssig, wie in dickem, dickem Öl eingelegt, schleppt sich die Musik voran. Das kommt noch das nicht schlechte, aber irgendwie auch schleppende Drumming, welches zusätzlich noch Dynamik herausnimmt. Und dann hat zu guter Letzt Sänger Leijdekker noch so eine Tendenz etwas weinerlich-nervig zu intonieren. Irgendwie wirkt auch alles etwas überladen. Immerhin hat man ein Konzept (welches man offensichtlich sehr ernst nimmt) und erzählt das Leben eines alten Mannes (ich nehme an, es ist derjenige vom Cover) in verschiedenen Stationen. So hat es das Album schwer den Hörer zu begeistern. Was vielleicht auch erschwerend daran liegt, dass die Niederländer auch keinen großen Wert auf Melodien legen, so dass sich die Songs nicht direkt in den Ohren festsetzen und eher unzugänglich wirken.
Was eigentlich schade ist, denn die Jungs beherrschen ihr Ding. Instrumental kann man ihnen bestimmt nicht am Kessel flicken, ganz im Gegenteil. Glücklicherweise schwimmt sich ?Reason? in der Folge frei. Die Arrangements werden leichter und packender. Leijdekker agiert variantenreicher und schlägt nicht mehr nur mit dem groben Riffhammer zu, sondern läßt auch mal lässige Licks und hochfliegende Soli aus den Saiten erklingen. Dazu agieren auch Basser Boer und Schlagzeuger Boellaard dynamischer und prägnanter. Da werden schon mal leicht angejazzte Rhythmen integriert und mit einem akustischen Zwischenspiel ein ruhiger Kontrapunkt gesetzt. Da kommt schon mal eine floydige Atmosphäre auf. Man merkt, das Album schwenkt mehr in von mir bevorzugte musikalische Gegenden ;-) So macht das Album zunehmend mehr Spaß. Aber keine Sorge: Weichgespült wird hier nicht, es bleibt grundsätzlich rockig-knackig. Einzig der Gesang bleibt ein Schwachpunkt.
Ab ?1953 (Natural)? wird es sukzessive besser und ?2000 (Vaguely)? ist ein erster richtiger Höhepunkt. Am Schluss packen die drei Niederländer dann nochmal den Hammer aus und landen mit dem Longtrack ?1997 (Change)? einen Überraschungscoup. Hier passt plötzlich alles, das farbige, komplexe Arrangement wird von heftigen Riffs und mitreißenden Soloausbrüchen getragen. Die virtuose Rhythmus- und Perkussionarbeit katapultiert den Song voran. Plötzlich lodert das Rockfeuer der Band heiß und innig. Immerhin also ein toller Abschluss eines Albums, das leider durch Licht und Schatten geht und daher schlussendlich nicht hundertprozentig überzeugen kann. Wer aber der härteren Seite unserer Musik zugetan ist und nicht immer große Melodien benötigt, der sollte S.O.T.E. mal eine Chance geben.
| Anspieltipp(s): |
1953 (Natural), 2000 (Vaguely) |
| Vergleichbar mit: |
da stecken sicherlich Rush, Fates Warning und Dream Theater drin... |
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| Veröffentlicht am: |
3.5.2008 |
| Letzte Änderung: |
3.5.2008 |
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