Surf's Up!
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Glitterhouse |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| David Thomas |
Gesang, Melodeon |
| Keith Moliné |
Gitarre |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Runaway
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4:17
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| 2. |
Man in the Dark
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6:26
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| 3. |
Night Driving
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4:58
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| 4. |
Surf's Up
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8:24
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| 5. |
River
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9:17
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| 6. |
Ghosts
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5:56
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| 7. |
Spider in my Stew
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5:42
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| 8. |
Come Home / Green River
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6:19
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| Gesamtlaufzeit | 51:19 |
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Rezensionen

Surf's Up! erschien als drittes der bislang vier Alben von David Thomas und den blassen Jungs. Thomas selbst trägt neben seinem charakteristischen Gesang noch etwas Melodeon (eine Art Akkordeon) bei, seine Mitstreiter sind an Gitarre bzw. Trompete zu hören. Diese scheinen des öfteren mit diversen Effektgeräten verfremdet zu werden, zumindest hört man immer wieder mal Klänge, die von keinem dieser Instrumente auf "normale" Art erzeugt sein können. Jedenfalls handelt es wieder um eine recht ungewöhnliche Besetzung, die auf Schlagzeug und die für Progger eigentlich unverzichtbaren Keyboards komplett verzichtet.
Aber diese Musik wendet sich auch nicht an den "gewöhnlichen" Progger, hier wird vielmehr der Liebhaber seltsamerer Klänge angesprochen. Thomas' eigenartig nöliger-näselnder Gesang (bisweilen eher Sprechgesang) wird von ebenso eigenartigen Klangströmen oder Klangschleifen begleitet, die meist langgezogen, langsam und träge dahin mäandern. Das findet seinen Höhepunkt im neunminütigen River, einem eigentlich ziemlich monotonen, in Zeitlupe gehaltenen Klangfluss aus wenigen Gitarrenakkorden und allerlei quietschenden Tönen, der eine kaum erträgliche Intensität verbreitet und schließlich in einer gewaltigen (aber immer noch in Zeitlupe gehaltenen) Lärmorgie kulminiert.
Gelegentlich wird es sogar richtig minimalistisch mit nur sporadisch hingeworfenen Tönen. Der Titelsong, übrigens ein Beach-Boys-Cover, ist ein schönes Beispiel hierfür. Und selbst wenn doch mal etwas Hektik ausbricht, wie in Night Driving oder Spider in my Stew, bleibt die Musik irgendwie zurückhaltend, geradezu introvertiert, es fehlt die punkige Rohheit, die den Nachfolger 18 Monkeys On A Dead Man's Chest ausmacht.
Neo-Retro-Puristen mag es hier grausen, ich finde diese Musik wesentlich spannender und im besten Sinne "progressiver" als den Aufguss jahrzehntealter Ideen. Klangabenteurer sollten hier zugreifen!
| Anspieltipp(s): |
River |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
20.5.2008 |
| Letzte Änderung: |
20.5.2008 |
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