Up The Downstair
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Delerium |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (3 Rezensionen) |
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Besetzung
| Steve Wilson |
Gesang, Gitarre, Keyboards |
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Gastmusiker
| Gavin Harrison |
Drums |
| Colin Edwin |
Bass (4) |
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| Richard Barbieri |
Elektronik (5) |
| Suzanne J. Barbieri |
Stimme (5) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
What you are listening to...
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0:57
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| 2. |
Synesthesia
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5:16
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| 3. |
Monuments burn into moments
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0:22
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| 4. |
Always never
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7:00
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| 5. |
Up the downstair
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10:14
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| 6. |
Not beautiful anymore
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3:25
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| 7. |
Siren
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0:57
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| 8. |
Small fish
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2:42
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| 9. |
Burning sky
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11:36
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| 10. |
Fadeaway
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6:19
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| Gesamtlaufzeit | 48:48 |
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| Disc 2 |
| 1. |
Cloud zero
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4:40
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| 2. |
The joke's on you
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4:17
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| 3. |
Navigator
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4:49
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| 4. |
Rainy taxi
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6:50
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| 5. |
Yellow hedgerow dreamscape
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9:36
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| Gesamtlaufzeit | 30:12 |
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Rezensionen

Auch auf "Up the Downstair" ist Porcupine Tree noch ein Soloprojekt von Steve Wilson, nur auf einigen Titeln wird er von den späteren Bandmitgliedern Richard Barbieri und Colin Edwin unterstützt. Mit seltsamen chaotischen Geräuschen wird dieses Album eröffnet, nach ein paar Sekunden erläutert uns ein Sprecher:
"What you are listening to are musicians performing psychedelic music under the influence of a mind-altering chemical called - "
Abrupt bricht der Satz ab, und schon sind wir in "Synesthesia". Dieser Song kommt in einem etwas simplen Rhythmus, aber die schöne floydige Gitarre entschädigt dafür. Dann wird es allerdings deutlich besser: nach den paar Sekunden von "Monuments burn into Monuments" kommt mit "Always Never" ein starker Song mit deutlichen Pink Floyd Reminiszenzen (die sich durch das ganze Album ziehen). Auch fällt wieder das David Gilmour inspirierte Gitarrenspiel auf.
Das knapp 10 minütige instrumentale Titelstück beginnt mit Ambientklängen, dann intoniert ein (elektronisch erzeugter?) Chor eine düstere Melodie, die den ganzen Rest dieses Titels durchzieht und mich an eine Filmmusik erinnert, ich komme nur nicht drauf, welche (Nachtrag 07/2005: der babyblaue Leser Andreas hat mich dankenswerterweise darauf hingewiesen, dass es sich um ein Sample aus dem Soundttrack zu Werner Herzogs Film "Nosferatu" von Popol Vuh handelt). Nach einiger Zeit setzt dann ein ein wieder eher einfacher Rhythmus ein, aber zahlreiche Effekte elektronischer Art und immer wieder hervorkommende Chor verleihen dem Stück eine äußerst dichte, faszinierende Atmosphäre. Für mich ein Höhepunkt dieser CD.
Nach dem flotten Instrumentalstück "Not Beautiful Anymore" mit relativ harten Gitarren folgt das kurze Ambientstück "Siren", dann gibt es bei "Small Fish" wieder Floyd Atmosphäre pur: zwar kein besonders komplexer Song, aber die sphärischen Keyboards und das Gilmour'sche Gitarrensolo faszinieren.
"Burning Sky" ist ein dynamisches, gitarrendominiertes Instrumentalstück, das abschließende "Fadeaway" trägt seinen Titel völlig zurecht: mit zarten Keyboardklängen, sanfter Gitarre und Wilsons fast geflüstertem Gesang klingt das Album aus. Gerade mit Songs wie "Fadeaway" zeigt Steve Wilson sein Gespür für wunderschöne, aber nie banale Melodien.
Fazit: Porcupine Tree zeigen hier wieder einmal, dass sie zu den wichtigsten Progbands der 90er Jahre gehören. Ein Meisterwerk!
| Anspieltipp(s): |
Up the Downstair, Fadeaway |
| Vergleichbar mit: |
Pink Floyd |
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| Veröffentlicht am: |
12.5.2002 |
| Letzte Änderung: |
26.7.2005 |
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Als letzter Teil der Wiederveröffentlichungen des Backkatalogs von Porcupine Tree erschien "Up the downstair". Im Gegensatz zu den anderen Alben gibt es hier nicht nur als Ergänzung zum eigentlichen Album eine weitere CD mit Bonustiteln, sondern auch die Aufnahmen des ursprünglichen Albums wurden überarbeitet. Das klingt im ersten Augenblick schlimmer, als es wirklich ist, denn nicht nur für Steven Wilson hatte "Up the downstair" - seiner Meinung nach das erste "richtige" Porcupine Tree Album - einen wesentlichen, klanglich nicht unerheblichen Makel: den programmierten Drumsound. Deswegen wurde die Schlagzeugspur für das Album komplett vom derzeitigen Porcupine Tree-Stockschwinger Gavin Harrison neu eingetrommelt. Jedoch sollte dieser den ursprünglichen Charakter der Musik nicht verändern, weswegen er quasi nur den ehemals synthetischen Sound durch einen wesentlich wärmeren, echten Drumsound ersetzte.
Und diese kleine, aber keineswegs unwesentliche Auffrischung tut den Stücken hörbar gut. Endlich klingen auch die Studioaufnahmen von "Up the downstair" nicht mehr so steril, wesentlich lebendiger und orientieren sich klanglich näher an den Liveaufnahmen von "Coma divine". Dies kann man natürlich je nach Sichtweise als Verfälschung bzw. Blasphemie titulieren, mir persönlich gefällt die sachte, wohldurchdachte Runderneuerung besser als das Original. Die Neuaufnahmen einiger Gitarrenparts hingegen fallen nur unwesentlich ins Gewicht.
Daneben bekommt man auf der zweiten CD keine Studio Outtakes, sondern endlich die sehnlichst erwartete Wiederauflage der schwer gesuchten und schon lange nicht mehr erhältlichen EP "Staircaise infinities". Ursprünglich war "Up the downstair" als Doppelalbum geplant, doch letztendlich entschied man sich beim damaligen Label Delirium vor allem aufgrund der Kosten für ein Einzelalbum. Das übrig gebliebene Material wurde später mit zwei neuen Titeln als Vinyl EP veröffentlicht sowie in geringer Auflage auf CD. Beide Ausgaben sind mittlerweile gesuchte Raritäten, mit diesem Reissue hat man nun die Möglichkeit auf billigerem Weg an diese Aufnahmen zu gelangen.
Die fünf Titel von "Staircase infinities" setzen die psychedelisch-verträumte, floydige Stimmung von "Up the downstair" konsequent fort, überzeugen also nicht nur durch ihren Sammlerwert, sondern vor allem durch den musikalischen, qualitativ hochwertigen Gehalt. Es stehen vor allem die fließenden, gefühlvollen Gitarrensoli von Steven Wilson im Vordergrund - mal ganz leicht angejazzt wie bei "Cloud zero" oder elegisch davon schwebend wie bei "Navigator" - während "The joke's on you" die songorientierten Qualitäten mehr in den Vordergrund stellt. Somit kann ich mich für diesen Doppelpack nur den Worten meines Vorschreibers anschließen: ein Meisterwerk!
| Anspieltipp(s): |
Always never, Up the downstair |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
24.7.2005 |
| Letzte Änderung: |
9.3.2012 |
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Das zweite Werk von Porcupine Tree ist deutlich stärker als das Debutalbum. Vom monoton-treibenden "synesthesia" über das vielschichtige, atmosphärisch dichte Titelstück zum pulsierend-hypnotischen "burning sky" beweist Steve Wilson seine kompositorischen Fähigkeiten. Den Makel des fehlenden "echten" Schlagzeugs hat Kristian schon erwähnt. Ich kenne die runderneuerte Version nicht, kann mir aber gut vorstellen, dass ein handgemachtes Drumming den Stücken noch mehr Power und Wucht verleiht. Dass ich keine höhere Note vergebe liegt daran, dass die Platte für meinen Geschmack in den Longtracks doch einige Längen aufweist. Zudem sind "fadeaway" und "small fish" nicht mehr als banale Füller.
Meiner Meinung nach ein gutes Album, aber kein Meisterwerk.
| Anspieltipp(s): |
Up The Downstair, Burning Sky |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
20.9.2009 |
| Letzte Änderung: |
21.9.2009 |
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