Dramma Di Un Poeta Ubriaco
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
BTF / AMS |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Claudio Colombo |
drums, percussion, bass, stick, acoustic guitar, synthesizer |
| Beppe Colombo |
synthesizer, organ, harmony vocals |
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| Corrado Grappeggia |
vocals, synthesizer, organ, piano |
| Christian Dimasi |
guitar, harmony vocals |
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Gastmusiker
| Giorgio Boffo |
contra bass (7) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Il Giudizio Universale
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7:37
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| 2. |
March to Hell
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5:59
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| 3. |
Cosi Come Sei
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8:21
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| 4. |
Pandora
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11:13
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| 5. |
Breve Storia di San George
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6:39
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| 6. |
Dramma di un Poeta Ubriaco
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9:05
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| 7. |
Salto nel Buio
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13:45
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| Gesamtlaufzeit | 62:39 |
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Rezensionen

Pandora sind eine neue Band aus Italien. Gegründet im September 2006 sind sie nun mit ihrem ersten Album am Start. Die Gründungsmitglieder Claudio Colombo, Beppe Colombo und Corrado Grappeggia zeichnen auch gemeinsam für die meisten Kompositionen verantwortlich.
Aber Pandora sind gar nicht so leicht zu packen. Klar gibt es auf "Dramma Di Un Poeta Ubriaco" Anklänge an den klassischen Italo-Prog mit schwelgerischen Keyboard-Melodien, profunden Bass-Linien und durchaus bratzeliger Gitarrenarbeit. Auch mediterranes Belcanto fehlt hier nicht. Am deutlichsten in dieser Tradition steht der abschließende Longtrack "Salto nel Buio". Aber der Opener "Il Giudizio Universale" scheint in eine ganz andere Richtung zu weisen. Nach ein paar Spielereien (jemand scheint den Sendersuchlauf eines Radios zu durchlaufen) ertönt eine Original-Flower Kings-Gedächtnis-Keyboard-Fanfare und es scheint sich dann auch ein typischer Stolt'scher Longtrack zu entwickeln, bevor das kraftvolle Drumming von Claudio Colombo dem Ganzen eine andere Richtung gibt und sich ein leicht angejazzter Hard Rock den Weg bricht. Die theatralischen, aber ebenfalls kraftvollen Vocals von Corrado Grappeggia runden das Ganze dann ab. Dann folgt wiederum das eigenwillige Instrumental "March to Hell", welches tatsächlich von einem klassischen Marschrhythmus getragen wird.
Und so mäandern Pandora durch ihre Kompositionen. Hier mal wieder klassischer Italoprog, dort mal nahezu metallisches Riffing, aber dann wieder neoproggige Tastenquietscheinlagen. Fast schon schlagerhafte Passagen wechseln mit folkigen Einlagen, um dann unvermittelt wieder in sinfonischen Retroprog zu münden. Langeweile ist nicht das Ding der Italiener, ein roter Faden oder eine stetige Linie allerdings auch nicht. Aber die Italiener bleiben immer auf der melodischen Seite der Dinge und beherrschen es auch nicht blöde Melodien und gelungene Spannungsbögen zu kombinieren. So wird wohl jeder Hörer begeisternde, aber auch nervige Passagen vorfinden.
Eine gewisse Tastenlastigkeit ist wohl bei zwei Keyboardern zu erwarten, aber Gitarrist Dimasi weiß sich durchaus zu behaupten. Der geheime Star des Albums ist allerdings Powerdrummer Claudio Colombo, dessen vitales Getrommel ein ums andere Mal begeistern kann und welches den Vergleich mit einem Furio Chirico (Arti & Mestieri) nicht zu scheuen braucht.
Pandora gelingt auf "Dramma Di Un Poeta Ubriaco" noch nicht alles, aber ihnen gelingt auf jeden Fall eine überzeugende Verbindung von althergebrachten und modernen Klängen, was ich in dieser Form so noch gar nicht wahrgenommen habe. Allenfalls das letzte Werk von Periferia Del Mondo weißt ähnliche Merkmale und Strukturen auf. Italo-Prog-Freunde sollten sich auf jeden Fall mit diesem Album befassen, und andere Prog-Fans machen hier bestimmt auch nicht viel falsch, wenn sie nicht gerade schräge Avantgarde suchen.
| Anspieltipp(s): |
Il Guidizio Universale, Cosi Come Sei |
| Vergleichbar mit: |
vage Periferia Del Mondo |
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| Veröffentlicht am: |
1.11.2008 |
| Letzte Änderung: |
1.11.2008 |
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