Number Ten
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Guy Manning |
vocals, keyboards, guitar, bouzouki, mandolin, bass, percussion |
| David Million |
lead guitar |
| Kris Hudson-Lee |
bass |
| Julie King |
vocals |
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| Andy Tillison |
drums |
| Steve Dundon |
flute, saxophone |
| Pav Chana |
percussion |
| Ed Neidhardt |
saxophone, bass clarinet |
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Gastmusiker
| Laura Fowles |
saxophone, vocals |
| Ian "Walter" Fairbairn |
fiddle |
| Phil Wilkes |
keyboards |
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| Danny Rhodes |
drums |
| Kev Currie |
backing vocals |
| Hannah Hudson-Lee |
backing vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Ships
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5:33
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| 2. |
The Final Chapter
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7:43
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| 3. |
An Ordinary Day
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6:03
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| 4. |
Bloody Holiday!
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5:51
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| 5. |
Valentine´s Night
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6:16
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| 6. |
A Road Less Travelled
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10:34
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| 7. |
Another Lazy Sunday
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5:25
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| 8. |
The House On The Hill
1. Part One: In the frame 2. Part Two: Travel plans 3. [Tangible expression] 4. Part Three: The other shoreline 5. Part Four: Into the light
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15:51
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| Gesamtlaufzeit | 63:16 |
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Rezensionen

Retroprog reinsten Wassers findet man auf dem "Jubiläumsalbum" - Number Ten - von Manning. Auffällig dabei: Neben diversen Genesisanklängen wie in "A road less travelled" und etwas VdGG ist es vor allem die Musik von Jethro Tull, die hier häufig Pate steht - häufiger zumindest als im Retroprog sonst üblich. Und noch auffälliger: Es sind nicht bloß "Flötentöne", die für einen oberflächlichen Tull-Touch sorgen. Ein Stück wie "Bloody holiday!" spielt zwar textlich und in einem kurzen Motiv auf 10cc´s "Mandy" an, hätte wegen der überaus charakteristischen Gesangswendungen und des folkigen Anteils im Refrain aber auch recht gut ins Repertoire der "Songs-from-the-wood"-Ära bei Jethro Tull gepasst.
Das Album verzichtet auf überbordenden Bombast und zähflüssige, weil kompositorisch nicht unter Kontrolle gebrachte Longtracks - gut so. Die musikalische Verwicklung wird hier allerdings auch in der Kurzform nicht kultiviert. Stattdessen gibt es jede Menge gemütlich-vertrautes Gerocke und Geprogge, darunter leider auch schwere Fälle von Kitsch wie in "Ordinary Day" - ein Kitsch, von dem nach meinem Geschmack auch das Artwork der CD geprägt ist (was aber, wie ich ahne, viele Progfans eher als Gütesiegel ansehen werden).
Ein Minuspunkt des Albums ist aufs Ganze gesehen sicher der gequetschte Gesang, der ein wenig künstlich und unbefreit wirkt. Ansonsten ist dies jedoch ein weiteres Retro-Prog Album, das alle Standards der Professionalität erfüllt, teilweise ganz unterhaltsam ist und für Freunde des retrogressiven Rocks daher durchaus empfehlenswert sein dürfte. Mich selbst motiviert es weder zu Lobeshymnen noch zu einem eitel auftrumpfenden Verriss. Um die Wahrheit zu sagen: Ich weiß nicht, was ich noch schreiben soll, ohne mit ernüchternden Vokabeln wie "solide" um mich zu werfen. Und dass ich damit niemanden belämmern will, das sei mein Fazit.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
9.2.2009 |
| Letzte Änderung: |
9.3.2012 |
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Dies ist mein Erstkontakt mit der Musik von Guy Manning. Doch direkt nachdem ich die CD in den Player legte und auf "Start" drückte, kam sofort ein Gefühl der Vertrautheit auf. Aber nicht an Jethro Tull erinnert sie mich (daran eigentlich so gut wie gar nicht), sondern an The Tangent. Das liegt zum Teil daran, dass Guy Manning auch bei The Tangent am Mikro steht. Und natürlich daran, dass Tangent-Mastermind Andy Tillison auf "Number Ten" nicht nur als Gastmusiker sondern auch als Co-Produzent fungierte.
Und so wird auf "Number Ten" ein ähnlich tastenorientierter Retro-Prog geboten, der von vielen Blasinstrumenten aufgelockert wird. Das erschöpft sich nicht nur in reinen Soli. Die Saxophone werden auch gerne mal in den Hintergrundteppich mit hinein gewoben, was dann ein bluesiges Feeling aufkommen lässt, wie ich es beispielsweise von den ganz frühen Fleetwood Mac oder meinetwegen auch dem bluesigen Gary Moore kenne. So könnte man The final chapter vielleicht als das Prog-Äquivalent eines Blues betrachten (schwache Erinnerungen an Kansas werden wach). Daneben bezieht Guy Manning auch noch Folk-Einflüsse in seine Musik ein. Mal eine irische Tin-Whistle hier, dort eine zigeunerhafte Fidel oder Bouzouki-Stellen.
Und so kann ich RJG eigentlich nur zustimmen: mit "Number Ten" hat Guy Manning ein solides Retroprog-Album vorgelegt, mit dem er zwar keinen Originalitätspreis gewinnen wird, das aber Freunden der Musik von The Tangent zusagen dürfte.
| Anspieltipp(s): |
The final chapter |
| Vergleichbar mit: |
The Tangent |
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| Veröffentlicht am: |
16.2.2009 |
| Letzte Änderung: |
16.2.2009 |
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