Ouroboros
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Eigenverlag (Vertrieb über MUSEA) |
| Durchschnittswertung: |
12/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Carlos Plaza |
keyboards |
| Adriana Plaza |
keyboards |
| Jaime Pascual |
bass |
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| César Garcia Forero |
guitar, additional keyboards (3) |
| Carlos Franco |
drums, percussion |
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Gastmusiker
| Carolina Prieto |
vocals (7) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Amphisbaena
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7:28
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| 2. |
Ouroboros
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16:07
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| 3. |
Satyrs
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7:26
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| 4. |
Simurgh
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13:09
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| 5. |
Behemoth
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7:40
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| 6. |
Legal Identity V1.5
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3:54
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| 7. |
Mysticae Visiones
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16:23
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| Gesamtlaufzeit | 72:07 |
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Rezensionen

Die Spanier Kotebel - die Truppe um den Keyboarder Carlos Plaza - melden sich mit einem neuen Album zurück. "Ouroboros" heißt das neue Werk und befasst sich in sechs instrumentalen Titeln mit Fantasie- und Legendenwesen. Instrumental heißt natürlich auch, dass Carolina Prieto, die mit ihrem Opern-Sopran die Musik von Kotebel durchaus mitgeprägt hat, hier nur auf dem Bonustrack, einem Live-Mitschnitt vom Gouveia Art Rock-Festival 2007, zu hören ist. Auch Flötist Acosta scheint die Band verlassen zu haben.
Mit dem hervorragenden Vorgänger "Omphalos" scheint Carlos Plaza seine Versuche klassische Musik mit Rock und Folk zu verschmelzen, erst einmal abgeschlossen zu haben. "Ouroboros" zeigt einen deutlichen stilistischen Richtungswechsel in Richtung Retroprog. Kotebel sind zuallererst eine Keyboard-Combo. So leben die Tracks von grandiosen Keyboard-Wällen und -Teppichen, satten Mellotron-Chören, kraftvollen Soli, farbigen, orchestralen Arrangements und feingliedrigen, durchaus jazzigen Pianoläufen. Hin und wieder intoniert Plaza durchaus noch klassische Themen, so dass eine Art Rückwärts-Link in die eigene musikalische Vergangenheit geschlagen wird. Aufgerissen wird das Klangbild immer wieder durch Gitarrist Forero, der mit melodischen Soli, aber auch schon mal mit heftigem Riffing, glänzt. Bassist und Schlagzeuger weben zugleich einen wuseligen, leicht nervösen Rhythmusteppich, der immer eine gewisse Unruhe in die Songs bringt. So erzeugen Kotebel einen ungemein lebendigen, zeitgemäß klingenden und sehr unterhaltsamen Retroprog ganz in der Tradition von Änglagård (oder Wobbler, wenn man so will, wobei Kotobel deutlich eigenständiger agieren als ihre norwegischen Brüder im Geiste).
Etwas aus der Art schlägt das kurze "Legal Identity V1.5". Titel wie Lauflänge scheinen schon die Nicht-Zugehörigkeit dieses Tracks zum Album anzudeuten, und wahrlich, hier agieren Kotebel einerseits moderner, andrerseits auch deutlich schräger mit irgendwie dementen Keyboards-Parts. Dieser Titel weckt starke Assoziationen zu den Landsleuten October Equus (mit denen Kotebel ein Festival in Madrid just dieses Wochenende (24./25.04.2009) bestreiten).
Als gelungenen Bonus gibt es dann noch einen Livemitschnitt des älteren Titels "Mysticae Visiones" in einer gestrafften Fassung (nurmehr halb so lang, deutlich 'rockiger', also schon ein bisschen in die neue Ausrichtung der Band umgeformt) vom Gouveia Art Rock-Festival 2007 mit einigen wilden Keyboard-Eskapaden. Hier steuert denn auch Sängerin Prieto ein paar "Ohs" und "Ahs" bei, der einzige Gesang auf diesem Album.
Kotebel leisten einen glänzenden, manchmal furiosen, Instrumental-Beitrag zum Genre Retroprog und hauchen dem Genre wieder ordentlich Leben ein.
| Anspieltipp(s): |
Satyrs, Simurgh |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
26.4.2009 |
| Letzte Änderung: |
14.3.2012 |
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