Four Daisies
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Marco Galletti |
Keyboards, voice |
| Piero Zancanaro |
Sax, clarinet |
| Gianni Lavagno |
Drums |
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| Nico Clerici |
Bass |
| Claudio Baretta |
Guitar |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Un arc dans le ciel
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6:14
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| 2. |
Four Daisies
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9:39
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| 3. |
Evelyn
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7:27
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| 4. |
When You're Right
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11:59
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| 5. |
Stories of the Lake
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5:22
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| Gesamtlaufzeit | 40:41 |
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Rezensionen

Als ich Anfang der 90er erstmals "Four Daisies" von Arcansiel in meinen CD-Player schob, kam mir ein verwegener Gedanke: so hätten die Van der Graaf-Alben Mitte der 70er klingen können, hätte in Peter Hammills Brust ein Herz voller Romantik geschlagen. Hat es aber nicht.
Marco Galletti ist jedoch ein Mann mit einem Herzen voller Romantik. Dazu spielt er noch Keyboards und versammelte eine Band um sich, um Musik in der Tradition von Genesis, PFM und Banco zu spielen gepaart mit Texten, die sich an der Lyrik des 18. Jahrhunderts seiner italienischen Heimat anlehnen sollten. Ende 1987, Anfang 1988 nahm die Band fünf Stücke auf, presste diese in Vinyl und nannte das ganze eine "Demo-LP". 1990 erschien "Four Daisies" auch auf CD.
Der instrumentale Opener "Un arc dans le ciel" gibt dann auch die Richtung des gesamten Albums vor: Keyboards und Gitarre spielen in einem ausgewogenen Verhältnis immer wieder die wundervollsten Melodien und werden von leicht angejazzten Einlagen von Piero Zancanaro am Saxophon und der Klarinette ergänzt. Ja, auch so konnte der wahre Neo-Prog sein, man muss ihn halt nur kennen.
Weiter geht's mit dem Titelstück, in dem Marco Galletti auch als Sänger in Erscheinung tritt. Seine Stimme hat selbstverständlich den berüchtigten italienischen Akzent, ist nicht immer wirklich sicher, kommt aber trotzdem angenehm und sympathisch daher, so dass man problemlos ein Auge zudrücken kann. "Evelyn" und "When You're right" schlagen mit langen instrumentalen Passagen und den schon angesprochen starken Melodien in die gleiche Kerbe. Man orientierte sich zwar deutlich an den 70ern, doch auch Arcansiel kamen selbstverständlich nicht um den Einfluss, den Marillion in den 80ern auf die Szene ausübten, herum und so klingt dann auch das abschließende "Stories of the Lake" wie ein "Kayleigh # 2". Das ist jedoch nicht peinlich sondern schlicht verzeihlich.
Wenn man nun noch bedenkt, dass die Songs "live im Studio" gespielt und nicht perfekt am PC zusammengesetzt wurden, kann man auch noch heute beim Hören vor Freude in die Hände klatschen. Genau das ist für mein Empfinden auch der Reiz von Arcansiel. Die Szene war klein, aber sie lebte. Enjoy.
| Anspieltipp(s): |
Four Daisies |
| Vergleichbar mit: |
Genesis, PFM |
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| Veröffentlicht am: |
20.5.2009 |
| Letzte Änderung: |
1.3.2012 |
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