Myths & Legends
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
http://www.musearecords.com |
| Durchschnittswertung: |
7/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Mohamed Al-Sadeqi |
guitar,vocals |
| Abdul Razak-Aryan |
keyboards, vocals |
| Nabil Alsadeqi |
drums |
| Sabah Alsadeqi |
lead vocals |
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| Abdul Razzak Arian |
keyboards |
| Nader Sharif |
keyboards |
| Ali Khonji |
bass |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Myths And Legends
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5:54
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| 2. |
Free Like The Wind
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7:45
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| 3. |
Voyage
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7:04
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| 4. |
Dreams Of A Jester
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6:53
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| 5. |
Wasted
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8:40
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| 6. |
Who Remembers
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5:01
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| 7. |
The Power
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3:33
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| Gesamtlaufzeit | 44:50 |
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Rezensionen

Osiris bieten auf ihrem 1984 erschienen zweiten Album "Myths & Legends" flotten Progressive Rock, der gewisse Einflüsse der bereits erwähnten Camel aufweist. Das Dargebotene klingt ziemlich britisch. Schließlich war Bahrain bis zu seiner Unabhängigkeit 1973 ein britisches Protektorat.
Die Musik ist sehr keyboardorientiert. Neben dem Hauptkeyboarder Abdul Razak-Aryan spielte auch eine englische Keyboarderin namens Debbie Moss kurzzeitig in der Band. Dies unterstreicht die westliche Orientierung von Osiris. Chef der Band war jedoch der Gitarrist Mohamed Al-Sadeqi. Der Gesang des Sängers Isa Janahi ist eher durchschnittlich, fällt jedoch auch nicht unangenehm auf.
Die Höhepunkte des Albums sind auf jeden Fall die Titel "Myths And Legends", "Voyage" und besonders "Wasted" mit schönen fanfarenartigen Keyboards. Somit kommen mir stellenweise sogar die die kanadischen Saga als Vergleich in den Sinn.
Natürlich muß man aber auch zugeben, dass das Gebotene schon ein wenig bieder ist und auch nicht besonders progressiv ist. Mit dem Standard einiger britischer Neo-Prog-Bands kann man aber auf jeden Fall mithalten. Als wahrscheinlich einzige Rockband des Emirats Bahrain war man sogar ziemlich erfolgreich und verkaufte im Vergleich zur Einwohnerzahl beachtliche 1000 Alben und exportierte noch einmal 2000 Einheiten auf die Philippinen. Von einem Konzert wurde sogar eine Aufzeichnung für das Fernsehen gefertigt.
Somit ist "Myths And Legends" sicherlich kein Album, das man unbedingt haben muss. Wegen der Herkunft der Band darf man jedoch auch keine schlechte Platte erwarten. Unter dem Strich bieten einem Osiris flotten Melodic Rock mit gezielt eingesetzten progressiven Elementen.
Jetzt frage ich mich noch, wo es denn sonst noch überall Bands gibt, über die man auf den Babyblauen Seiten berichtet könnte. Vielleicht gibt es ja auch eine mongolische Band namens "Dschingis Khan" oder eine nepalesische Band mit dem Namen "The Kathmandu Jesters"? Wer so eine Band kennt, kann sich ja bei Musea melden.
| Anspieltipp(s): |
Myths And Legends, Wasted |
| Vergleichbar mit: |
Camel, ein klein wenig Saga |
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| Veröffentlicht am: |
19.5.2002 |
| Letzte Änderung: |
19.5.2002 |
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Musea machen?s möglich! Die Franzosen veröffentlichen noch so obskure Scheiben aus Ländern, von denen man nicht mal wusste, dass dort überhaupt Prog Rock gehört wird. Bei Osiris handelt es sich um eine Gruppe aus dem Bahrein, bei "Myths & legends" um ihr zweites Album. Wie bei Musea üblich, wieder eine ausführliche Beschreibung der Bandgeschichte, wo man erfährt dass Osiris zeitweise die populärste Band in diesem kleinen Land waren. Daneben enthält die CD auch einen Bonustrack, neu abgemischt im Jahr 1994, etwas härter und komplexer als der Rest.
Stilistisch wandert die Band auf soliden Melodic Prog Rock Pfaden, wobei die eigenen Vergleiche zu Yes, Camel und Steve Hackett doch etwas zu hoch gegriffen sind. Klanglich für manche Ohren etwas altbacken, bilden zeitgemäße Keyboardstrukturen, ein eher unauffälliger Bass und gute Schlagzeugarbeit das Grundgerüst. Darüber prägt Mohamed Al-Sadeqi mit melodischen Gitarrensoli, sowie einfach Melodiebögen von Keyboarder Abdul Razak-Aryan die Klangstrukturen. Der Gesang ist in englisch, einigermaßen akzentfrei und weder überragend, noch unsagbar schlecht. Vertrackte Strukturen oder Breaks, an denen sich das Ohr stoßen könnte, werden nicht geboten, es bleibt die ganze Zeit sehr melodisch und eingängig.
Zwar muss es für mich nicht immer unbedingt abgehen und auch schöne Melodien können ihren Reiz haben, doch klingt mir Osiris zu verstaubt und nicht mitreißend genug. Ohne Frage jedoch ein Album, das die Künste einiger Bands, die heute versuchen melodisch anspruchsvoll zu klingen, recht gut und solide Paroli bieten kann.
| Anspieltipp(s): |
Myths & legends |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
20.2.2005 |
| Letzte Änderung: |
21.2.2005 |
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