Mermaid
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Karma Music |
| Durchschnittswertung: |
7/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Peter Ingemann |
Bass |
| Ole Fick |
Guitars |
| Karsten Vogel |
Sax |
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| Ken Gudman |
Drums |
| Claus Sarup |
Drums |
| Bo Thrige Andersen |
Drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Regnbuen
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1:58
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| 2. |
Copenhagen
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4:08
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| 3. |
Knokkelmanden
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3:17
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| 4. |
You are my secret
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3:50
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| 5. |
Sjette juli blues
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4:50
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| 6. |
Looking for fun
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8:23
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| 7. |
Harold B. King
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3:14
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| 8. |
Come on now
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19:04
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| 9. |
Auuhm
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1:00
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| Gesamtlaufzeit | 49:44 |
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Rezensionen

Wie man dem kurzen Infotext auf der Internetpräsenz des Labels Karma Music entnehmen kann, war Mermaid das erste Bandprojekt, welches Karsten Vogel nach dem Ende von Burnin Red Ivanhoe gestartet hat. Aufgrund der Zeitangaben dort, den Aufnahmedaten der auf der hier zu rezensierenden Mermaid-CD zu findenden Stücke und der von Vogel in seiner (in den Beiheften der von Laser's Edge wieder veröffentlichten Alben von Secret Oyster zu findenden) Bandbiographie gemachten Angaben, kann das aber so nicht stimmen. Burnin Red Ivanhoe haben sich 1972 aufgelöst. Das erste Konzert von Secret Oyster fand Ende desselben Jahres statt, die Aufnahmen zum Debütalbum der Band im Juni 1973. Mermaid, die angeblich Ende 1973 zusammenfanden, können somit erst nach der Gründung von Secret Oyster gegründet worden sein. Im Sommer 1974 entstand das zweite Secret-Oyster-Album. Zudem waren Fick, Andersen und Vogel in jenem Jahr auch mit einer reformierten Ausgabe von Burnin Red Ivanhoe unterwegs und spielten das Album "Right On" ein. In der ersten Hälfte des Jahres 1974 fanden dann wohl die Konzerte von Mermaid statt, auf denen die auf diesem Tonträger zu findenden Stücke mitgeschnitten wurden. Vogel war ein vielbeschäftigter Mann!
Mermaid waren - wie Secret Oyster - eine Supergroup. Die vier ursprünglichen Mitglieder kamen nämlich von den damals in Dänemark sehr bekannten Bands Burnin Red Ivanhoe (Vogel, Fick) und Young Flowers (Ingemann, Gudman). Gudman wurde später offenbar durch Claus Sarup, dann durch Bo Thirge Andersen ersetzt. Neun Nummern aus Konzerten vom Januar, Februar und Juli 1974, die offenbar aus dem Archiv von Karsten Vogel stammen, haben die Macher von Karma Music 2008 auf der vorliegenden CD versammelt. Die Klangqualität ist ganz gut, nicht perfekt, durchweg etwas dosig, schwankt von Stück zu Stück, bewegt sich aber im oberen Drittel des bei solchen Archivaufnahmen üblichen Qualitätsniveaus. Der im Beiheft zu findende, von Vogel verfasste Text, der vielleicht etwas Klarheit um das oben geschilderte Nebeneinander verschiedener Bands bringen könnte, ist leider nur in Dänisch vorhanden.
In musikalischer Hinsicht wird hier eine weitere Variante des dänischen Sax-Jazzprog geboten. Diese hier ist allerdings sehr rockorintiert, wenig jazzig und bisweilen ziemlich bluesrockig. E-Gitarre und Sax stehen im Mittelpunkt der Musik und ab und an wird etwas gesungen. Die ersten 5 Stücke sind eher harmlose, melodische Nummern, die wie eine etwas vereinfachte Version von Burnin Red Ivanhoe klingen. Fick ist hier allerdings deutlich expressiver und ausschweifender am solieren, als bei seiner ehemaligen Band. Einen leicht progressiven Charakter bekommt die Musik eigentlich nur durch Vogels jazziges Gebläse. Ab "Looking for fun" nimmt dann das Tempo der Musik zu. Das Stück ist ein langer, ziemlich fetziger Bluesrocker, der aber leider die schlechteste Klangqualität des Albums aufweist. Höhepunkt der Sammlung ist aber das lange "Come on now". Bei wieder sehr ordentlichem Sound wird hier ein abwechslungsreicher Blues-Jazz-Progjam geboten, der bisweilen eine ausgesprochen aggressive Intensität aufweißt. Besonders das wuchtige und gleichzeitig verspielte Schlagzeugspiel Claus Sarups, der die Nummer auch mit einem Solo einleitet, ist bemerkenswert. Zum Abschluss des Albums gibt es noch ein kurzes, ein- und ausgeblendetes Fragment mit schwebenden Saxlinien zu verhaltenem Getrommel. Offenbar war da nicht mehr vom Mitschnitt des Stücks verwertbar.
"Mermaid" bietet ganz interessante Musik aus dem Grenzbereich von Blues-, Jazz- und melodischem Prog in der Burnin-Red-Ivanhoe-Nachfolge. Furchtbar originell ist das Gebotene nicht unbedingt, auch wenn die Musik durchaus auf hohem Niveau dargeboten wird. Somit ist das Album, auch wegen der eher suboptimalen Klangqualität, wohl nur für Fans der Projekte Karsten Vogels und Sammlern von skandinavischen Progobskuritäten von Interesse. Grossen Wert auf einen internationalen Vertrieb legen Karma Music bei ihren Produktionen offenbar nicht. Die Scheibe ist daher nur beim Label oder einigen skandinavischen Mailorderversendern zu finden.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
22.5.2010 |
| Letzte Änderung: |
8.3.2011 |
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