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Zs

Arms

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2007
Besonderheiten/Stil: RIO / Avant
Label: Planaria Recordings
Durchschnittswertung: 13.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Sam Hillmer Tenorsaxofon, Gesang
Matthew Hough Gitarre, Gesang
Charlie Looker Gitarre, Gesang
Ian Antonio Schlagzeug, Gesang
Brad Wentworth Schlagzeug

Tracklist

Disc 1
1. B is for Burning 5:57
2. Woodworking 3:02
3. Nobody Wants To Be Had 6:16
4. Balk 6:23
5. I Can't Concentrate 10:56
6. Except When You Don't Because Sometimes You Won't 6:56
7. Z is for Zone 9:13
Gesamtlaufzeit48:43


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 1 von 2)


Die New Yorker Formation Zs entstand 2000 und veröffentlichte bis heute (Mitte 2010) drei Vollzeitalben sowie eine Handvoll EPs. Arms ist das zweite Vollzeitalbum nach dem 2003 erschienenen Debüt. Im Moment ist es das einzige mir bekannte Werk von Zs, aber das dürfte sich in absehbarer Zeit ändern... Nach eigener Aussage wollen Zs Musik machen "that challenges the physical and mental limitations of both performer and listener". Nun, in wie weit die Performer hier gechallenged werden, kann ich nicht beurteilen, der Hörer wird's auf jeden Fall!

Aufmerksam geworden bin ich auf Zs durch die Mitwirkung von Charlie Looker, seines Zeichens Kopf der Avant-Progger Extra Life. Mittlerweile hat er Zs allerdings verlassen. Musikalisch zeigt Arms durchaus einige Parallelen zu Extra Life, ist aber insgesamt von ganz eigenem Charakter. Schon in der Instrumentierung gibt es Unterschiede, die für Extra Life charakteristischen Streicher fehlen hier, dafür gibt es einen Saxofonisten; außerdem ist die Musik auf Arms überwiegend instrumental, nur zwei der Stücke sind mit Gesang versehen. Na, eigentlich drei, aber dass bisschen Gemurmel auf dem vorletzten Titel zähl' ich einfach nicht.

Ja, und wie ist nun die Musik? Geil! Äh, da ist jetzt die Begeisterung etwas mit mir durchgegangen. Also mal ganz nüchtern, soweit ich mich bei diesen Klängen zügeln kann: Zs bieten auf Arms einen komplexen, kantigen Avant-Prog, noch ein Stück schroffer und kantiger als bei Extra Life. Oft bestehen die Stücke aus hämmerndem Stakkato von Gitarre und Saxofon, dazu trommeln sich die beiden Schlagzeuger die Seele aus dem Leib. Stücke wie B is for Burning oder I Can't Concentrate prügeln gnadenlos auf die Gehörgänge ein, gerade letzteres wird dabei im Laufe der Zeit immer schriller und enervierender, bis es sich die aufgestaute Spannung in einer noch unerträglicheren Kakophonie eines quietschenden Saxofons entlädt. Allein dieses Stück macht schon süchtig! Auf Nobody Wants To Be Had fügt Charlie Looker ebenso stakkatohaften Gesang dazu, eine äußerst bizarre Kombination.

Erst in den letzten beiden Stücken wird es ruhiger. "Ruhiger" heißt hier jedoch keinesfalls "einfacher", die beiden Stücke sind nicht weniger seltsam als der Rest des Albums. Beide sind sehr repetitiv und minimalitisch gehalten, insbesondere das abschließende Z is for Zone reibt es in dieser Beziehung auf die Spitze: über einem dichten Teppich aus Glöckchengepinge und Gerassel wiederholt jemand wie ein Mantra immer wieder die Worte "Z is for Zone".

Arms ist eine wunderbare Entdeckung für den Liebhaber kantiger Klänge. Noch eine Band, die mal dringend in Würzburg Station machen sollte!

Anspieltipp(s): B is for Burning, I Can't Concentrate
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 19.7.2010
Letzte Änderung: 10.4.2011
Wertung: 12/15

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Von: Florian Dietmaier @ (Rezension 2 von 2)


Arms war für mich der Einstieg in die Welt von Zs und hat mich nachhaltig beeinflusst und -druckt, sowohl was Musik hören aber auch machen betrifft. Um nicht allzu sehr ins Schwärmen zu kommen, werde ich versuchen das auf Arms Gebotene und die Band so objektiv wie möglich zu beschreiben. Was mir nicht gelingen wird. Also Vorsicht: Superlative und Geschraubtes folgen.

Auf diesem Bild findet sich eine ebenso kurze, wie passende Charakterisierung der Band: Zeus. Daraus lassen sich zwei (verwandte) Schlüsse ziehen. Einerseits bleiben durch die Streichung des Diphthongs nur die Konsonanten übrig: Keine Selbst-, nur Mitlaute. In der Musik der Band drückt sich das in einer Karg- und Schroffheit aus, die zwar Melodie zulässt, gleichzeitig aber auch Wiederholung braucht um zu wirken. Zum anderen wird das Göttliche negiert. Auf die Musik übertragen bedeutet das einen weitgehenden Verzicht auf jegliche teleologische Konstruiertheit - wie z.B. die von anderen zeitgenössischen Bands gern genutzte Kontrastierung von Dissonanz mit zuckersüßer Konsonanz oder Laut-Leise-Dynamiken, alles mit dem Ziel, auch bei noch so sehr gewollter Andersartigkeit einen gefälligen Spannungsbogen zu erzeugen - und eine aufklärerische Unnachgiebigkeit, was die Rücksichtnahme auf den Zuhörer betrifft. Themen werden abrupt eingeführt, wenig oder gar nicht variiert, wiederholt und dann ebenso plötzlich von anderen abgelöst. Zs gelingt damit etwas, das meines Erachtens heute nur wenige Bands schaffen: Sie erzeugen Unsicherheit und Verwirrung beim Hörer, ohne, und das ist ihr größter Verdienst, auf Überstrapaziertes, wie durch Totkomprimieren erreichte Lautstärkenrekorde, übervolle Arrangements und Instrumentenmasturbation zurückzugreifen.

So spielen in B Is For Burning Gitarre und Sax ohne Pausen ein langes Thema in Achteln und einen Drone in bzw. allein aus B. Drone und Melodie, sowie Gitarre und Sax verbeißen sich aber ineinander, verschmelzen miteinander und driften dann wieder auseinander, so dass man schon nach den ersten Takten nicht mehr weiß wo man ist. In einem, leider nur noch per Wayback Machine erreichbaren, Beitrag auf Paper Thin Walls beschreibt Charlie Looker die Idee hinter seiner Komposition wie folgt:

"But the idea is of something that doesn't exactly repeat verbatim but constantly paraphrases itself, so it messes with your memory. It's all a little self-similar. It's sort of like melodic rhyming–beginning and ending on the same notes, but letting the middle become something different, creating a dream-like confusion."

Dieses Konzept geht, zumindest bei mir, voll auf. In I Can't Concentrate entsteht die Unsicherheit aus einem stetig komplexer werdendem Unisono von Gitarre und Saxophon. Der Aufbau dauert quälend lange und man weiß oder hofft, dass ein Zusammenbruch kommt. Nur so leicht macht es einem die Band nicht. Auch der Untergang wird ausgedehnt zelebriert. Wie, als ob man den Moment einer Haussprengung, in dem man zum ersten Mal erkennt, dass die Mauern nach außen gedrückt werden, eingefroren hätte. Man wartet auf Stichflammen, Staubwolken, Krach und bekommt nur Risse im Beton. Auch Nobody Wants to Be Had, das fast schon Hitcharakter hat und irgendwie an Lookers aktuelle Band Extra Life erinnert, verwirrt, oder besser verblüfft, beim ersten Hören. Im Grunde besteht es aus bloß drei Elementen: Einem monotonen, leicht angezerrten Ein-Akkord-Riff, einer Variation des Riffs und einem grandiosen Vokalarrangement. Die kompromisslose Montage dieser Elemente und die Geschwindigkeit und Präzision mit welcher, der, ebenfalls verwirrende und sehr gelungene, Text (http://blogs.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.view&friendId=101908455&blogId=243942565) vorgetragen wird, überrollen einen aber geradezu. Trotz der wenigen, und mit Ausnahme des Gesangs beinah uninteressanten, Bestandteile. Die übrigen Nummer überzeugen ebenfalls, einzig Z Is For Zone erweist sich als etwas enttäuschender Klogriff. Zu gedehnt und uninteressant chillt die Band vor sich hin. Andererseits ist dieser meditative Ausklang des Albums irgendwie auch ein passendes Gegenstück zur Hektik von B Is For Burning. Dem Alpha sein Omega.

Mit Arms hat Zs ein außerordentliches Langspieldebüt vorgelegt, das aufgrund seiner Kompromisslosigkeit an den RIO der 1970er oder an geistig Verwandtes wie This Heat erinnert, ohne dass es Bekanntes verklärt und wiederkäut. Das Antikonformitätsgelübde der Genannten wird vielmehr ans neue Jahrtausend angepasst. Dem, in den Noughties grassierenden, ungefilterten, unentschiedenen und ziellosen, Stilpluralismus antwortet die Band mit Reduktion und Konzentration. Schafft sie damit etwas Neues, noch nie Dagewesenes? Nein. Aber sie ist zumindest ehrlich. Was auch immer das bedeuten mag.

Anspieltipp(s): B Is For Burning, Nobody Wants To Be Had, I Can't Concentrate
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 29.7.2010
Letzte Änderung: 22.4.2013
Wertung: 15/15

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