Opus 1 - Dimensions
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Claudio Momberg |
Keyboards, E. & A. Guitars, Bass, Orchestrations & Drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Movement I - Air
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24:03
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| 2. |
Movement II - Structures
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15:54
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| 3. |
Movement III - Solids
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6:15
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| 4. |
Movement IV - Tension
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9:00
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| Gesamtlaufzeit | 55:12 |
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Rezensionen

Der chilenische Multiinstrumentalist CLAUDIO MOMBERG, der auch Kopf der Sinfonikprogger von Seti und der progressiven Hardrocker von Subterra ist, bringt unter dem Projektnamen TAURUS im Oktober 2010 seine erste Solo-Veröffentlichung heraus. Den Namen Taurus hat er wohl aus der griechischen Mythologie entnommen, denn das stilisiert gezeichnete Tier auf dem Frontcover dürfte für ein Fabelwesen stehen, welches eine lebhaft gewordene Personifizierung eines Stiers widerspiegelt.
Herr Momberg hat dieses Opus komplett alleine komponiert, inszeniert und produziert. Mit dem Untertitel "Seti related search No. 1" wird darauf hingewiesen, dass es sich um eine ähnliche musikalische Auslese wie bei der SETI Musik handelt und zukünftig wohl noch weitere Veröffentlichungen zu erwarten sind. Die Aufnahmen sind während einiger Leerlaufphasen bei der Entstehung der letzten Seti Veröffentlichung Discoveries entstanden, die Momberg in seinem kreativen Drang nutzte, um weiter musikalisch produktiv zu sein. Wesentlicher Unterschied zu Seti ist hier die musikalische Umsetzung als reine Instrumentalmusik.
Die ursprünglichen Ideen Mombergs beim Komponieren des ersten Taurus Outputs waren in der klassischen Musik verankert. Dies ist auch eindeutig im 24-minütigen Eröffnungstrack "Movement I - Air" herauszuhören. Die Orchestrationen werden geschickt mit moderner Tasten- und Programmierelektronik dargeboten, sodass die Imagination eines Orchesters vorhanden ist. Ich werde hier zuweilen an Filmmusik erinnert, die allerdings nicht so richtig in Gang kommen möchte. Man hört getragene Klangwolken mit behutsamen Modulationen. Schon mal werden Gitarrenklänge eingewoben oder künstliche Geigen und Flötentöne erzeugt, die wiederum von Kirchenorgelklängen untermalt werden. Manchmal dürfen sich auch Schlaginstrumente melden, die allerdings auch keine größere Spannung erzeugen können.
Mit dem fast 16-minütigen "Movement II - Structures" führt uns Allrounder Momberg nach wiederum klassisch inspiriertem Intro dann doch in die verwandte Musikwelt von Seti. Akustische und elektrische Gitarren, Schlagzeugspiel, Basslaute, Rhythmuswechsel und verschiedenste Tastenvariationsklänge geben diesem Longtrack schon mehr Farbe.
"Movement III - Solids" mit über sechs Minuten Laufzeit sowie "Movement IV - Tension" mit neun Minuten wirken dann schon kompakter, wobei die lange Darbietung auf der akustischen Gitarre von ?Tension? bezüglich einer behutsamen Spielweise mich nicht bei Laune hält. Dafür wirkt ?Solids? wirklich solider in Bezug auf eine stärkere Seti-Verwandtschaft. Das rhythmusbetonte Stück weiß mir noch am besten zu gefallen.
Claudio Momberg hat mit "Opus I - Dimensions" ein überwiegend ruhig-melodiöses Werk zwischen Klassik, Filmmusik und Sinfonikprog abgeliefert, das allerdings nicht mit der Güte seiner anderen Bandveröffentlichungen mithalten kann. Seine sonstigen Musiker tragen einfach zu einem facettenreicheren Klangkosmos bei, der mir hier fehlt.
| Anspieltipp(s): |
Klangauszüge auf der Seti Homepage |
| Vergleichbar mit: |
etwas Oldfield, etwas Tangerine Dream, Seti |
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| Veröffentlicht am: |
12.11.2010 |
| Letzte Änderung: |
12.3.2012 |
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Da die Aufnahmen zum zweiten Album seiner Stammband Seti sich arg in die Länge zogen, kam Keyboarder Claudio Momberg auf die Idee, seinen langgehegten Wunsch, ein klassisches Keyboardalbum aufzunehmen, endlich in die Tat umzusetzen. Im Alleingang eingespielt, bietet dieses Album, dem offenbar noch weitere Fortsetzungen folgen sollen, vor allem eines: riesige Keyboardwände.
Gerade der monumentale Opener steht mustergültig für Breitwand-Keyboardkino, wobei speziell bei dieser Nummer gewisse Ähnlichkeiten zu Kompositionen von Tony Banks nicht von der Hand zu weisen sind. Was ich am Opener zu bemängeln habe, ist der Eindruck, dass hier zu keinem Zeitpunkt wirklich Fahrt aufgenommen wird, stattdessen bleibt es bei bedächtiger, manchmal etwas schwerfälliger Symphonik-Musik. Nach einer Weile gesellt sich bei "Air" schüchternes Gitarrengeplänkel hinzu, das etwas deplatziert wirkt, aber glücklicherweise nicht in diesem Stile fortgeführt wird. Denn im weiteren Verlauf setzt Momberg auch ein paar nette Akzente mittels E-Gitarre.
Das abschließende "Tension" fällt dahingehend etwas aus dem Rahmen, da hier die akustische Gitarre tonangebend ist. Trotz gewisser Einschränkungen: der Freund symphonischer Keyboardmusik sollte dieses Werk durchaus mal antesten.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
30.1.2011 |
| Letzte Änderung: |
7.3.2012 |
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