American Ghetto
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Equal Vision |
| Durchschnittswertung: |
5/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| John Baldwin Gourley |
Gesang, Gitarre |
| Jason Sechrist |
Schlagzeug |
| Ryan Neighbors |
Keyboards, Gesang |
| Zachary Scott Carothers |
Bass, Gesang |
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| Zoe Manville |
Gesang |
| Ian Shaw |
Gesang |
| Bella Nobu |
Kazoo |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
The Dead Dog
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3:14
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| 2. |
Break
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0:58
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| 3. |
60 Years
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4:13
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| 4. |
All My People
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3:12
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| 5. |
1000 Years
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2:52
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| 6. |
Fantastic Pace
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3:42
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| 7. |
The Pushers Party
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4:23
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| 8. |
Do What We Do
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3:27
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| 9. |
Just A Fool
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3:05
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| 10. |
Some Men
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3:31
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| 11. |
When The War Ends
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3:30
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| Gesamtlaufzeit | 36:07 |
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Rezensionen

Ein Leser hatte sich eine Rezension zu "American Ghetto" gewünscht. Zwar bin ich nicht so sehr der PTM-Fan, aber zumindest habe ich die letzten beiden Alben mal angehört und kann mir deshalb ein hoffentlich recht distanziertes Urteil erlauben.
Erst einmal ist zu sagen, dass der formale Rahmen auf "American Ghetto" ungefähr der selbe ist wie auf "The Satanic Satanist". Das Album besteht zum größten Teil aus Dreieinhalbminutensongs. Immerhin, das Cover sieht nicht mehr ganz so psychedelisch aus wie auf dem Vorgängeralbum.
Musikalisch fand ich "The Satanic Satanist" eher unspannend, weil doch recht gewöhnlich (sprich: radio-poppig) geschrieben und eher bieder arrangiert. Hier hilft "American Ghetto" dahingehend aus, dass von der ersten Minute an die Arrangements ordentlich aufgepeppt wurden. Schon der Opener "The Dead Dog" fährt beispielsweise psychedelische Gitarren und abgedrehte Synthies im Hintergrund auf, ein anderes schönes Beispiel sind die Rückwärts-Effekte in "Some Men". Kompositorisch sind dagegen keine großen Schritte getan worden: Noch immer dominiert schleppendes Midtempo mit hypnotischer, fast maschineller Schlagzeugarbeit; die Gesangslinien sind beatlesk-melancholisch und der getragene Gesang fällt Alternative-typisch aus.
Abgesehen von den psychedelischen Effekten ähnelt das Material auf "American Ghetto" also dem des Vorgängers in vielen Belangen. Das finde ich insgesamt somit nicht besonders spannend. Allerdings sind drei Sachen bemerkenswert, die die Songs dann doch etwas herausheben: Erstens sorgen die seltenen instrumentalen Ausbrüche (z.B. zum Anfang von "60 Years") für Spannung; zweitens sind die druckvolleren Passagen wie etwa der Refrain von "All My People" oder der größte Teil von "1000 Years" und "When The War Ends" dahingehend gelungen, dass sie der Musik ihre Beiläufigkeit und Zurückhaltung nehmen. Und drittens sind die Wechsel zwischen verschiedenen Parts, wie z.B. am Ende von "Fantastic Pace" durchaus gelungen, wenn sie denn überhaupt vorhanden sind. Leider machen nämlich nur die wenigsten Stücke eine nennenswerte Entwicklung durch. Ansonsten bleibt die Musik leider, und das muss ich wohl so nennen, langweilig.
Abschließend ließe sich noch ein wenig über die Prog-Relevanz dieses Albums diskutieren. Die finde ich dahingehend gegeben, dass das Material reichlich psychedelisch ausgefallen ist. Allerdings laufen die abgedrehten Gitarrenlinien und Synthies doch ein wenig neben den Songs her und bereichern diese nicht wirklich. Ein Paradebeispiel dafür ist wohl "The Pushers Party", in dem die Gitarre wie nachträglich hinzugefügt wirkt.
Unterm Strich kann ich "American Ghetto" mangels Abwechslung und Songentwicklung leider keine gute Note ausstellen. Dass sowas hier als Rezension gewünscht wird, sehe ich aber vor dem Hintergrund einer Entwicklung im Prog-Genre. Vielleicht folgt ja gerade auf den Progressive Rock und den Progressive Metal nunmehr der (die? das?) Progressive Alternative oder der Progressive Indie. Na ja, zumindest sind Portugal. The Man psychedelisch, und dieses Stilmerkmal soll ja auch genreübergreifend seine Freunde haben.
| Anspieltipp(s): |
1000 Years, Dead Dog |
| Vergleichbar mit: |
irgendwie erinnert's mich an Portishead mit Gitarren, aber ohne Existenzialismus |
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| Veröffentlicht am: |
28.4.2011 |
| Letzte Änderung: |
28.4.2011 |
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