The Shoot
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Eigenproduktion |
| Durchschnittswertung: |
7/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Danyal Cöl |
Vox/Bass |
| Pascal Jacob |
Keys/Guitar/Vox |
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Gastmusiker
| Alice Kaltenhofer |
Strings |
| Ulrike Jacob |
Strings |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Vessigebro
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6.37
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| 2. |
On your own
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4.27
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| 3. |
Glow
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3.33
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| 4. |
Wake up
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8.03
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| 5. |
Just bored
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3.56
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| 6. |
Scratches
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4.44
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| 7. |
Lupus boulder
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4.59
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| 8. |
Rose pink cadillac
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3.46
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| 9. |
The edge of my life
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2.54
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| 10. |
Pedestal
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2.14
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| 11. |
Nothing left
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8.22
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| Gesamtlaufzeit | 53:35 |
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Rezensionen

Eine ausgeprägte Kreativität im Bereich der Namensgebung darf man dem Frankfurter Trio jetzt schon bescheinigen. Sir William Henry Bragg und sein Sohn William Lawrence Bragg waren britische Physiker, die sich u.a. mit ionisierender Strahlung befassten. Die Bragg-Kurve und ihr Maximum (Bragg-Peak) beschreiben Energieverlust der Teilchen. Die im September 2011 ihre erste, "The Shoot" genannte CD veröffentlichenden Frakfurter Musiker nennen sich also Braggpeak. Inwieweit sie mit ihrem Bandnamen ihrer Besorgnis über Energieverlust von Teilchen Ausdruck verleihen wollen, kann ich nicht so richtig beurteilen.
Betrachtet man die (englischen) Songtexte von Braggpeak, die sich beispielsweise mit kurz bevorstehendem Tod, falschen Vorstellungen zum Thema Liebe und zwiespältigen Gefühlen bei den zwischenmenschlichen Beziehungen beschäftigen, so könnte man eventuell eine Verbindung zum Energieverlust herstellen.
Eine auffallende Präsenz entwickelt der Bassist Cölm, der einige Songs mit seiner rauhen Stimme und seinem mitunter dröhnendem, auf jeden Fall aber immer gut hörbarem Bass unverkennbar macht. Die lyrischen Gesangparts scheint jedoch der Gitarrist/Keyboarder Jacob zu übernehmen. Das Trio gibt an auf Kontraste zu stehen. Die Musik oszilliert zwischen melodiösem Artrock, erdigem Hardrock bzw. Stoner Rock, grungigem Alternative Rock, gitarrenorientiertem Postrock und überraschenden Retroprog-Einschüben, die im gleichen Stück wie mainstreamig ausgerichteter Rock auftreten können.
Die Gesangsmelodie von "Just bored" erinnerte mich derart stark an Bob Dylans "Subterranean Homesick Blues", dass ich erstmals auf dem Cover nachschauen musste, wer nun diesen Song geschrieben hat. "Scratches" ist nicht mehr und nicht weniger als rauher Bluesrock mit einer Stoner Rock-Schlagseite und repräsentiert neben der stilistischen Vielfalt der Scheibe auch einige hin und wieder auf der CD hörbare Unsicherheiten beim Gesang. Es mag ja auch eine bewusste Entscheidung gewesen sein, keine absolut perfekte, sondern eher rauhe und damit authentisch wirkende Musik aufzunehmen. Sehr enttäuschend sind nach meinem Eindruck die Southern Rock-Versuche von "Rose pink Cadillac" ausgefallen. Auch "Edge of life" geht nicht über durchschnittlichen Mainstream-Rock hinaus, bei dem die Gesangsbeiträge auf mich sehr unausgereift wirken. Aber das sind nur zwei missglückte neben neun guten, bis gelungenen Stücken.
"The Shoot" hat eine beachtliche stilistische Bandbreite vorzuweisen, bei der keine eindeutigen Schwerpunkte auszumachen sind. Wer also auf viele Facetten des Rock (darunter auch Progrock) steht, dem könnte die CD gefallen.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
27.11.2011 |
| Letzte Änderung: |
27.11.2011 |
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