From The Ashes
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Binary Recordings/Universal |
| Durchschnittswertung: |
8/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Doug Busbee |
Gitarre,Gesang |
| Eric Frampton |
Keyboards,Gesang |
| Sean Delson |
Bass |
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| Mike Martin |
Gitarre |
| Ganesh Giri Jaya |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Power
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3.07
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| 2. |
Tornado Dreams
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3.37
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| 3. |
The Stand
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4.23
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| 4. |
Mother
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3.48
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| 5. |
I Can
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3.16
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| 6. |
Misunderstood
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4.49
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| Gesamtlaufzeit | 23:00 |
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Rezensionen

Man muss schon sehr genau hinhören, um in dem energetischen Pop-Rock von "Power" einige intelligente Breaks zu entdecken, die die Selbstzuordnung der Band zum Progressive Rock rechtfertigen könnten. Rush, Queen, Genesis, Kansas und Dream Theater werden da als Inspiration genannt. Nennen kann man allerdings viel, wichtiger ist, was als Endresultat dabei rauskommt. Und so vermengt "Tornado Dream" flotten, temporeichen Rock mit Queen-Anleihen und einigen Retroprog-Einsprengseln. Der mit Neoprog-Passagen vermengte Pop-Rock von "The Stand" kann schon eher Erinnerungen an die auch im Zusammenhang mit Agent Cooper hin und wieder genannten Toto wecken.
Seltsamerweise mag ich Toto nicht besonders, während ich Agent Cooper nach anfänglicher Skepsis zunehmend sympathisch finde. "Mother" klingt wie AC/DC, die plötzlich beschlossen haben einige komplizierte Breaks und etwas Pop-Rock in ihre Musik zu integrieren. "I can" gestaltet sich als Mainstream-Rock nicht besonders aufregend und wird für mich nur durch eine kurze proggige Instrumentalpassage gerettet. In "Misunderstood" scheinen die Progressive Rock-Passagen über die Pop-Rock-Anteile Oberhand zu gewinnen, als wollten Agent Cooper dem Hörer signalisieren, dass es sich bei dem sonst auf der vorliegenden EP dominierenden Pop-Hardrock nur um einen Scherz handelt.
Auf die listige Art von Agent Cooper kann jeder Pop-Hardrock-Freund sogar am Progressive Rock seinen Spaß finden. Und der offene, direktem Rock nicht völlig abgeneigte Progrock-Hörer wird bei Agent Cooper einiges für sich entdecken, allerdings meist geschickt zwischen Mainstream-Rock-Einfällen versteckt.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
3.3.2012 |
| Letzte Änderung: |
3.3.2012 |
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Ohne Frage besteht die Basis der Musik von Agent Cooper aus Hardrock, der dabei unter häufiger Verwendung der Hammondorgel sogar relativ retromäßig ausgefallen ist. Der Prog findet dann aber auf verschlungenen und recht interessanten Wegen den Eingang in die recht straighten Lieder von "From The Ashes". So knickt schon der flott begonnene Opener "Power" bei einigen krummtaktigen Breaks regelrecht ein, was das Hörgefühl des Hörers abwirft wie ein bockiges Pferd seinen Reiter. "Tornado Dreams" wird urplötzlich von einem kauzigen polyphonen Instrumentalpart unterbrochen und rockt anschließend nach guter Kansas-Machart verspielt weiter.
Indes weist das recht nachdenkliche und etwas ruhigere "The Stand" eine größere Tendenz in Richtung Prog auf, ist für Begeisterungsstürme aber wiederum zu zerfahren. "Mother" und "Misunderstood" wiederum könnten für jüngere Genrefreunde dahingehend interessant sein, dass sie mich in einigen Passagen und Sounds an die Rush-, Queen- und Iron-Maiden-Epigonen Heart Of Cygnus erinnern, die ja nun eine der bemerkenswerteren Erscheinungen der letzten Jahre waren.
Meinerseits muss ich aber sagen, dass mich "From The Ashes" trotz dieser interessanten Ansätze und der blitzsauberen Umsetzung eher wenig mitreißt. Denn dafür ist der gebotene Hardrock doch etwas bieder ausgefallen, was vor allem für die Gesangsmelodien gilt. Die diesem Genre nie abträgliche Dramatik, die der geneigte Hörer von den großen und kleinen Songklassikern von Deep Purple ("Fools", "Child In Time"), Uriah Heep ("Poet's Justice", "Shadows Of Grief") oder auch den Scorpions ("Living And Dying", "The Riot Of Our Time") kennt, fehlt auf "From The Ashes" weitestgehend. Wir ziehen also den Schluss: Hardrock mit Prog-Einsprengseln wird nur dann richtig gut, wenn auch die Hardrock-Basis hinreichend gut ist. Hier dagegen fehlt der Musik aus meiner Sicht entschieden die Tiefgründigkeit.
| Anspieltipp(s): |
Tornado Dreams (für die Kansas-Fans), Misunderstood (für alle anderen) |
| Vergleichbar mit: |
Heart Of Cygnus, Antidepressive Delivery |
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| Veröffentlicht am: |
6.3.2012 |
| Letzte Änderung: |
5.3.2012 |
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