Bee As Such
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Renate Knaup-Krötenschwanz |
Gesang |
| Lothar Meid |
Bass, Gesang |
| John Weinzierl |
Akustische & Elektrische Gitarren, Gesang |
| Chris Karrer |
Akustische & Elektrische Gitarren, Geige, Sopran Saxophon, Gesang |
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| Danny Fichelscher |
Schlagzeug |
| Jan Kahlert |
Perkussion |
| Gerard Carbonell |
Bass |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Mambo La Liberdad
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8:36
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| 2. |
Du kommst ins Heim
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9:23
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| 3. |
Still Standing
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8:15
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| 4. |
Psychedelic Suite
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26:02
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| Gesamtlaufzeit | 52:16 |
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Rezensionen

Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit haben Amon Düül II Anfang 2010 ein neues Album veröffentlicht. Dass es so unbemerkt geblieben ist, mag unter anderem daran liegen, dass "Bee As Such" trotz anders lautender Ankündigungen nach wie vor (Stand März 2012) nicht auf physikalischem Tonträger, sondern nur als Download auf der Website der Band erhältlich ist; immerhin gibt es diesen für 15$ als unkomprimierte Wav-Dateien.
Laut Gitarrist John Weinzierl feiern Amon Düül II auf "Bee As Such" "die Rückkehr zu den Wurzeln, nicht in der Vergangenheit von 'Kraut' und den '70ern', sondern unverändert auf der Suche zu sein nach den Klängen und Inhalten der Musik eines neuen Jahrtausends." Große Worte. "Vergangenheit" ist jedenfalls das richtige Stichwort. Mit Renate Knaup-Krötenschwanz, Lothar Meid, John Weinzierl und Danny Fichelscher sind ein Haufen ältest- und altgedienter Düüls beteiligt, ergänzt durch die Neuzugänge Jan Kahlert und Gerard Carbonell. Und wenn der gute, wenn auch sterile Sound die Aufnahmen nicht als aktuelles Werk verraten würde, könnte der musikalische Inhalt auch 40 Jahre auf dem Buckel haben.
Offensichtlich sind die 4 langen Nummern zumindest aus Jams entstanden, wenn nicht sogar direkt als solche aufgezeichnet worden. Über mehr oder weniger gleich bleibenden Grundharmonien jammen und improvisieren Amon Düül II in den ersten drei Nummern gemächlich dahin, ganz im Geist von Werken wie "Phallus Dei", "Yeti" oder "Tanz der Lemminge" - nur leider ohne deren Energie und Rauheit. "Dudeln" ist leider die Vokabel, die mir dabei am ehesten einfällt: Es fehlt der Musik an Spannungsbögen; die unterhaltsamsten Momente ergeben noch Renate Knaups irr-wirre Vokalisen, die aber noch nie jedermanns Sache waren und wohl auch nie sein werden. Immerhin wird die 26minütige "Psychedelic Suite" mit ihren Klangmalereien und Jams ihrem Namen einigermaßen gerecht; aber auch diese ist über weite Strecken sehr ruhig - zu ruhig - gehalten. Schade, denn dass die Band es nach wie vor besser kann, bewies der unterhaltsame und durchaus energetische Live-Auftritt von "Amon Düül II" kurz nach Erscheinen von "Bee As Such" im Münchner Metropolis.
Amüsant am Rande: Bassist Gerard Carbonell war Mitglied von Pack, einer der ersten Punk-Bands Münchens, deren Fans bei einem Auftritt im PN Club die gesamte Einrichtung zertrümmerten. Später arbeitete Carbonell folgerichtig u.A. als Studiomusiker für Ralph Siegel und David Hasselhoff.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
13.3.2012 |
| Letzte Änderung: |
13.3.2012 |
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