Starcastle
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Epic |
| Durchschnittswertung: |
9.5/15 (4 Rezensionen) |
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Besetzung
| Terry Luttrell |
lead vocals |
| Gary Strater |
bass guitar,vocals |
| Stephen Tassler |
drums,percussion,vocals |
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| Herb Schildt |
organ,synthesizers,pianos |
| Matthew Stewart |
guitars,vocals |
| Stephen Hagler |
guitars,vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Lady Of The Lake
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10:26
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| 2. |
Elliptical Seasons
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4:27
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| 3. |
Forces
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6:25
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| 4. |
Stargate
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2:54
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| 5. |
Sunfield
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7:36
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| 6. |
To The Fire Wind
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5:16
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| 7. |
Nova
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2:35
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| Gesamtlaufzeit | 39:39 |
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Rezensionen

Fans von Starcastle (und die Band selbst, übrigens bzw. natürlich) versuchen ja Ihr Möglichstes, Starcastle vom Image des Yes-Klons wegzuschreiben, aber da muss ich ihnen doch in die Parade fahren: wer aus dem kompletten Opener "Lady Of The Lake" nicht Yes-pur raushört, sollte sich nochmal das "Yesalbum" und "Fragile" anhören. Das reicht von den typischen "Dadad-dadad"-Choreinwürfen über die Stimmlage des Satzgesangs über den astreinen Chris Squire-Rickenbacker-Sound hin zur spinnerigen Howe-Gitarre. Und das restliche Album ist da wirklich nicht so viel bessser, siehe die "Roundabout"-Gitarren-Flageolets in "Elliptical Seasons" oder die "Feuervogel"-Anleihen in "Stargate" (ein Ausschnitt aus Strawinskys Feuervogel-Suite war klange Jahre die Konzert-Eröffnung von Yes, siehe "Yessongs").
OK, die Wah-Gitarre gerade in "Elliptical Seasons" klingt dann doch etwas amerikanischer als Yes zu der Zeit, aber der Grundeindruck bleibt absolut. Der grösste Unterschied zum Vorbild dürfte in der Keyboard-Abteilung liegen; jene werden nämlich nicht ganz so beeindruckend und vielfältig bedient wie der flashy Showman Wakeman es in der Yes-Hochzeit verstand, sondern bleiben m.E. eher unauffällig. Auch von "futuristisch anmutenden Keyboardsounds" kann ich ehrlich gesagt nicht viel erkennen, schliesslich ist es schon 1976 und die typischen Moog-Sounds waren auch damals schon nichts wirklich Neues mehr. Vielleicht gehen Starcastle auch bei aller Verspieltheit und Komplexität etwas direkter, rockiger an das Songwriting heran als "Yes", Olivers "peppiger, aber nicht poppiger" kann ich unterschreiben. Allerdings vermisse ich dadurch hier und da etwas symphonische Fülle und Bombast. Das liegt aber sicher auch mit an der eher Gitarren-orientierten Produktion.
Aber genug der Kritik, denn fairerweise muss man eins festhalten: ein verdammt guter Yes-Klon sind Starcastle auf jeden Fall. Die Songs sind abwechslungsreich, die instrumentalen und gesanglichen Leistung einigermassen beeindruckend, halt nur alles andere als originell. Wen dies nicht stört: zuschlagen.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
Yes, ohne wenn und aber |
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| Veröffentlicht am: |
3.6.2002 |
| Letzte Änderung: |
3.6.2002 |
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Dieses in 1976 erstmalig erschienene Album ist das Debut einer sechsköpfigen Band, die in gleichem Atemzug mit Szenegrößen wie Yes und den frühen Genesis zu nennen ist. Zwar hatten Starcastle nie den gleichen Erfolg wie diese Bands, aber ihre Qualitäten sind mit Sicherheit von ähnlicher Güte.
Starcastle sind Terry Luttrell (lead vocals), Gary Strater (bass, vocals), Stephen Tassler (drums, perc., vocals), Herb Schildt (keyboards), Matthew Stewart (guitars, vocals) and Stephen Hagler (guitars, vocals). Ihre komplexe und sehr abwechslungsreiche Musik lebt von den seinerzeit sehr futuristisch anmutenden Keyboardsounds (Ach ja, die guten alten Synthies!), schöner melodiöser Gitarrenarbeit, fantastischen Drums und insbesondere vom teilweise mehrstimmigen Gesang. Die hohe wohlklingende Lead-Stimme von Terry Luttrell läßt hier und da Ähnlichkeiten zu Jon Anderson (Yes) erkennen, wirkt aber insgesamt doch sehr eigenständig. Die Komplexität der Songs reicht von ruhig, über locker runtergegespielt bis zu frickelig: also alles was das Progherz so benötigt um glücklich zu sein. Die Texte handeln von Naturereignissen und dem Universum und sind irgendwie passend zur Musik leicht spacig angehaucht.
Besonders hervorheben möchte ich die brillante Tonqualität. Wenn man bedenkt, wann dieses Album erschienen ist, kann nur von einer echten Meisterleistung gesprochen werden. Ja und das Cover gehört für mich zu einem der schönsten in der Proggeschichte. Sollte ich jemals auf eine einsame Insel müssen und dürfte nur 10 CDs mitnehmen, wäre diese mit Sicherheit dabei! Grandiose 15 für ein grandioses Meisterwerk!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
ein bißchen Yes (nur etwas peppiger, aber nicht poppiger) |
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| Veröffentlicht am: |
5.8.2002 |
| Letzte Änderung: |
29.8.2002 |
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Selbstverständlich ahmen Starcastle Yes nach. Und zwar so eindeutig, daß die Gruppe künstlerische Eigenständigkeit nicht wirklich beanspruchen kann. Es gibt zudem auf keinem Starcastle-Album eine Komposition, die sich mit dem langen Atem, der Komplexität oder der Schärfe etwa von "Close to the edge" oder "Relayer" messen könnte.
Ist es sinnvoll eine Gruppe wie Yes, die einen außerordentlich großen Einfluß auf die Entwicklung des Progressive Rock hatte, in der Bewertung auf die gleiche Stufe zu stellen wie eine Band, die gar keinen Einfluß hatte - und diesen auch nicht haben konnte, da sie lediglich ein bereits vorhandenes musikalisches Konzept übernahm? Ich kann das nicht nachvollziehen, um so weniger als andere Gruppen - insbesondere Yezda Urfa - einen für meine Begriffe weit originelleren Umgang mit den großen Vorbildern demonstriert haben.
Dabei will ich aber nicht in Abrede stellen, daß Starcastle über weite Strecken unterhaltsam klingen. Ein guter Tipp für alle diejenigen, die nach mehr Musik im Yes-Stil suchen, nichts allerdings für denjenigen, der heftige Anleihen bei einem Vorbild eher als Dreistigkeit empfindet.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
5.8.2002 |
| Letzte Änderung: |
5.8.2002 |
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Auch ich bin irgendwann mal neugierig auf die Band geworden, die immer mit Yes verglichen wurde, also habe ich mir deren Debut irgendwann mal zugelegt.
Mein erster Eindruck war: nett kopiert, aber lieber das Original gehört. Aber es ist eine Platte, die langsam wächst (oder ist es beginnende Altersmilde ;-)?). Natürlich hört man an jeder Ecke und Kante YES raus, aber da die nie viele Nachahmer gefunden haben, ist das so schlimm nicht. Der Sänger ist auch kein Anderson, der IMHO der YES-Musik erst das gewisse Etwas gibt, macht aber auch nix, obwohl mir der Harmoniegesang bei Starcastle zu harmonisch ist.
Trotzdem, die Lieder sind durchaus hörenswert, immer einen Tick eingängiger als das große Vorbild, der Feuervogel kommt auch ganz nett daher (wenn man etwas Pomp mag) und ironischerweise erinnern sie mich daran, wie Flash hätte auch klingen können; der Gesang beider Gruppe ähnelt sich sehr. Insgesamt also ein doch hörenswertes Album.
| Anspieltipp(s): |
Elliptical seasons |
| Vergleichbar mit: |
Flash, YES |
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| Veröffentlicht am: |
4.2.2004 |
| Letzte Änderung: |
1.8.2011 |
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