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24166 Rezensionen zu 16519 Alben von 6432 Bands.
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IQ

Subterranea

(Siehe auch: Leitfaden "NeoProg der 90er Jahre")
Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1997
Besonderheiten/Stil: Konzeptalbum; Neoprog
Label: Giant Electric Pea
Durchschnittswertung: 12.25/15 (4 Rezensionen)

Besetzung

Peter Nicholls vocals
Martin Orford keyboards,flute,backing vocals
Mike Holmes guitars
John Jowitt bass,backing vocals
Paul Cook drums

Tracklist

Disc 1
1. Overture 4:38
2. Provider 1:36
3. Subterranea 5:53
4. Sleepless Incidental 6:23
5. Failsafe 8:57
6. Speak My Name 3:34
7. Tunnel Vision 7:24
8. Infernal Chorus 5:09
9. King Of Fools 2:02
10. The Sense Of Sanity 4:47
11. State Of Mine 1:59
Gesamtlaufzeit52:22
Disc 2
1. Laid Low 1:29
2. Breathtaker 6:04
3. Capricorn 5:16
4. The Other Side 2:22
5. Unsolid Ground 5:04
6. Somewhere In Time 7:11
7. High Waters 2:43
8. The Narrow Margin 20:00
Gesamtlaufzeit50:09


Rezensionen


Von: Thomas Thielen @ (Rezension 1 von 4)


Endlich! IQ wechseln die Keyboardsounds! Das und die merklich eigenständiger und reifer gewordene Stimme von Peter Nicholls sind vielleicht die Hauptkennzeichen der 97er-Werke. Vor uns liegt ein Doppelalbum auf Konzeptbasis, das sich um eine Liebesgeschichte in einer Phantasiewelt dreht (naja, oder so ähnlich) - und vorneweg: es ist gelungen!

Natürlich ist es nicht gerade revolutionär, und immer wieder mischt sich Pop in die Tracks, aber das ist man von IQ ja nun gewöhnt. Natürlich ist ein neueres Album, das mit dem Stimmen eines Orchesters beginnt, eigentlich wegen Klischeeitis schon dem Mülleimer zu überantworten. Natürlich sind einige Zutaten der IQ-Suppe wieder mal aus demselben Regal genommen (z.B. 5/4 - 4/4 - Polyrhythmik, gradliniges Schlagzeug gegen synkopierte Basslinien oder umgekehrt (gerne auch in Verbindung mit Triolen), Keyboardteppiche ad absurdum und gekloppte Bass-Gitarre-Unisonos).

ABER: die Popsongs sind alles andere als billig (meistens), die "Overture" und vor allem der anschließende "Provider" sind trotz des Orchesterstimmens großartige Einleitungen, die IQ-Klischees sind ausgereift und wohldosiert eingesetzt, und schließlich (s.o.): die Keyboardteppiche klingen NEU! Daß Herr Orford dabei schon mal auf Werksongs zurückgreift ("Subterranea" basiert auf einem Preset eines bestimmten Roland-Rom-Players... Name vergessen - HILFE! [Ich denke, Du meinst die JV-Reihe, oder? (Udo)]), ist dann nebensächlich, es überwiegt das wohlige Gefühl, das NICHT alles schon mal im Neoprog gehört zu haben.

Kompositorisch sind es vor allem die kleineren Stücke, die herausragen: "King of Fools" überzeugt mit Gitarrensynthie ebenso wie "The Other Side", der bereits erwähnte "Provider" und auch "Laid low" oder "High Waters". Hier werden meistens Leitmotive heraus- oder vorgestellt, die in anderen Stücken aufgegriffen und durch die Instrumente und Stimmen gejagt werden. Dadurch gewinnt Subterranea eine zusammenhängende Struktur, wie sie sich für ein Konzeptwerk gehört, wie sie aber sicher nicht mehr selbstverständlich ist.

Hier ud da gibt es auch ein paar Abenteuer, die sich IQ vorher noch nicht zugetraut hatten: Freche, verstörende Spielereien mit Dur und Moll in Keyboardsolos ("Failsafe"), überdrehte Vibrato-Effekte ("Subterranea", "Breathtaker"), Pitch-Delay als Harmonieinstrument ("The Other Side")...

Und dann gibt es da noch "The narrow margin", der bisher einzige Longtrack von IQ, der diesen Titel auch verdient. Haben wir hier auch ganz klar einzelne Teile vor uns, werden diese (im Gegensatz zu z.B. "last human gateway") durch leitmotivische Verknüpfungen vor allem vor dem Hintergrund des gesamten Albums in ein harmonisches Ganzes zusammegefügt. Besonders jetzt fällt auch auf, wieviel Sicherheit Herr Nicholls in seinem Gesang gewonnen hat - die Höhe gelingt ihm leichter und weniger gepresst, die Tiefen sind metallischer und haben ihren Gabriel-Kopie-typischen Sitz im Hals fast ganz aufgegeben, wodurch er schlicht cooler und überzeugender rüberkommt.

Fazit: Neue Einflüsse bei IQ machen Subterranea zu einem interessanten Album. Natürlich ist nicht alles wirklich gut, aber die Langeweile wird allermeistens durch die spannend erzählte Geschichte, die leitmotivische Arbeit (es gibt immer was zu entdecken!) und die arrangementtechnische Abwechslung verscheucht. Gelungen, zukunftsweisend (äh, hoffentlich), solide, interessant.

Anspieltipp(s): The Narrow Margin
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 9.6.2002
Letzte Änderung: 9.6.2002
Wertung: 11/15

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 2 von 4)


Nach 4-jähriger schöpferischer Pause legten die britischen Altmeister des Neo-prog ein neues Album vor. Und damit nicht genug: ein Doppelalbum erblickte das Licht der Welt und ein Konzeptalbum dazu. Das ganze optisch ansprechend mit einem schönen Cover versehen liess meine Hände damals zittrig das Cellophan von der Hülle reissen.

Nach dem ersten Hörgang war klar: kein berauschendes Album aber doch ein ordentlicher Nachfolger von "Ever". An die ersten Platten der frühen 80er Jahre kommt es nicht heran, macht aber doch Spass.

Am Anfang stimmt sich ein Orchester ein, ein immer wieder gerne verwandtes Stilmittel, dann beginnt die Overture. Ein von Bass und Schlagzeug dominiertes, hymnisch-kraftvolles Rock-Instrumental gibt den Grundtenor der folgenden 100 Minuten schon hier vor. Es folgt ein still-zerbrechliches Gesangsstück (typische Nicholls-Stimme), welches in das Titelstück, ein einfaches Rocklied überleitet. Gefällt mir nicht besonders, da zu simpel und uninspiriert. Mit "sleepsless incidental" folgt wieder ein ruhigeres, von kurzen, aggressiven Breaks zerrissenes Lied, stimmungsvoll zwar, aber irgendwie noch unbefriedigend.

Mit "Failsafe" das erste Highlight der Platte: es beginnt zwar recht einfach, ein schleppender Groove über den eine Gitarre soliert, dann ein wiegender, sich immer mehr steigernder, von Sequenzer und Keyboard unterlegter Mittelteil, mündend in einen herrlich vertrackten Takt (ab 7:23). Wunderschöne Vokalharmonien über genialen Bass/Keyboard-Stufen. Diese Momente sind auf "Subterranea" leider viel zu selten.

Mit "Speak my name" folgt dann mein stiller Favorit dieses Albums. Eine Liebeslied einer Progrockband: das ist wirklich selten. Und dann gleich ein solches Meisterwerk, das in seiner schlichten Schönheit seinesgleichen sucht.

"Tunnel vision" nimmt das Overture-Thema wieder auf. Überflüssig. Überhaupt ist das Album zu lang geraten. Vor allem auf der zweiten CD gibt`s einiges an Fülsel, das man sich hätte sparen können. 60 Minuten hätten auch locker gereicht. "Infernal chorus" erinnert ein wenig an "Failsafe", ein Nachteil von Konzeptalben, wie ich meine: viele Stücke klingen sehr ähnlich, da Themen immer wieder aufgenommen werden. Auch hier. Dieses Stück auch nur bedingt gelungen. "King of fools" ist ein unnötiger Füller, "the sense in sanity" nimmt das "provider"-Thema wieder auf, führt es in ein rockiges Instrumental und beendet den ersten Akt (Note 6).

Akt 2 beginnt mit einer erneuten Overture, diesmal ruhig mit Piano und Gitarre. Ist ganz nett und leitet über in "Breathtaker", einen weiteren Höhepunkt des Albums. Anfangs zwar etwas gewöhnlich (wieder wird das Overturen-Thema aufgenommne), rockig-hart und mit eindringlicher Stimme vorgetragen, dann folgt jedoch wieder ein Moment, der Progherzen höher schlagen lässt (ab 2:51): ein monoton groovender Bass über den ein wimmernder Synthesizer schräge Akkorde legt. Leider viel zu kurz. Das Stück geht solide weiter, mehr aber auch nicht. "Capricorn" ist überflüssig. Gegen Schluss wird's zwar etwas bombastischer, kann man sich aber schenken. Mit "the other side" ein weiterer Tiefpunkt (psychedelisch-new age-mässig). "Unsolid ground" ist von der Art her ein schlecht geklautes Marillion-Stück, ebenfalls unnötig. Über das durchschnittliche "Somewhere in time" und das überflüssige "High waters" kommen wir zum letzten Opus der Platte. Und "Narrow margin" ist wirklich ein Opus. Dieses Stück reisst die Platte wieder raus aus dem Mittelmass.

Spannend, vielfältig, einfallsreich, mal ruhig, mal schräg, dann wieder vertrackt und dazu ein eindrücklicher Text. Besonders genial wird`s ab 9:55. Das ganze 20 Minuten lang und dennoch nicht zu lang. Für mich gehört "Narrow margin" zum Besten, was IQ je geschrieben haben. Damit geht der zweite Akt zuende (Note 5, Narrow margin 13)

In der Endabrechnung kann man als IQ-Fan wohl zufrieden sein. Das klanglich bisher reifste Album enthält 2 ganz starke Nummern, einige Stücke mit viel Progfeeling, eine Prise straighten Rock, leider aber auch viel Ballast. Das ganze auf die Hälfte zusammengeschrumpft wäre mehr gewesen.

Die Doppel-Live-CD "Subterranea live" (2000) ist übrigens fast identisch (einige kleine Variationen ausgenommen). Ansonsten die gleiche Note wie für`s Studio-Original.

Anspieltipp(s): Speak my name, The narrow margin
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 1.8.2002
Letzte Änderung: 23.9.2014
Wertung: 9/15

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Von: Oliver Mensing (Rezension 3 von 4)


Ich bin doch immer wieder erstaunt wie unterschiedlich die Geschmäcker der Rezensenten auf den Babyblauen Seiten sind (objektiv betrachtet ist das ja auch völlig ok und gut so!).

Wie man allerdings das bisher beste IQ-Album nur so unzureichend benoten kann, ist mir echt schleierhaft. Dieses Konzept-Album hat doch wirklich alles, aber auch wirklich alles, was ein gutes (Neo-)Progalbum ausmacht:

1. superfette(n) Produktion/Sound:

2. eine intelligente und durchdachte Story

3. jede Menge musikalische Einfälle

4. zu keiner Zeit Längen bzw. Langeweile

Es gibt wunderschöne ruhige Passagen (u.a. Speak my Name) sowie Abgehnummern (u.a. Subterranea, Unsolid Ground) und es passiert irgendwie ständig was Neues/Interessantes. Immer wenn man glaubt "jetzt gibt es keine Steigerung", gibt es wieder mächtig Sound auf die Ohren. Weltklasse! Ich glaube es gibt Bands, die würden aus so vielen Ideen gleich 4-5 Alben machen (wenn sie das Zeug dazu hätten). Allein der Longtrack 'The Narrow Margin' rechtfertigt den Kauf dieser Ausnahme-Doppel-CD.

Ne, ne, meine Herren. Wie sagte doch einmal der gute Eloy-Robin: "ich kann und will nicht anders". So geht es mir auch. Ich kann und will nicht anders als meiner Lieblings-IQ-Scheibe die Höchstnote zu erteilen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 2.8.2002
Letzte Änderung: 2.8.2002
Wertung: 15/15

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Von: Thorsten Gürntke @ (Rezension 4 von 4)


Jaaaaaaaaaaaaaaaaa, gebt mir mehr solche Alben und es fällt mir gar nicht schwer die Höchstnote zu zücken. 'Subterranea' bietet alles was das Prog-Herz braucht.

Ohne Zweifel ist dies DAS Album 1997 im Prog-Rock-Bereich, und das kann glaube ich niemand bestreiten. 'Subterranea' ist ein Doppel-Konzept-Album, welches den Hörer ein ums andere Mal in seinen Bann zieht. Einmal im CD-Player gelandet macht sich das Teil dort auf Dauer breit und läßt nichts anderes mehr zu.

Musikalisch bietet 'Subterranea' Abwechslung pur. Vom Midtempo-Song (Subterranea, Breathtaker) über sphärisch angelegte Songs (The Sense In Sanity) bis hin zu recht harten Stücken (Somewhere In Time). Mit 'The Other Side' haben IQ sogar ein Stück erdacht, daß eine meditative Ausstrahlung besitzt.

Nach rund 100 Minuten endet dann ein Hörgenuß Sondersgleichen mit dem 20minütigem 'The Narrow Margin', das den Höhepunkt des Albums darstellt, viele Passagen wieder aufgreift und letztlich da endet, wo man angefangen hat.

Das entspricht auch dem textlichem Konzept, denn inhaltlich geht es wohl um eine Person, die nach Jahren in der Psychiatrischen Anstalt wieder ins normale Leben zurückkehrt und dieses überhaupt nicht mehr als normal erfährt. Er gerät zunehmend in Konflikte mit der Gesellschaft und mit sich selbst und endet wieder dort wo er herkam.

'Subterranea' ist das Meisterwerk von IQ und ein Denkmal im Prog-Rock-Bereich.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 12.8.2002
Letzte Änderung: 17.1.2004
Wertung: 14/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von IQ

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1996 Forever Live 11.00 3
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1999 The lost attic (a collection of rarities 1983-1999) 6.75 4
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2000 The Seventh House 11.25 4
2002 Subterranea - The Concert (DVD) 11.00 1
2003 The archive collection - IQ20 10.00 2
2004 Dark Matter 10.80 6
2004 The twentieth anniversary show (DVD) 10.67 3
2006 Stage - Dark Matter Live In America And Germany 2005 (DVD) 11.00 2
2007 Forever Live : Live at the Stadthalle Kleve Germany : June 12 1993 (DVD) 11.50 2
2008 Frequency Tour CD 7.00 1
2009 Frequency 10.00 5
2010 The Wake - Live at De Boerderij - 1
2011 Re:Mixed - 1
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2012 IQ30 - Live In Zoetermeer 10.00 1
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