Fountains of Light
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Epic |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Terry Luttrell |
lead vocals |
| Gary Strater |
bass guitars,moog pedals,vocals |
| Stephen Tassler |
drums,percussion,vocals |
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| Herb Schildt |
synthesizers,organ,piano |
| Matthew Stewart |
guitars,vocals |
| Stephen Hagler |
guitars,vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Fountains
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10:22
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| 2. |
Dawning of the Day
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3:43
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| 3. |
Silver Winds
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4:54
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| 4. |
True to the Light
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6:25
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| 5. |
Portraits
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5:02
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| 6. |
Diamond Song (Deep is the Light)
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5:35
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| Gesamtlaufzeit | 36:01 |
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Rezensionen

Dank Renaissance Records gibt es seit 1998 auch dieses Kleinod progressiver Klänge aus dem Jahr 1977 auf CD. Das Nachfolgealbum des selbstbetitelten Debuts 'Starcastle' (aus dem Jahr 1976) macht genau da weiter wo der geniale Vorgänger aufhörte: dominierende Space-Keyboards (hört sich manchmal sogar wie aus einem alten Telespiel an, z.B. der Anfang von 'Silver Winds'), tolle Melodien, durchdachte(r) Texte/Songaufbau und über allem die fantastische Stimme von Terry Lutrell. Alles was ich bereits zum Debut geschrieben habe, kann problemlos auch für dieses Album übernommen werden.
Jetzt sagen wahrscheinlich einige Kritiker: Kopie, nichts Neues, etc. Klares NEIN! Ich finde 'Fountains of Light' ist das logische zweite Werk einer Formation die ihren Stil gefunden hat und perfektioniert. Für mich muß eine Band nicht mit jeder Scheibe etwas total anderes machen. Vielmehr lobe ich mir Stiltreue (solange sie nicht langweilig wird). Danke Renaissance; Danke Starcastle!
| Anspieltipp(s): |
ALLES!!! |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
5.8.2002 |
| Letzte Änderung: |
29.8.2002 |
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Ja, offensichtlich haben Starcastle mit "Fountains Of Light" ihren Stil gefunden. Wo sie diesen Stil gefunden haben, verschweigt Oliver in seiner Rezension zwar, doch wird dem auch nur halbwegs gebildeten Progger sofort auffallen, welche Werke als Prägestempel für die Musik der Amerikaner gedient haben: "The Yes Album", "Fragile", "Close To The Edge" und "Tales From Topographic Oceans". Es ist wirklich erstaunlich, wie stark Starcastle nach Yes klingen. Dass viele Gruppen in den USA , wie z.B. Lift, Mirthrandir, Cathedral oder Yezda Urfa, Mitte der 70er Jahre von den britischen Kollegen beeinflusst waren, ist bei der gewichtigen Rolle, die Yes in der Hochzeit des Prog gespielt haben nicht verwunderlich. Dass aber eine Band hergeht und fast wie eine Cover-Band den Klang des Vorbildes kopiert, ist schon verwunderlich. Ich hätte ja gerne einmal gewusst, was Anderson und Kollegen zu der Musik von Starcastle gesagt haben ... falls sie sie denn jemals zu Ohren bekommen haben.
Wie Udo schon in seiner Rezension zum Debutalbum festgestellt hat, machen Starcastle ihre Sache durchaus gut. Insbesondere Bass, Schlagzeug und E-Gitarre können gefallen und erreichen gelegentlich beinahe die Vorbilder. Die Tastenarbeit ist nicht ganz so ausufernd wie bei Yes, dafür wird hier etwas mehr gesungen, mitunter in ziemlich kitschig-schmalzigen, typisch amerikanischen Harmoniechören, die mir ziemlich übel aufstoßen. Durchaus abwechslungsreich und virtuos wird auf "Fountains Of Light" musiziert. Etwas eingängiger, schlichter, weniger komplex und verschachtelt, aber auch melodischer als die Musik des Vorbildes sind die Kompositionen von Starcastle und gehen damit deutlich in Richtung des rockmusikalischen Mainstreams (amerikanischer Prägung). Grosse Unterschiede zu "Starcastle" kann ich nicht ausmachen. Etwas kompakter und runder ist das Gebotene vielleicht, ansonsten gibt es "more of the same".
Starcastle sind auf ihrem Zweitling somit in der Tat dem Stil von Yes treugeblieben. Yes-Fans wird es freuen (wenn sie denn mehr Musik in der Verkleidung ihrer Lieblinge suchen) oder ärgern (wenn sie Gruppen, die in den heiligen Gefilden wildern, verabscheuen). Ich persönlich finde "Fountains Of Light" durchaus hörenswert. Hier wird ordentlich gemachter, klassischer Prog geboten, der nur einige Defizite in Bezug auf die Originalität und den Gesang aufweist. Das Ganze allerdings als Meisterwerk zu verkaufen, halte ich für ziemlich übertrieben! Gepanschtem Wein sollte man nicht auch noch ein Gütesiegel verpassen!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
12.11.2005 |
| Letzte Änderung: |
7.1.2006 |
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