Le Parc
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Castle Communications |
| Durchschnittswertung: |
7/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Edgar Froese |
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| Chris Franke |
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Gastmusiker
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| Katja Brauneis |
vocals on 5 |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Bois de boulogne (Paris)
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5.21
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| 2. |
Central Park (New York)
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3.38
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| 3. |
Gaudi park (Guell Garden Barcelona)
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5.12
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| 4. |
Tiergarten (Berlin)
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3.12
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| 5. |
Zen garden (Ryoanji Temple Kyoto)
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4.48
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| 6. |
Le parc (L.A.-Streethawk)
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3.21
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| 7. |
Hyde park (London)
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3.57
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| 8. |
The cliffs of sydney (Sydney)
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5.42
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| 9. |
Yellowstone park (Rocky Mountains)
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6.11
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| Gesamtlaufzeit | 41:22 |
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Rezensionen

"Le parc" ist eigentlich ein Konzeptalbum. Auf neun Tracks versucht man die Stimmungen der unterschiedlichsten Stadtparks aus der ganzen Welt einzufangen, von Australien, über USA, Frankreich, London, Berlin bis nach Japan. Die simplen rhythmischen Akzente halten sich diesmal mit sparsamen Sampleffekten und kompakten Keyboardthemen die Waage, so dass die Platte als eine ausgewogene Kollektion von durchdachten - für Verhältnisse des elektronischen Genres kurzen - Instrumentals gelten darf. Die bisher unvermeindlichen Sequencermotive tauchen hier kaum noch auf. Illustrative, nicht sonderlich anspruchsvolle, gleichzeitig jedoch gut gemachte, popangehauchte Musik füllt dieses insgesamt empfehlenswerte Album. Dass man allerdings "The cliffs of Sydney" mit stampfendem Discorhythmus glaubte ausstatten zu müssen, finde ich schade.
Besonders hervorheben möchte ich hier das fernöstliche, fast meditative "Zen garden", das atmosphärischen Gesang von Katja Brauneis bietet und worauf die Rhythmikfrage ausnahmsweise mal mit sparsamen Mitteln gelöst wurde. "Yellowstone park" beinhaltet ein klagendes vokales Thema, das von Clare Torry vorgetragen wird. Die Dame dürfte den meisten durch Pink Floyds "Great gig in the sky" bekannt sein.
Dies sollte leider die letzte reguläre Studioplatte mit Johannes Schmoelling werden. Die sage und schreibe sieben Alben (darunter mehrere Soundtracks und ein Doppelalbum) in zwei Jahren (andere, nicht LP-füllende TD-Filmprojekte wie z.B. vier Tracks für den "Risky Business"-Soundtrack gar nicht mitgerechnet) hatten es ihm derart zugesetzt, dass er sich im Oktober 1985 verabschiedet hat. Wie Edgar Froese mal sagte, es gäbe keinen Grund, warum ein Musiker nicht so hart arbeiten sollte wie ein Bauarbeiter. Selbst wenn als Folge dieser Einstellung alle nach und nach die Band verlassen sollten, kann ich dazu nur sagen.
"Le Parc" bleibt interessant für alle, die zugängliche, mainstreamorientierte elektronische Musik zu schätzen wissen.
| Anspieltipp(s): |
Zen Garden |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
18.9.2002 |
| Letzte Änderung: |
18.9.2002 |
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An die Vergangenheit der Berliner erinnert hier fast nichts mehr. Zwar fängt es mit Bois de Boulogne noch relativ vertraut an, sogar ein bisschen Sequenzer taucht auf, aber schon mit dem nächsten Stück wird klar, dass TD in den 80ern angekommen sind: Central Park ist reichlich poppig und simpel geraten. So geht es auf dem Rest des Albums weiter, die Musik wechselt zwischen banaler Berieselung und penetranter Poppigkeit, mit dem Disco-orientierten Cliffs of Sydney als Tiefpunkt. Lediglich das Ambient-artige, stark Ethno-beeinflusste Zen Garden sticht noch positiv heraus.
Le Parc ist ein gutes Beispiel für das, was mir an der 80er-Phase von Tangerine Dream missfällt. Irgendwie wirkt das meiste hier wie von der Stange produziert - bei sieben Alben innerhalb von zwei Jahren (siehe Siggys Rezension) wohl kein Wunder.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
13.8.2007 |
| Letzte Änderung: |
11.11.2007 |
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