The Red Shoes
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Informationen
Allgemeine Angaben
| Erscheinungsjahr: |
1993 |
| Besonderheiten/Stil: |
ArtPop |
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| Label: |
EMI |
| Durchschnittswertung: |
7.5/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Stuart Elliot |
drums, percussion |
| Kate Bush |
keyboards, piano, guitar, bass, fender rhodes, vocals |
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| Paddy Bush |
Valiha, vocals, mandola, whistles, musical bow |
| Charlie Morgan |
percussion |
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Gastmusiker
| Colin Lloyd-Tucker |
vocals |
| John Giblin |
bass |
| Danny McIntosh |
guitars |
| Nigel Hitchcock |
tenor & baritone saxophone |
| Neil Sidwell |
trombone |
| Paul Spong |
trumpet |
| Steve Sidwell |
trumpet |
| Jeff Beck |
guitar |
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| Gary Brooker |
hammond |
| The Trio Bulgarka |
vocals |
| Eric Clapton |
guitar on track 2 |
| Prince |
keyboards, guitar, bass, vocals on track 11 |
| Lenny Henry |
vocals |
| Justin Vali |
Valiha, Kabossy, vocals |
| Gaumont D`Olivera |
drums, percussion, FX |
| Nigel Kennedy |
violin, viola on tracks 8 & 10 |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Rubberband girl
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4:45
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| 2. |
And so is love
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4:18
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| 3. |
Eat the music
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5:11
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| 4. |
Moments of pleasure
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5:18
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| 5. |
The song of solomon
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4:29
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| 6. |
Lily
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3:53
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| 7. |
The red shoes
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4:03
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| 8. |
Top of the city
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4:15
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| 9. |
Constellation of the heart
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4:47
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| 10. |
Big stripey lie
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3:33
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| 11. |
Why should I love you ?
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5:03
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| 12. |
You`re the one
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5:53
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| Gesamtlaufzeit | 55:28 |
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Rezensionen

Dies ist das bisher letzte Werk von Kate Bush. Seit 10 Jahren lässt Sie uns nun schon warten. Deshalb lasst uns zuallererst einmal dankbar sein, dass es diese letzte Scheibe überhaupt gibt. Auch wenn sie einige Sünden beeinhaltet, die man Madame Bush eigentlich übel nehmen sollte. Red shoes ist ein Kind der 90er Jahre. Mit "rubberband girl" wird der Hörer als erstes gleich mal mit einem dancefloor-track beglückt. Wenn Kate Bush nicht Kate Bush wäre, hätte ich die CD nach diesem ersten Stück wohl wieder ins Regal zurückgestellt. So erhält das Teil aber beinahe eine kultige Note. Der opener ist für ihre Verhältnisse wenigstens neuartig. Aergerlich ist dagegen die Schnulze "and so is love". Drumcomputer : schade, Clapton Gitarre : gähn, tausendmal gehört. Skip ! "Eat the music" mit Ethno-Groove auf Instrumenten (Valiha, Kabossy) aus Madagaskar gespielt, ist fröhlich-beschwingte, sonnig-warme Gute-Laune-Musik. Untypisch und interessant. Mit "moments of pleasure" folgt ein wunderschönes gefühlvolles Liebeslied. Ein Klavier, ein paar Streicher, eine bezaubernde Stimme. So einfach und schön kann Musik sein. Ein Highlight der Platte. "the song of solomon" geht dann irgendwie in die Hose. Zu kitschig und langweilig wird in etwa folgendes besungen : "don`t want your bullshit, just want your sexuality". Auch Lily ist ziemlich uninspiriert und lieblos. Skip ! "The red shoes" kommt im monoton-pulsierenden, stampfenden Rhythmus, dazu gesellt sich eine Flöte, das Stück wird schön entwickelt und in seiner Intensität langsam gesteigert. Highlight. "Top of the city" erzeugt durch Pausen und Stille Spannung, ist aber ansonsten auch nicht sonderlich berauschend und auf dem letzten Album in ähnlicher Form schon vorhanden. "Constellation of the heart" : ist das noch Kate Bush ? What the f... happend to my music equiment ? Nie ! Nie ! Nie ! hat Kate Bush langweiligere Musik geschrieben als hier. Lange 5 Minuten quält man sich durch die immer gleichen paar Akkorde, das Stück erfährt keine Abwechslung, keine Variationen, nicht die geringste Modulation in irgendeiner Form. Man ist versucht, der Protagonistin eine schöpferische (Baby-)Pause zu empfehlen. Das gleiche trifft auf Titel nr. 10 zu. Gnade ! Skip !
Und dann doch noch die grosse Versöhnung. Wenn ich dieses Album heute auflege, dann wegen "why should I love you ?". Waren es die schöpferische Kraft und die Inspiration von Prince, die noch mal alles aus Kate Bush herausgeholt haben ? War es einfach die perfekte Symbiose zweier Genies ?
Zugegeben, auch Titel 11 ist kein typisches Bush-Lied. Im Gegenteil : die Handschrift von Prince Rogers Nelson ist unüberhörbar, seine Rhythmusgitarre spielt gross auf, der Meister des Funk singt im Background. Aber diese Frischzellenkur hat gut getan. Neben "moments..." das beste Stück der Platte.
Fazit : der Zenit ist überschritten und es tut sich die Frage auf, ob Kate Bush und ihre Musik im 21.Jahrhundert noch die gleiche sein wird wie die, die uns in den letzten 25 Jahren fasziniert hat. Es darf weiter gewartet und gezweifelt werden.....
| Anspieltipp(s): |
why should I love you ?, moments of pleasure |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
13.5.2003 |
| Letzte Änderung: |
13.5.2003 |
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Jetzt, wo es endlich eine neue CD von Kate Bush gibt, hielt ich es für einen guten Zeitpunkt, den sonst wenig gehörten Vorgänger "The Red Shoes" mal wieder hervorzukramen. Im Lichte von "Aerial" wird erst richtig deutlich, wie schwach dieses Album ist.
Bei aller musikalischen Vielfalt hatte ich bei anderen Kate-Alben immer den Eindruck, es gäbe so eine Art roten Faden, der das Ganze zusammenhält, auch wenn es sich nicht unbedingt um ein richtiges Konzeptalbum handelt. "The Red Shoes" erscheint mit dagegen wie ein Sammelsurium einzelner Songs. Nun, das alleine wäre noch nicht schlimm, aber das musikalische Material ist auch höchst durchwachsen.
Da gibt es richtig nervige Sachen wie das penetrant auf Dancefloor getrimmte "Rubberband Girl" oder das nicht weniger penetrante "Eat The Music" mit seiner krampfhaften Fröhlichkeit. Wenig gelungen sind auch das "funky" klingende "Constellation of the Heart".
Auf der Habenseite stehen vor allem "Moments of Pleasure", das mich etwas an "A Coral Room" vom "Aerial"-Album erinnert, sowie das sparsam instrumentierte und dadurch um so intensivere "Song of Solomon". Auch das von meinen Vorrednern heftig kritisierte "Big Stripey Lie" finde ich ein interessantes und durchaus gelungenes Experiment.
Der Rest ist halt so lala, Kate Bush mal Soul-inspiriert ("And So Is Love") oder folkig (Titelsong) zu hören, ist ganz nett, aber die Songs sind nicht weltbewegend. Kates Gesang steht natürlich außerhalb jeglicher Kritik und macht selbst die schwächsten Songs noch einigermaßen erträglich.
Nach diesem Album war ich äußerst skeptisch, ob Kate Bush jemals wieder ihre frühere Klasse erreichen würde. Erfreulicherweise hat mich "Aerial" eines besseren belehrt. "The Red Shoes" ist dagegen nur für harte Fans interessant.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
16.2.2006 |
| Letzte Änderung: |
16.2.2006 |
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