Songs From The Mirror
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Polydor |
| Durchschnittswertung: |
4.5/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Fish |
Vocals |
| David Paton |
Bass, Backing Vocals |
| Robin Boult |
Guitar, Backing Vocals |
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| Frank Usher |
Guitar |
| Foster Patterson |
Keyboards, Backing Vocals |
| Kevin Wilkinson |
Drums And Percussion |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Question
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6.38
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| 2. |
Boston Tea Party
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4.25
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| 3. |
Fearless
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6.15
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| 4. |
Apeman
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5.54
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| 5. |
Hold Your Head Up
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3.43
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| 6. |
Solo
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4.09
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| 7. |
I Know What I Like
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4.17
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| 8. |
Jeepster
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4.30
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| 9. |
The Seeker
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3.17
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| 10. |
Five Years
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5.19
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| Gesamtlaufzeit | 48:27 |
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Rezensionen

Ich bin zwar nicht der große Fish-Fan, aber da ich zeitweise großer Marillion-Fan war, landeten auch die ersten Soloalben von Fish in meiner Sammlung. Während mir das erste noch fast durchweg und das zweite noch zumindest teilweise gefielen, fällt Songs from the Mirror deutlich ab, und mit dem ein Jahr später erschienenen Suits hat's mir dann endgültig gereicht.
Enthalten sind hier ausschließlich Coverversionen; Fish wollte damit die musikalischen Helden seiner Jugend ehren. Der Albumtitel bezieht sich darauf, dass er als Jugendlicher zu den Originalen dieser Songs vor dem Spiegel posierte. Vielleicht hätte er's damit gut sein lassen sollen, denn was er hier seinen Fans auftischt, ist, vorsichtig gesagt, von sehr unterschiedlicher Qualität.
Mit Question (The Moody Blues) geht es noch ganz ordentlich los. Der Song ist schon im Original überraschend rockig (für Moody-Blues-Verhältnisse), hier kommt er noch mal etwas rockiger und elektrifizierter, und Fish ist als Sänger auch von anderem Kaliber als das singende Schmalztöpfchen Justin Hayward.
Boston Tea Party (Alex Harvey Band) mit seinen stampfenden Rhythmen und den seltsamen Stammesgesängen im Hintergrund ist richtig originell. Dazu legt Fish sich richtig ins Zeug - klasse. Gefällt mir deutlich besser als das Original.
Auch Fearless (Pink Floyd) ist gelungen. Fish interpretiert den Song bombastischer, ansonsten hält er sich wieder recht nahe am Original (inkl. eingespielter Stimmen). Erfreulicherweise ist dafür bei ihm am Ende des Songs das Stadiongegröhle nicht so augewalzt! Nur das Background-Gekreische im Schlussteil nervt.
Auch Apeman (The Kinks) ist in dieser Version bombastisch aufgeblasen, aber das passt zu diesem Song überhaupt nicht! Ebenso wie Fishs exaltierter Gesang. Kinks-Chef Ray Davies mag kein überragender Sänger sein, aber seine zurückhaltende Art passt viel besser zum ironischen Text.
Hold Your Head Up (Argent) ist ein simpler, langweiliger Stampfrocker.
Solo (Sandy Denny) ist eine schmalzige Folk-Ballade. Ich kenne das Original mal wieder nicht, aber es gibt eine Version von Sandys Ex-Band Fairport Convention, die auch nicht viel besser ist. An sich schätze ich das Werk der 1978 verstorbenen Sängerin durchaus, vielleicht ist das einfach eines ihrer schwächeren Werke.
I Know What I Like (Genesis) hat bereits im Original einen kommerziellen Einschlag, hier mutiert es nun vollends zum Discosong... übel. Außerdem nervt am Ende des Songs eine Kreischtante.
T. Rex kenne ich eher als Glamrock-Band, aber Jeepster hat zumindest in dieser Version einige Country-Anleihen. Ansonsten ist ein ziemlich schwacher Stampfsong, neben Hold Your Head Up der absolute Tiefpunkt des Albums.
Dafür ist Five Years (David Bowie) wieder richtig gelungen, trotz der exzessiv eingesetzten Background-Kreischerinnen. Hier legt sich Fish wieder richtig ins Zeug. Immerhin ein versöhnlicher Abschluss eines sehr durchwachsenen Albums, das insgesamt nur für beinharte Fans lohnenswert ist
Anmerkung: die Rezension bezieht sich auf die Erstausgabe von 1993, das oben aufgeführte "The Seeker" fehlt dort.
Weitere Anmerkung: es gibt auch eine Version des Albums mit "Time and a Word" (Yes) anstelle von "Jeepster".
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
10.7.2011 |
| Letzte Änderung: |
11.7.2011 |
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Von: Gün Schote @ (Rezension 2 von 2)

Zu ergänzen gibt es noch, dass Fish schon länger mit dem Gedanken an ein Coveralbum schwanger ging. Nachdem Marillion und er getrennte Wege gingen, eröffneten Kelly und Rothery in verschiedenen Interviews (u.a. im Kerrgang!), dass Fish im Lauf der Jahre mit einigen guten und einigen weniger guten Ideen an die Band herantrat. Zu den weniger guten gehörte die Idee nach ?Clutching At Straws? ein Doppelkonzeptalbum (man dachte 1987 noch in Schallplatten) aufzunehmen über einen Typen, der im Auto sitzt und seine ganzen alten Lieblingssongs im Radio hört, die Marillion covern sollten.
Zur Zeit als Fish ?Songs from the Mirror? aufnahm erhielt er offensichtlich schon eine Menge Gegenwind. In Interviews verwies er darauf, dass seinerzeit einige Leute im Marillionumfeld auch die Veröffentlichung von ?Real to Reel? erst für einen Fehler hielten, sich später aber herausstellte, dass es das richtige Album zur richtigen Zeit war. Dies würde man später auch über ?Songs from the Mirror? sagen...
Anders als ?Real to Reel? war ?Songs from the Mirror? im Nachhinein ganz klar die falsche Entscheidung. Ich denke, es hat Fish viele Fans bzw. Käufer gekostet. ?Question? erschien vorab als Single. Diese sehr durchwachsene Version war schon eines der besseren Stücke auf dem Album. Insgesamt war es eine einzige Enttäuschung.
Von Peter Hammill hatte Fish übrigens noch ?(On Tuesday She Used To Do) Yoga? auf der Liste. Man muss dankbar sein, dass er es nicht aufnahm.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
10.7.2011 |
| Letzte Änderung: |
10.7.2011 |
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