SMPTe
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
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| Durchschnittswertung: |
11.4/15 (5 Rezensionen) |
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Besetzung
| Neal Morse |
vocals, keyboards, gtr |
| Roine Stolt |
gtr, vocals, percussion, mellotrons |
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| Pete Trewavas |
bass, vocals |
| Mike Portnoy |
drums, percussion, vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
All Of The Above
1. Full Moon Rising 7:11 2. October Winds 5:54 3. Camoflagued in Blue 5:22 4. Half Alive 2:02 5. Undying Love 3:57 6. Full Moon Rising (Reprise) 6:33
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30:59
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| 2. |
We All Need Some Light
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5:45
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| 3. |
Mystery Train
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6:52
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| 4. |
My New World
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16:16
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| 5. |
In Held (Twas) In I
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17:21
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| Gesamtlaufzeit | 77:13 |
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| Disc 2 |
| 1. |
My new world
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| 2. |
We All Need Some Light
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| 3. |
Honky tonk woman
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| 4. |
Oh Darlin'
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| 5. |
My cruel world
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Rezensionen

Nachdem hier alle so in den höchsten Tönen schwelgen, will ich auch mal meinen Senf dazu geben. Vorweg muss ich bekennen, dass ich kaum DT oder Spocks Beard Platten kenne (nur mal bei einem Freund reingehört und als nett, aber nicht weltbewegend abgehakt), und noch nie die FLOWER KINGS gehört habe. Das Cover finde ich gräßlich, dagegen ist die Musik wirklich gut, nun ja, das erste Stück empfinde ich als zu lang, oder zu wenig durchkomponiert für diese Länge (daraus hätten sie mehrere Stücke machen sollen), Stück zwei und drei sind auch nicht übel, aber am besten gefällt mir eindeutig das Stück von Roine Stolt "My new world", wobei ich die Version 1 auf der "normalen CD" bevorzuge, ich mag einfach seine Stimme lieber, ausserdem klingen mir die Drums auf der Version der Bonus-CD zu trocken und künstlich. Auch die Demoversion ist klasse.
Fazit, eine 15 gebe ich nicht, dafür erwarte ich wirklich was völlig weltbewegend Neues, während hier eher vier junge Spunde mal zeigen, dass auch sie den Progrock der frühen Jahre verinnerlicht haben. Aber die Platte ist gekonnt und deswegen zu empfehlen - und ich gehe sofort auf die Suche nach CDs der FlOWER KINGS ;-)))
| Anspieltipp(s): |
My new world (Roine version) |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
20.4.2002 |
| Letzte Änderung: |
6.5.2002 |
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Puh, die 4 hohen Herren geben sich da, wie im Booklet nachzulesen ("We felt like we were recording "Close to the Edge"..."), eine Ehre, die leider vollkommen über ihrem kompositorischen Schnellschuss-Niveau, wie es fuer solche kurzzeitig zusammengewuerfelten Supergroups ja natuerlich ist, liegt. Ich muss zugeben, dass ich mit Herrn Morse und seinem BonJovi-Prog sowieso Probleme habe, aber gerade der Longtrack "All of the Above" weiss doch wenn auch durch Spielfreude und Technik, trotzdem in punkto Komposition und Arrangement nicht gerade den zitierten Vergleich mit den grossen Vorbildern zu rechtfertigen. "My new world" aus Stolts Feder ist auch nicht gerade das beste, was man von ihm gehoert hat; "We all need some light" plaetschert in typischster SB-Balladen-Gaehn-Manier durch die Boxen und der "Mystery Train"-Refrain kommt mir auch ca. 18623 mal zu oft und auch zu mainstreamig vors Ohr. Die Cover-Version allerdings versprueht eine Menge Charme, was vor allem durch die wechselnden Lead Vocals kommt; sich selbst nicht allzu ernst nehmend, aber mit einer Menge Respekt vor dem Original macht "In Held (Twas) In I" richtig Spass.
Das ist allerdings nicht besonders viel fuer ein solches Album. Das hat, wie im Booklet auch deutlich wird, Roine Stolt auch schon gespuert, dessen Kommentare deutlich weniger enthusiastisch ausfallen als die seiner Kollegen. Und in noch einem Punkt muss ich dem ruhigen Schweden Recht geben: Der Mix von Rich Mouser ist wirklich nicht ueberall besonders gelungen. Obwohl es gelingt, Portnoys gefürchtete Hubschrauber-Doublebass abzufangen, verschwindet dann Trewavas stellenweise genialer Bass doch hinter einer eiskalten Orgelwand; Roines Stimme klingt noch duenner als auf dem schon recht duerfitg ausgepegelten Live-Album der Flokis und der Gesamtsound wirkt ähnlich un-warm (keine unteren Mitten in den Harmonieinstrumenten, ü-ber-haupt keine)... a propos Stimme, sorry an alle SB-Fans, aber wenn der Herr Stolt anfaengt zu singen, wirkt alles, was Morse vorher bringt, möchtegern-ambitioniert. Natuerlich hat auch Neal Morse eine tolle Stimme, aber dieses Zigarette-im-Mundwinkel-Feeling laesst den Ich-draengel-mich-ueberall-mal-vor-Morsi doch eher alt aussehen.
Nur damit wir uns nicht missverstehen: Das hier ist kein schlechtes Album, neineinein, es gibt genuegend Stoff fuer ein "Daumen einigermassen hoch". Fuer nebenbei und Sommer-Autofahren reichts dicke.
| Anspieltipp(s): |
In Held (Twas) In I |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
9.6.2002 |
| Letzte Änderung: |
9.6.2002 |
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Auch meiner Meinung nach war dieses Album eines der stärksten des Jahres 2000. Und diesen Status erreicht es eigentlich nur durch die beiden Longtracks "all of the above" und "my new world". Die beiden anderen Morse-Stücke finde ich eher uninteressant und "In held (Twas) In I" lasse ich als Cover-version mal aussen vor.
Der halbstündige opener ist ein facettenreiches Epos, in welches Neal Morse so ziemlich alle Zutaten seines "Beard"-Schaffens reinkomponiert hat. Kraftvoll knackige Basslines, vertrackte Breaks und Fill-ins, sehr viel Bombast und magistrale Stufen und last but not least immer mal wieder ein Solo, mal der Gitarre, mal des Keyboards.
Mir gefällt vor allem der Anfangsteil, der mit einer dezellerierten Akkordfolge zu synchronen Beats beginnt. Das Stück klingt in der Folge sehr knackig und dicht und fetzt toll aus den Boxen. Im Mittelteil sind dann etwas gewöhnlichere, langsamere Längen drin (undying love), kurz mal mit einem Gitarrensolo aufgemischt, bevor es dann gegen Ende nochmals rockiger und magistraler wird. Ist als Ganzes ein interessantes, vielleicht etwas zu langes Werk, das nur teilweise an die grossen Stücke der "Bärte" (wie "the light", "time has come", oder "the good don`t last") heranreicht.
Der Höhepunkt des Albums ist Stolt`s neue Welt. Ein Cello baut eine Spannung auf, welche ein Paukenwirbel aufnimmt und von erhabenen Synthistufen und einer e-Gitarre, welche die Cellomelodie wieder aufnimmt, fortgesetzt wird. Dann stakkato Keyboard und die sanfte Stimme von Roine Stolt. "Endlich" ist man versucht zu sagen, "kommt neben Neal mal ein anderer zum Zug". So ist das Stück auch ziemlich FlowerKings-typisch.
Womit ich bei einem Kritikpunkt der Scheibe angelangt wäre. Ein Transatlantic-Stil wurde hier nicht entwickelt. Die ersten drei Stücke klingen nach Morse, das vierte nach Stolt. Die beiden anderen Mitglieder leisten keinen für mich hörbaren kompositorischen Input und treten allenfalls als Könner an ihren Instrumenten in Erscheinung. Im Vergleich zu Transatlantic war Liquid Tension Experiment das interessantere, weil irgendwo neuartigere "Mega-Project".
Es folgt ein uptempo Zwischenspiel bevor wieder sanfte, leise Töne folgen; Neal darf jetzt lead Vocals singen. Dieser Mittelteil ist jedoch ziemlich langweilig. Ab Minute zehn kriegt das Stück wieder Drive und Zug, double Bass und ein trockener Bass, darüber ein fetziges Gitarrensolo, ein paar flotte Offbeats, ein Rhythmuswechsel und wieder Roine mit seiner lässig-coolen Stimme. Das ganze im 7/8-Takt (Krummtakte sind auf diesem Album eher selten) leitet das Stück relaxed über in ein Breakgewitter, immer wieder zerrisen von abrupten Pausen, dann das monumentale Finale, welches mit den genialsten Akkordfolgen endet, die ich seit langem gehört habe. Eine Klimax von 5 Stufen, die unaufgelöst spannend kulminieren (ab 15.40). Dieses Stück alleine rechtfertigt den Kauf (14), "all of the above" ist ein toller Bonustrack.
Das Original von "In held (Twas) In I" kenne ich nicht, daher kein Vergleich möglich. Die TA-Version ist aber interessant und eutlich besser als die Titel 2 und 3.
Alles in allem eine klare Kaufempfehlung, am besten im Digipack mit Bonus-CD.
| Anspieltipp(s): |
My new world |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
3.8.2002 |
| Letzte Änderung: |
2.7.2003 |
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Ich möchte nicht viele Worte machen, nur folgendes:
Album 2000! Absolute Kaufpflicht (nach Möglichkeit die lim.edition)! Tägliche Anhörpflicht! Huldigung sämtlicher beteiligter Musiker! Note: 15+ ! Danke für so ein Meisterwerk!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
5.8.2002 |
| Letzte Änderung: |
29.8.2002 |
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In der guten alten Zeit, als wir noch nicht übersättigt waren von Neal-Morse- und InsideOut-Musik, erschien das Debüt der Retroprog-Supergroup Transatlantic. Die Veröffentlichung ihres dritten Albums "The Whirlwind" mag Anlass genug sein, sich "SMPT:e" noch einmal vorzunehmen.
Meine Vorredner haben Vieles gesagt, dem ich mich anschließen kann: Andreas empfindet "das erste Stück als zu lang, oder zu wenig durchkomponiert", Thomas kritisiert den Mix von Rich Mouser und Jörg sieht in "My New World" den Höhepunkt des Albums. Was könnte man also ergänzen?
Zunächst einmal, dass das Album, vor allem im Vergleich mit den beiden Nachfolgern, ziemlich uneinheitlich wirkt: Ein etwas zusammengestückelter Longtrack, eine Morse-Ballade, ein spocksbeardiger Rocker, ein Prog-Epos und eine Coverversion. Trotz der einheitlich Mouserschen Soundgestalt wirkt das im Ganzen ziemlich inhomogen. Andererseits ist "SMPT:e" nun mal ein Debütalbum, und an solchen Kinderkrankheiten leiden Bands nunmal.
Zwei Dinge fallen darüber hinaus auf: Da ist zuerst der starke Gegensatz zwischen "All Of The Above" und "My New World". Während ersteres tatsächlich ziemlich unausgegoren daherkommt, ist "My New World" nichts weniger als ein Höhepunkt des Retroprogs. Im Gegensatz zu so vielen Longtracks dieses Genres liegt dem Song ein durchdachter Plan zugrunde - der zudem aufgeht: Erzählt wird die Geschichte zweier Kinder der 60er: Sie liebt die Natur, liest Gedichte, malt, er liebt sein Land, geht zur Armee und nach Vietnam. Beide leben die Extreme der sechziger Jahre: Kreativität, freie Liebe und Drogenkonsum auf der einen, Stolz, Idealismus und Kriegsgräuel auf der anderen Seite: Die Zeitläufte entfernt die beiden Liebenden so weit voneinander, wie es nur irgend möglich ist. Beide enden gebrochen, von Enttäuschung, Drogen und Entfremdung. Dieser Inhalt wird nun in eine musikalische Form gegossen, die diesem vollkommen entspricht: In diesem Song, der von allen Transatlantic-Songs der Ideologie des 70er-Progs vielleicht am nächsten kommt, zeigt sich, was dessen Qualität ausgemacht hat: Ein Sinn für Aufbau, Folgerichtigkeit und Geschmack. Der Song lebt von einer klaren dreiteiligen Struktur, die Idylle, Chaos und Reflexion repräsentiert, das musikalische Material ist streng auf ganz wenige Hauptthemen beschränkt, die nicht wild aneinandergestückelt werden, sondern klug und effektvoll rhythmisch und harmonisch variiert werden, in Tempo und Charakter jeweils angepasst an die Thematik des Songs. So wird das rhythmisch interessante Einstiegsthema im Mittelteil schlagzeuglos zur lyrisch verklärten Erinnerung und am Ende stark verlangsamt und pathetisch überhöht zum hymnischen Höhepunkt des Songs: Das ist großer Retroprog.
Ein weiterer Song fällt auf "SMPT:e" auf, das fast nachklappartig angehängte "In Held (Twas) In I". Als Coverversion und nie live gespieltes Stück scheint es das Stiefkind Transatlantics zu sein. Zu Unrecht. Die Band hat das Procol-Harum-Stück (dessen seltsamer Titel sich übrigens aus den Anfangswörtern der einzelnen Strophen ergibt) zwar sehr originalgetreu gecovert, doch die wenigen Eingriffe sind entscheidend, sind sie es doch, die aus dem im Original doch etwas inhomogenen Stück erst einen funktionierenden Song machen. So haben Transatlantic für die ursprünglich nur gesprochene zweite Hälfte von "Glimpses of Nirvana" (ab "Held close by that which some despise") eine Melodie geschrieben, die auf der Harmonik der den Text begleitenden Akkorde beruht. Damit wird die Dalai Lama-Anekdote zum einzigen und damit erst wirklichen Prolog des Songs. Auch die Instrumentalpassagen wirken nun eher verbindend als trennend und die kleinen Melodiezitate in den Orgel- und Gitarrensoli werten den eigentlich etwas prätentiösen Song zusätzlich auf intellektueller Ebene etwas auf. Es ist schade, dass dieses gelungene Arrangement nicht die Aufmerksamkeit erhält, die es verdient hat. Vielleicht auf der nächsten Tour?
Im Ganzen kann ich - auch wenn, wie Jörg zu bedenken gibt, krumme Takte auf diesem Album eher die Ausnahme sind - nur sagen: "SMPT:e" kann man jedem (Retro-)Prog-Interessierten nur empfehlen.
| Anspieltipp(s): |
"My New World", "In Held (Twas) In I" |
| Vergleichbar mit: |
Spock's Beard, The Flower Kings |
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| Veröffentlicht am: |
30.10.2009 |
| Letzte Änderung: |
28.6.2011 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Transatlantic
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