Iluvatar
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
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| Durchschnittswertung: |
8/15 (3 Rezensionen) |
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Besetzung
| Glenn McLaughlin |
Vocals, Perc.,Bass Pedals |
| Dennis Mullin |
Guitar, Bass Pedals |
| Jim Rezek |
Keyboards |
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| Mick Trimble |
Bass |
| Gary Chambers |
Drums,Perc. |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Iluvatar
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2:26
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| 2. |
In the Eye
1. I. Look us in the Eye 5:04 2. II. Blind 2:11 3. III. Through the Eye 2:46
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10:01
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| 3. |
Eagle
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6:38
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| 4. |
New found Key
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4:13
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| 5. |
Exodus
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7:48
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| 6. |
Wait for the Call
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4:37
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| 7. |
Dream Visage
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7:00
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| 8. |
Marionette
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7:19
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| 9. |
Emperor's New Clothes
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7:05
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| Gesamtlaufzeit | 57:07 |
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Rezensionen

Mit ihrem gleichnamigen Debütalbum legten Iluvatar einen durchaus ordentlichen Start hin. Die Band spielt hier bombastischen jedoch leicht straighten Neoprog, der auch mal etwas heftiger daher kommt.
Nach dem eher typischen instrumentalen Intro, gehts mit dem dreiteiligen "In the Eye" schon richtig zur Sache. Das folgende "Eagle" ist dann eine etwas kitschige, aber denoch schöne Ballade.
"New Found Key" ist eher ein belangloser Rocksong und macht deutlich, daß die Band auf diesem Album weit noch nicht so anspruchsvoll zu Werke ging wie auf "Children".
"Exodus" ist wieder ein recht elegantes schlichtes Progstück, daß mich sehr stark an "Animator" erinnert. Ähnlich gehts auf dem druckvollem "Wait for the Call" und dem mit ein paar schrägen Zutaten dahin fliessendem "Dream Visage" weiter.
Spätestens bei "Marionette" und "Emperor's New Clothes" geht einem auf , daß dieses Werk auch als verspielter Melodic-Rock konsumierbar wäre. Manchmal gehen Iluvatar hier doch etwas gradlinig vor, doch Sänger McLaughin rettet die schlichteren Songs mit seiner seiner sehr eingängigen Stimme.
Insgesamt recht gut hörbares Album, ohne allzu hohen Anspruch. Oft zu lesende Vergleiche mit Marillion, sind wohl eher darauf zurück zu führen, daß hier Fotos von Steve Rothery und Ian Mosley im Booklet auftauchen.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
2.8.2003 |
| Letzte Änderung: |
2.8.2003 |
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Erkennen Sie...die Melodie?
Alle Rezi-Leser, die dieses Album besitzen, können jetzt mal mit mir auf Entdeckungsreise durch den Plattenschrank gehen: mal sehen, was sich so alles entdecken lässt...
Fangen wir an mit der Vokalmelodie zu Beginn des Iluvatar-Titels "Eagle" ("I can see you, you're with me..."): Haben wir das nicht so ähnlich schon gehört? Na, wir schauen mal - könnte was Yes-Mäßiges sein, aber dafür vielleicht sogar etwas zu süßlich, versuchen wir's mal nicht unter Y, lieber bei A wie Anderson, Jon: Album "In the city of angels" (Nicht zu verwechseln mit dem FloKi-Titel!), Track 4, Refrain ("Is it me, is it me that hurt you so badley"): Bingo, da haben wir's!
Zurück zu Iluvatar: Dieses Intro von "Exodus", das kennen wir doch auch irgendwoher. Wieder grobe Richtung Yes, aber da es um Gitarre geht, schauen wir mal bei dem Klampfenduo Stevie & Stevie rein, besser bekannt als GTR: Wir müssen nicht lange suchen: Opener des GTR-Albums ("When the heart rules the mind"), erste Töne (ich glaube, bis auf einen Ton Unterschied) = erste Töne von "Exodus", nur bei GTR knalliger dargeboten.
So, und nachdem wir nun sensibilisiert sind: ist es uns wirklich bisher entgangen, was mit Titel 6 ("Wait for the call") los ist? Nicht nur, dass er dem Titel 2a ("Look us in the eye") fast so ähnlich ist, dass man ihn Reprise hätte nennen können - nein, der Gesangsteil am Anfang klingt ja auch noch fast genauso wie der von Phil Collins' "In the air tonight"! ich glaube, das war eine weniger gute Idee: Klauen bei einem Welthit?
Und da lässt sich doch bestimmt auch noch mehr finden: zurück zu "Eagle": Im Instrumentalteil gibt's einen kurzen Part, der wie ein Folkloretanz klingt, und der wird mit einer leicht orchestral arrangierten Wendung abgeschlossen: hat die nicht sogar Ähnlichkeit mit dieser weltberühmten Basslinie, die das Finale des ersten Teils von "Tubular Bells" einleitet? Oder ist das jetzt schon Saitenspalterei?
Seien wir mal großzügig, schlage ich vor; gut geklaut ist besser als schlecht erfunden, oder noch kerniger: Whatever it takes! Wenn das alles wirklich nötig war, um einige Jahre später das Meisterwerk "Children" aufzunehmen, dann ist das für mich okay.
Nebenbei: einige richtig gut gelungene eigene Stellen enthält "Iluvatar" durchaus auch: der instrumentale Mittelteil ("Blind") des zweiten Songs ist richtig klasse - schon seine plötzliche Einleitung mit schwerem (anscheinend elektronischem) Schlagzeug hat was Packendes. Ich kann auch der Quasi-Popnummer "New found key" etwas abgewinnen: wenn schon poppig, dann so locker und glaubhaft happy wie hier! Mein persönlicher Favorit des Albums ist "Dream visage": erinnert auf sehr eigenständige Weise an Genesis - eine Art "Fading lights", angereichert mit Hackett-Gitarre.
Ich will das Lästern keineswegs übertreiben: wer Neoprog mag und sich über gewisse rein zufällige Ähnlichkeiten mit lebenden Vorbildern amüsieren und daneben auch noch die persönliche Note einer unspektakulären Gruppe wie Iluvatar würdigen kann, dürfte an diesem Debüt seine reine Freude haben.
| Anspieltipp(s): |
Dream visage; New found key |
| Vergleichbar mit: |
siehe die Vergleiche oben... |
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| Veröffentlicht am: |
4.8.2003 |
| Letzte Änderung: |
4.8.2003 |
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"Eru war da, der Eine, der in Arda Iluvatar heisst; und er schuf zuerst die Ainur, die Heiligen, Sprösslinge seiner Gedanken; und sie waren bei ihm, bevor irgend andres erschaffen war. Und er sprach zu ihnen, sie Melodien lehrend, und sie sangen vor ihm, und er war froh. Lange aber sangen sie nur jeder für sich allein oder zu wenigen, während die anderen lauschten, denn ein jeder verstand von Iluvatars Gedanken nur jenen, aus dem er selber stammte, und nur langsam lernten sie auch ihre Brüder verstehen. Doch indem sie hörten, verstanden sie besser, und es wuchsen Einklang und Harmonie." (aus "Die Musik der Ainur"; von J. R. R. Tolkien).
So beginnt die "Ainulindale", die Schöpfungsgeschichte Tolkiens. Schon oft mussten Wesen aus Tolkiens Welt als Namensgeber für Progbands herhalten. Gandalf, Mirthrandir, Isildurs Bane, Shadowfax und Saruman Grass (Vorläuferband von Jadis) sind nur einige. Mit Iluvatar haben sich die 5 Musiker aus Baltimore keinen geringeren als den Urschöpfer Tolkiens Welt ausgesucht, der die Ainur erschafft, welche dann mit ihrem Gesang die Welt gestalten. Eine grosse Hypothek...
"Denn wahrlich, mehr als in jedem anderen Stoff auf dieser Erde ist im Wasser noch ein Widerhall der Musik der Ainur lebendig, und bis auf den heutigen Tag lauschen die Söhne der Menschen unersättlich der Stimme des Meeres und wissen doch nicht, wonach sie sich sehnen." (ebenfalls "Ainulindale", J.R.R.Tolkien (Fussnote korrekt gesetzt)).
So findet sich im netten, aber nicht wirklich berauschenden Intro auch völlig nachvollziehbar Wasserrauschen. In der Folge wird eingängiger, unkomplizierter, auf schönen Melodien basierender Neoprog kredenzt, der zu gefallen weiss. Keyboardflächen und -läufe wechseln sich mit Gitarrensoli ab, das Ganze ist immer wieder mit der Bombastkelle angerührt, in "In the Eye" und "The Emperor`s Clothes" gibts sogar mal Rhythmus- und Tempiwechsel.
Das für mich auffallendste Element der Musik wurde bisher noch gar nicht erwähnt. Es ist die Stimme Glenn McLaughlins, die sich anhört wie der grosse Bruder von Geddy Lee; nicht ganz so hoch und schneidend, mit weniger "Pitch", aber sonst nicht unähnlich.
Alles in allem ein gutes Debut mit melodiösem, eingängigem Neoprog, aber sicher kein so grosser "Wurf", wie der des Namensgebers. Wer Neoprog mag, kann hier aber bedenkenlos zugreifen.
| Anspieltipp(s): |
In the Eye, Dream Visage |
| Vergleichbar mit: |
anderem Neoprog, Rush (der Stimme wegen) |
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| Veröffentlicht am: |
25.2.2011 |
| Letzte Änderung: |
26.2.2011 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Iluvatar
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