Tempest
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Bronze Records / Wiederveröffentlichung: Sequel Records |
| Durchschnittswertung: |
8/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Jon Hiseman |
drums |
| Mark Clarke |
bass, keys, back. vocals |
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| Paul Williams |
lead vocals, keys, guitar |
| Allan Holdsworth |
guitar, violin, back. vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Gorgon
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05:41
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| 2. |
Foyers Of Fun
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03:38
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| 3. |
Dark House
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05:00
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| 4. |
Brothers
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03:35
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| 5. |
Up And On
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04:18
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| 6. |
Grey And Black
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02:26
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| 7. |
Strangeher
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04:07
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| 8. |
Upon Tomorrow
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06:15
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| Gesamtlaufzeit | 35:00 |
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Rezensionen

Nach dem Split von Colosseum gründete Schlagzeuger Jon Hiseman die Formation "Tempest". Laut Booklet sollte der Name die eher rockige Grundausrichtung der Band symbolisieren, Jon Hiseman wollte nach seinen eigenen Worten das Schlagzeug "drumming up a storm" spielen. Damit kann man schon eine Feststellung treffen: Im Vergleich zu Colosseum treten hier die jazzigen Elemente deutlich in den Hintergrund und es wird ordentlich und vor allem straighter gerockt.
Die erste Tempest-Besetzung bestand aus Jon Hiseman, Marke Clarke (von Colosseum mitgekommen), Paul Williams (vorher bei Juicy Lucy und Zoot Money aktiv) sowie dem damals noch sehr jungen Gitarristen Allan Holdsworth. Hier haben wir also die ersten Schritte des späteren Jazz-Rock-Fusion-Ausnahmegitarristen auf sozusagen "grosser" Bühne.
Die Aufnahmen dieser ersten Tempest-Inkarnation sind aus heutiger Sicht allerdings schon etwas angestaubt. Die Songs zeichnen sich durchweg durch eher gewöhnliche Rock-Strukturen aus, so dass einem eher der Vergleich zu Deep Purple denn zu Colosseum in den Sinn kommt. Deutlich zu hören sind auch bluesige Einflüsse, dies wird auch durch den Gesangsstil von Paul Williams, der eher eine Blues-Röhre (ähnlich wie Chris Farlowe) ist, verstärkt. Jon Hiseman trommelt virtuos und ziemlich heftig, aber auch einen Tacken weniger komplex wie bei Colosseum. Allan Holdsworth huldigt hier noch eher dem Rock und spielt sehr straighte, heftige Riffs und Soli. Insgesamt keine schlechten Sachen, aber eben auch nicht herausragend. Highlights sind sicherlich der Opener "Gorgon", der diesen Deep Purple-Touch besonders stark hat, und das bluesige "Dark House", welches glatt von einem zeitgenössischen Jack Bruce-Album stammen könnte.
Tempest nahmen noch ein weiteres Album, allerdings in stark veränderter Besetzung, auf, bevor sich die Band 1974 schon wieder auflöste.
| Anspieltipp(s): |
Gorgon, Dark House |
| Vergleichbar mit: |
rockigeren Colosseum; manchmal (bluesigen) Deep Purple |
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| Veröffentlicht am: |
19.10.2003 |
| Letzte Änderung: |
20.10.2003 |
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