The Marionette
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Eigenvertrieb / ARIS Interpool |
| Durchschnittswertung: |
5.75/15 (4 Rezensionen) |
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Besetzung
| Alexandre Zindel |
vocals |
| Markus Sagschneider |
guitar |
| Wolfgang Braun |
keys |
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| Till Brandt |
bass |
| Martin Müller |
drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Love In A Square
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05:44
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| 2. |
Magic Eye
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04:21
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| 3. |
Every Day
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05:12
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| 4. |
Shadows Of The Past
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08:13
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| 5. |
Going Back In Time
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04:43
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| 6. |
The Gorge
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00:12
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| 7. |
Saved Teardrops
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05:08
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| 8. |
Love Is Cool
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04:05
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| 9. |
The Marionette
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02:22
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| 10. |
My Decision
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05:05
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| 11. |
Watch Out!
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03:36
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| 12. |
She
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19:23
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| Gesamtlaufzeit | 68:04 |
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Rezensionen

Melodiöse Arrangements mit Drive kreaTiver und Effektvoller Art-Pop Musik mit Pep zum Anhören, abgRooven und Tanzen, Yeah!
Wieviel gute Musik mag es wohl da draußen geben, von der man einfach nichts erfährt und die man deshalb nicht genießen kann? Ein frustrierender Gedanke... aber manchmal hat man Glück und ein Rezensenten-Kollege bietet eine CD an, die er doppelt hat oder einfach so auf einem "Grabbeltisch" aufgelesen hat, damit sie dort nicht verkommt. Und so bin ich also in den Genuss der vorliegenden CD der Kölner Band "Mad Tea Party" gekommen.
"Mad Tea Party" bestehen aus 5 Musikern, die gemeinsam die Kölner Musikhochschule besucht haben, was man den instrumentalen Leistungen anmerken kann. Als Inspirationsquelle bezieht sich die Band auf Yes, King Crimson, Genesis sowie Klassik und Jazz. Das gibt auch das Klangspektrum ganz gut wieder, mit einer starken Grundausrichtung in Sachen Neoprog und Melodiösität (die vielleicht für manchen Hörer zu sehr ins "kuschelige" abgleitet).
Das Faszinierende ist, dass es im doch etwas ausgelutschten Genre "Neoprog" möglich ist, völlig eigenständige Musik zu kreieren, wie "Mad Tea Party" hier beweisen. Hier ist kein Marillion / Genesis-Klon am Werk, hier wird sich nicht über eine Band, sondern über ein Genre definiert und auf dieser Basis neues entwickelt. Melodiöse, ausdrucksstarke Vocals treffen auf virtuose, eher ruhige, manchmal aber auch rotzig-rockige Gitarren, perlende Keys und solides, aber abwechslungsreiches Drumming. Immer wieder bereichern auch klassische Elemente (gerade von den Keys) oder eine leichte Prise Jazz-Rock die Arrangements.
Neben klassischen Neoprog-Titeln mit Bombast und dem gewissen Pathos gibt es sehr schöne Balladen (die gerade so die Kurve vor der Schmalzgrenze bekommen) und zum Abschluss einen Longtrack (für die gestandenen Proggies unter uns), "She", der auch die Freunde komplexerer Musik interessieren dürfte. "She" erinnert ein bisschen an das aktuelle Album von High Wheel. Ansonsten könnten z.B. die Hamburger Sylvan als Vergleich herhalten, aber "Mad Tea Party" ist wie gesagt sehr eigenständig. Das die Band auch gehörig rocken kann, beweist sie mit dem Titel "Watch Out!".
Fazit: Ein sehr melodiöses, entspanntes, einfach schönes Album für ruhige Stunden.
Leider hat sich die Band schon seit längerem aufgelöst. Sänger und Gitarrist sind heute als Duo unter dem Namen "Two High" unterwegs. Die CD ist eventuell noch gebraucht im Internet zu bekommen. Falls dieses Unterfangen erfolglos bleibt und man trotzdem zumindest die Musik von "Mad Tea Party" genießen will: Das komplette Album ist als MP3-Download über die Bandhomepage verfügbar. Dort kann man sich auch das Booklet besorgen!
| Anspieltipp(s): |
Love In A Square, Every Day, Watch Out! |
| Vergleichbar mit: |
Sylvan, Martigan, High Wheel |
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| Veröffentlicht am: |
30.11.2003 |
| Letzte Änderung: |
29.6.2011 |
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Nachdem das Album ja jetzt recht günstig zu haben ist, habe ich es mal riskiert. Doch Großes OJE, tatsächlich sind mir da am Ende sogar die Portokosten zu hoch gewesen.
Das Album hat für mich gar nichts. Kein Prog, kein Progmetal, kein Neo-Prog, kein Retro-Prog, kein Rock, kein Hardrock, kein Gefrickel, keine sonstigen instrumentalen Auffälligkeiten, keine hängenbleibenden Songs, kein auffälliges Soundbild, keine schönen Melodien, keine Atmosphären - einfach gar nichts. Nichtmal Pop ist es. Das läuft so dahin, völlig unauffällig und ist irgendwann zu Ende, und ich frage mich, was Mad Tea Party eigentlich wollten? Für welche Zielgruppe war das denn gedacht?
Ich wundere mich auch über die Bewertung meiner geschätzten Kollegen. Genesis hatte ich tatsächlich einmal im Ansatz wahrgenommen und zwar irgend so einen flachen Genesis Pop-Song, auf den ich jetzt nicht komme.
Nobel ist hier wohl nur die Absicht gewesen.
Nein, sorry, aber das Teil ist für mich das mit Abstand schlechteste, das ich bisher für die Babyblauen Seiten bewerten wollte, und infolgedessen gibt es hier meine Höchststrafe.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
6.10.2005 |
| Letzte Änderung: |
6.10.2005 |
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Ah, mal wieder ein Album das polarisiert!
Auch ich habe mich durch den Schnäppchenpreis von € 2,50 auf der Bandhomepage sowie einiger durchweg guter Rezensionen (nicht nur hier) dazu verleiten lassen, diese CD zu bestellen. Und wie bei Kollege Jürgen hat diese CD weder beim erstenmaligen Hören noch später in irgendeiner Weise bei mir gefunkt. Ganz im Gegenteil: als Hintergrundberieselung mag dieser Popprog gerade noch durchgehen. Wenn ich mich aber näher mit der Musik zu befassen versuche, gehen mir diese "Gute-Laune-Songs" irgendwann ziemlich auf den Geist. Zwar blitzen in den Keyboards durchaus hin und wieder die Genesis der "Wind And Wuthering"-Phase durch, aber diese Momente sind kaum zu fassen und schnell verflogen.
Trotzdem möchte ich mit der Bewertung nicht ganz so tief greifen wie Kollege Jürgen. Denn der abschließende Longsong "She" hat durchaus gewisses Potential, ist nicht so poppig und auf Gute Laune getrimmt. Leider stimmt die Orchestrierung nicht ganz: dieses Kirchenorgel-Imitat hört sich schon arg dünn an.
Tut mir leid, aber die CD rauscht total an mir vorbei.
| Anspieltipp(s): |
She |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
7.10.2005 |
| Letzte Änderung: |
7.10.2005 |
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Mal wieder ein Album das polarisiert. Und ich frage mich ? mal wieder ? warum eigentlich? Ist The Marionette wirklich ein Album, das man nur hassen oder lieben kann? Das will mir irgendwie nicht so recht in den Kopf.
Das Album verbindet melodische Rock- und Popmusik mit Neoprogsounds. Das Ergebnis ist wie zu vermuten keinesfalls aufregend. Die Stimmung ist meist entspannt, aber Mad Tea Party können auch locker rocken. Die Produktion ist insgesamt ansprechend. Das Booklet nett gemacht. Manchmal geht allerdings auch der Schwulst etwas mit den Jungs durch und es trieft schon etwas aus den Boxen (z.B. Every Day). Aber auch das klingt nett. Vielleicht klingt einfach das Album insgesamt zu nett und gefällig. Es fehlt mir persönlich einfach ein Schuss Widerborstigkeit. Trotzdem sicher kein schlechtes Album. Vielleicht tatsächlich was für das Kaffeehaus, allerdings ohne Jazz. Den höre ich zumindest nicht raus. Daher volle Empfehlung für Leute, die den leichten Spagat zwischen Neoprog und Melodic Rock lieben.
| Anspieltipp(s): |
Going back in Time, My decision |
| Vergleichbar mit: |
Genesis, Alan Parsons Project, Elton John |
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| Veröffentlicht am: |
7.10.2005 |
| Letzte Änderung: |
5.2.2007 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Mad Tea Party
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