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STATISTIK
24170 Rezensionen zu 16521 Alben von 6433 Bands.
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Hal Darling

D2R

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2003
Besonderheiten/Stil: instrumental; RIO / Avant; Zappaeskes
Label: Darling
Durchschnittswertung: 11/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Hal Darling Drums, Percussion, Keyboards

Gastmusiker

Uri Gatton all electric, acoustic and MIDI guitars
Athan Gallis All woodwinds, brass and MIDI horns

Tracklist

Disc 1
1. Clown on Fire
2. Black Rhyme
3. Prom Vomit
4. Where Seraphs Despair
5. Rope of Sand
6. Aggressive Biological Behavior
7. An Unsettled Score
8. Run
9. Dog Dreams
10. A Breach of Species One through Five
11. Mr. Smith Shows the Children How to Smoke a Cigarette
12. Asunder


Rezensionen


Von: Nik Brückner @ (Rezension 1 von 2)


Das zweite und hoffentlich erst siebenunddreißigstletzte Album von Hal Darling ist schlicht ein Meisterwerk. Daß der Komponist ein Schlagzeuger ist, hört man auch hier. Gepflegt brutales Gekloppe auf höchstem technischen Niveau wird hier geboten. Die Kompositionen sind gleichzeitig einen Tick schlüssiger und gewagter als auf dem Debüt, und noch ein zweiter Aspekt macht diese Platte noch besser als die erste: Uri Gatton und Athan Gallis die mit Gitarre und Gebläse dem Ganzen weitere Klangfarben hinzufügen, so daß die zweite Platte noch abwechslungsreicher ist als die erste.

Bei wem unter ELPs "Toccata" nichts läuft, der ist hier gut versorgt. Was wir zu hören bekommen ist naturgemäß sehr perkussiv, melodiös geht es selten zu, atonal allerdings auch, bisweilen gibt es sogar barocke Anklänge, wenn die Keyboards ohne irgendwelche Begleitung auskommen müssen und außer einem Bassostinato nichts zu kriegen war ("Where Seraphs Despair") oder wenn hie und da ein echter Kontrapunkt aufblitzt ("An unsettled score"). Doch schnell sind solche Momente verweht und Darling läßt es wieder krachen. Das sind dann auch die besten Momente der Platte: ein brutaler Orgelsound, dazu ebenso ebenso brutales wie einfallsreiches Gekloppe, das selbst aus dem ungeliebten (und seltenen) 4/4-Takt ein Erlebnis macht, dazu ein wirres Gitarrensolo. ("Toccata" ist wirklich ein guter Vergleich - warum kommt das auf den BBS eigentlich so schlecht weg?)

Für alle, die noch mehr Vergleiche brauchen: stellt euch Ars Nova vor. Und jetzt: alle Klischees abziehen (nicht nur die aus dem Bereich Kleidung), die Traditionsverbundenheit beibehalten aber einen Schuß echter Avantgarde hinzufügen, dazu einen dicken Schuß Selbstironie - die ja immer auf Intelligenz schließen läßt - und eine große Liebe zum beständigen Wechsel des Metrums, wie ich sie selbst bei Bruford und Vander lange nicht gehört habe, dann seid ihr in der Nähe von D2R. Viel Vergnügen!

Um meine Antwort auf Achims zweite Rezension gleich vorwegzunehmen, und gleichzeitig eine Erklärung für die recht unterschiedliche Benotung anzubieten: Der Sound ist sicher nicht gerade professionell, aber das ist mir ziemlich wurscht. Ob ein gutes Stück von einer Rockband, einem Orchester, einem Streichquartett oder einem Billigkeyboard gespielt wird, es bleibt ein gutes Stück. Gerade in unserem Bereich gibt es zudem nicht viele Bands, die sich einen erstklassigen Sound leisten können. Hal Darling gehört jedenfalls nicht dazu. Er bespielt, produziert und vertreibt seine CDs selbst, dafür Chapeau, besonders angesichts der Tatsache, daß diese Musik sicher nur Wenigen Spaß macht. Den entsprechenden Geldmangel können wir ihm also nicht zum Vorwurf machen, sondern vielleicht am ehesten denen, die seine Alben nicht kaufen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 2.4.2004
Letzte Änderung: 10.9.2014
Wertung: 15/15
Ich liebe diesen Satz: "NICHTS FÜR NEOPROGFANS!!!"

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Von: Achim Breiling @ (Rezension 2 von 2)


Ja, die Musik von Hal Darling ist durchaus interessant und sollte eigentlich jedem, der sich sonst von den Erzeugnissen von Univers Zero, Present, Shub Niggurath, Art Zoyd, Thinking Plague, Simon Steensland oder auch Magma die Gehörgänge durchspülen lässt, viel Freude bereiten. Als einer von diesen Zeitgenossen hat mich "D2R" aber ziemlich enttäuscht. Dies liegt allerdings weniger an den Kompositionen, als am Klang dieser Musik.

Zwar ist die Variationsbreite des hier Gebotenen nicht sonderlich gross (kurz: Die einzelnen Stücke klingen sehr ähnlich - was aber auch klangtechnische Gründe hat, siehe unten) und ein Stück wie "Where Seraphs Despair" würde mir auch mit einem richtigen Orchester eingespielt eher ein Gähnen entlocken. Doch ist das auf "DR2" zu findende musikalische Material meist wunderbar kantig, komplex, rauh und wild, was eigentlich sehr nach meinem Geschmack ist. Überhaupt nicht nach meinem Geschmack ist allerdings der hier vorherrschende Midi-Sound. Midi-Bass, Midi-Bläser, Midi-Streicher, Midi-Gitarren, das dumpfe Schlagzeuggekloppe (welches wenigstens echt und zudem ausgesprochen versiert ist) und eine Ladung dröhnender und brummender Keyboardklänge, ergeben einen ziemlich eintönigen und vereinheitlichenden Klangbrei (siehe oben), der sturzbachartig über den Hörer herfällt, aus dem aber die angeblich vorhandenen echten Bläser und Gitarren kaum herauszuhören sind. Zudem ziehe ich den Klang von echten Instrumenten synthetischen Imitationen jederzeit vor, insbesondere wenn - wie auf diesem Album - dem verwendeten Ersatz immer noch dieser käsige Plastiksound anhängt, den ich im neuen Jahrtausend einfach nicht mehr hören möchte.

Kurzum: Das Potential ist durchaus vorhanden, die Ausführung überzeugt mich aber nicht. Wenn Darling diese Musik mit einer richtigen Band einspielen würde - insbesondere würde der Musik ein echter Bass gut stehen - und würde er sich noch von einigen Gastmusikern an z.B. Cello, Violine, Bratsche, Fagott und Saxophon unterstützen lassen, käme vielleicht ein Meisterwerk dabei heraus. "D2R" ist davon aber noch sehr weit entfernt!

Ein Nachtrag zu Niks Antwort (siehe weiter oben, gegen Ende seiner Rezension): Natürlich hat die Qualität einer Komposition im Grunde nichts mit dem Klang des Tonträgers zu tun, auf dem sie veröffentlicht wird, und auch nichts mit der Professionalität der Aufführenden oder der jeweiligen Interpretation durch verschiedene Konstellationen von Musikern. Da auf den BBS aber nicht Partituren, sondern eben Tonträger rezensiert werden, ist mir die akustische Qualität eines Albums und die Art und Weise, wie und mit welchen Mitteln ein Werk dargeboten wird, nicht "wurscht". Wenn meiner Meinung nach die Kompositionen darunter leiden, finde ich es sehr legitim, dieses zu kritisieren, was sich dann letztendlich in der Bewertung niederschlägt. Wenn die Ursache dafür finanzielle Gründe sind, ist das zwar schade, ändert aber nichts an der Einschätzung des Endprodukts.

Im Falle von Hal Darling würde meine Bewertung schon deutlich besser ausfallen, wenn hier eine Band zu Gange wäre, auch wenn die Aufnahmen immer noch mumpfig und breiig klingen würden. Es gibt heutzutage (Darlings Album ist von 2003!) unzählige Gruppen, die ihre Alben selbst produzieren und vertreiben, dabei aber einen ansprechenden Sound zustandebringen. Dass Darlings Musik durchaus von hoher Qualität ist, darauf habe ich hingewiesen. Eine Würdingung derselben wird allerings erheblich vom Klang dieses Albums beeinträchtigt!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 9.5.2005
Letzte Änderung: 6.1.2006
Wertung: 7/15

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Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1996 Darling 14.00 1

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