Brennende drommer
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Musea |
| Durchschnittswertung: |
9/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Atle Bye |
bass / voice |
| Rune Forselv |
drums and stuff |
| Halvard Jakobsen |
guitars / voice |
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| Oystein Larsen |
hammond organ / piano / mellotron / voice |
| Stale Roar Leirtro |
guitars / vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
incognito city
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3:58
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| 2. |
dvergenes palass
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4:10
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| 3. |
Nostradamus
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9:52
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| 4. |
pilegrim
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5:33
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| 5. |
jublende rekker
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6:03
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| 6. |
middelveis
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4:44
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| 7. |
berg og dvale
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4:26
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| 8. |
doende stein
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4:49
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| 9. |
i taketimen
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5:19
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| Gesamtlaufzeit | 48:54 |
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Rezensionen

Und wieder mal haben sich die Musea-Mannen eine skandinavische Band geangelt. Mikromidas kommen aus Norwegen, singen in ihrer Heimatsprache und klingen noch so richtig rauh und ungeschliffen.
Mit Ausnahme des knapp 10-minütigen Nostradamus liegen alle Songs im 4-5-Minuten-Bereich. Zwar liegt eine numerische Überlegenheit der Gitarristen vor, doch Keyboarder Larsen weiß sich ins rechte Licht zu setzen.
Mit Neo-Prog hat dieses Album nichts zu tun. Die Gitarren klingen meist ein wenig schrammelig, was nicht unbedingt mein Ding ist. Die Keyboards fahren eher die Symphonik-Schiene, und so überrascht es nicht, dass gerade die Mellotron-Einlagen im typisch-skandinavischen Stil für die rechte Stimmung sorgen - mal düster, mal bombastisch. Hier erinnert es manchmal an Landberk, einige Passagen im eher traditionellen Stil wiederum sind mit ihren Landsleuten Kerrs Pink vergleichbar. Und natürlich darf auch die gute, alte Hammondorgel nicht fehlen. Auf Synthesizer hat man aber offenbar verzichtet. Der Gesang geht übrigens in Ordnung.
Ein interessantes Album, das einen eigenen Charme durch oben erwähnte Ungeschliffenheit bezieht. Mikromidas werden auch gern mit den 70er-Formationen Host und Aunt Mary aus Norwegen verglichen, was ich allerdings nur unter Vorbehalt bestätigen kann, da ich beide Bands nur flüchtig kenne. Sicherlich kein massenkompatibles Album.
| Anspieltipp(s): |
Nostradamus, jublende rekker |
| Vergleichbar mit: |
Kerrs Pink, Landberk |
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| Veröffentlicht am: |
3.7.2004 |
| Letzte Änderung: |
8.3.2012 |
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"Rauh und ungeschliffen" - ja, das kann man so sagen. Liegt vielleicht auch mit daran, daß die Platte an gerade mal zwei Wochenenden live im Studio eingespielt wurde. Oder daran, daß norwegisch gesungen wird, was für unsere Ohren ungewohnt ist. Textlich geht es um "eine leicht philosophische Sichtweise des Lebens und der menschlichen Existenz", wie man im Booklet (auf englisch) nachlesen kann. Sänger Ståle Roar Leirtrø hat übrigens eine sehr saubere Aussprache, so daß Norwegisch-Lernende da ihren Spaß daran haben werden; Grammatik und Vokabular sind auch nicht besonders anspruchsvoll - aber das nur am Rande. Leider hat er relativ viel Text, der sich, nicht besonders originell, auf "Strophe - Refrain - Strophe - Refrain" verteilt. Hier hätte ich mir bisweilen mehr Instrumentalteile gewünscht. Die füllt Øystein Larsen mit seinen omnipräsenten Hammond und Mellotron aus. Mitunter fühlt man sich richtig zugedröhnt dadurch. Schlagzeuger Rune Forselv spielt für meinen Geschmach etwas zu straight, nicht phantasievoll genug.
Trotzdem gibt es auf der Platte ein echtes Sahnestückchen, nämlich das fast 10-minütige "Nostradamus", das vielteilig komplex mit Rhythmus- und Stimmungswechseln das Progger-Herz höher schlagen läßt.
Ein ausbaufähiges Debut, bei dem die Songs nicht ganz bis zu Ende durchdacht sind, aber mit einem tollen Longtrack!
| Anspieltipp(s): |
Nostradamus |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
4.10.2004 |
| Letzte Änderung: |
4.10.2004 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Mikromidas
| Jahr |
Titel |
Ø-Wertung |
# Rezis |
| 2005 |
Faunus |
10.50 |
2 |
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