End of illusion
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Musea |
| Durchschnittswertung: |
12/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Anders Helmerson |
Mini-Moog, Poly-Moog, Clavinet, ARP Synthesizer, B3 Hammond Organ, Acoustic Grand Piano, Fender Rhodes Electric |
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Gastmusiker
| Krister Wikingson |
Drums (1,9,10,11) |
| Per Johnson |
Drums (2-8) |
| Per Berglund |
Drums (12-14) |
| Mats Englund |
Bass (1,9,1ß,11,12) |
| Sten Forsman |
Bass (2,3,4) |
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| Bjarne Zan |
Electric Guitar |
| Lars Akerlund |
Acoustic Guitar |
| Mats Glenngard |
Electric Violin |
| Anders Johnsson |
Tamboura |
| Ulf Adaker |
Sequencers |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
7th heaven
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1:39
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| 2. |
Microwar
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2:47
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| 3. |
The fantasies
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2:36
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| 4. |
Robot village
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2:02
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| 5. |
String song
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0:56
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| 6. |
Rising mind
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2:06
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| 7. |
Electronical story
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7:50
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| 8. |
End of illusion
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3:48
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| 9. |
Missinterpreted Omen
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3:15
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| 10. |
Custom thrill
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1:37
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| 11. |
Amnesia
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4:04
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| 12. |
Dancing progressions for computers
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4:32
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| 13. |
Automatic hammer
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3:23
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| 14. |
Digital anthem
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1:51
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| Gesamtlaufzeit | 42:26 |
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Rezensionen

Was kauft man sich nicht alles in der überschäumenden Begeisterung der ersten Prog Euphorie? Okay ich liebe Bombast, etwas überladener Keyboard Einsatz darf es auch mal sein, aber was um aller Welt hat mich vor vielen Jahren dazu bewegt, dieses Album von Anders Helmerson zu kaufen?
Wenn ich mir nach langer Zeit dieses rein instrumentale Werk anhöre, dann kommt es mir wieder in den Sinn. "End of illusion" ist beileibe keines dieser typischen sinfonischen Keyboardalben (ich denke da nur mit Grausen an die vielen späteren Werke von Rick Wakeman, bei denen sich einem die Ohren zwangsläufig verschließen), auch wenn der schwedische Tastenmagier höchstpersönlich hier komplett das Tempo und die Sounds vorgibt.
Oftmals wird der stilistische Bogen überspannt hin zu Jazz Rock, Fusion-artigen Elementen, auch wenn die Keyboards häufig in typischer Prog-Manier gespielt sind und auch so klingen (sehr viele Moog Sounds). Doch die vielen Gasttrommler, die diversen Gäste geben dem Album ein lebendiges, keineswegs bedächtiges Soloalbum Ego-Feeling. Vor allem das meist sehr hohe Tempo verleiht diesem Album den rechten Dampf, zwischenzeitliche Elektronik Parts in stetigem Wechsel mit flotten Tastenläufen sorgen für die nötige Abwechslung.
Ein wenig erinnert mich Anders Helmerson an die jazzige Seite von Patrick Moraz, so dass man "End of illusion" allen 70's Keyboard-Enthuasiasten mit dem Hang zu Jazz-Rock / Fusion zum Antesten empfehlen kann. Im wahrsten Sinne des Wortes: alter Schwede!
| Anspieltipp(s): |
The fantasies, Electronical story |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
16.9.2004 |
| Letzte Änderung: |
15.9.2004 |
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Zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt veröffentlichte der Schwede Anders Helmerson ein Album, welches durchaus das Zeug zum Klassiker hat. Allerdings eingequetscht zwischen Punk und dem beginnenden Zeitalter des Plastiks, war dem Album nur eine Randnotiz in der Geschichte beschert. Dieser Misserfolg hat Helmerson denn auch gleich für viele Jahre davon abgehalten eigene Musik zu machen. Schon ein herber Verlust, wenn man darüber nachdenkt, welches Potential der Mann auf dem vorliegenden Album demonstriert.
Helmerson studierte Musik und Komposition in Schweden. Schon während seines Studiums war Helmerson von Größen wie Zappa, Chick Corea oder dem Mahavishnu Orchestra begeistert. Später kamen dann noch Yes, Genesis, ELP und PFM hinzu, sowie klassische Einflüsse von Bartok, Stravinsky, Mahler. Voller Energie machte sich Helmerson gleich nach Abschluss seines Studiums an die Realisierung seines ersten Soloalbums. Demos hatte er schon während des Studiums produziert.
Nun legt Helmerson kein klassisches Keyboarder-Album vor. Obwohl hier natürlich die Tastenklänge den Ton angeben, gelingt Helmerson ein vielschichtiges Werk mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten. Die einzelnen, eher kurzen Kompositionen gehen fast in einander über, so dass sich eigentlich eine 42minütige Suite ergibt. Helmerson ergeht sich in perlenden Piano-Läufen, schwellenden Keyboard-Gebirgen, elektronischen Klängen und spacigen Einlagen. Dabei kommt keine Langeweile auf, kein großer Kitsch, denn Helmerson geht immer flott, messerscharf und mitreißend zur Sache. Die Mischung aus klassischen Prog-Sounds, nervöser Fusion und futuristischer Elektronik hatte man so wohl noch nicht gehört. Ansatzweise gehen die frühen Soloalben von David Sancious ein bisschen in diese Richtung. Später schlagen die Kanadier Nathan Mahl, vor allem mit den "Heretik"-Alben, in die gleiche Kerbe.
Unterstützt wird Helmerson dabei von einigen hervorragenden Musikern, die für ein wuselig-nervöses, fusion-typisches Rhythmusfundament sorgen, und mit flotten Gitarreneinlagen gegen die Tastemacht die Stellung halten. Violine und Percussion sorgen zusätzlich für auflockernde Elemente.
"End of Illusion" ist eine rundum gelungene Tour de Force, die Spaß macht und atemlos unterhält. Eine echte vergessene Perle, die es wieder zu entdecken gilt.
| Anspieltipp(s): |
durchhören! |
| Vergleichbar mit: |
eigentlich sehr eigenständig, aber ein bisserl gehen David Sancious und später Nathan Mahl in eine ähnliche Richtung |
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| Veröffentlicht am: |
21.4.2007 |
| Letzte Änderung: |
21.4.2007 |
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