Live In New York
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Roye Albrighton |
guitar, vocals |
| Derek "Mo" Moore |
bass, vocals |
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| Allan "Taff" Freeman |
keyboards, backing vocals |
| Ron Howden |
drums, percussion |
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Gastmusiker
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Introduction /Astral Man
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4:00
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| 2. |
Remember The Future, Part One
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16:15
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| 3. |
Marvellous Moses
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8:36
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| 4. |
It's All Over
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5:26
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| 5. |
Good Day
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6:48
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| 6. |
That's Life
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6:28
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| 7. |
Show Me The Way
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6:28
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| Gesamtlaufzeit | 54:01 |
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| Disc 2 |
| 1. |
A Day In The Life Of A Preacher
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15:43
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| 2. |
Desolation Valley
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09:57
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| 3. |
Remember The Future, Part Two
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08:16
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| 4. |
Crying In The Dark
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07:45
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| 5. |
King Of Twilight
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10:01
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| 6. |
Woman Trouble
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04:09
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| 7. |
Medley
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06:53
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| 8. |
Fidgety Queen
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05:51
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| Gesamtlaufzeit | 68:35 |
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Rezensionen

Am 28. September 1974 spielten Nektar live an der "Academy Of Music" in New York. Für den britisch-deutschen Vierer (oder Fünfer, wenn man den Licht-Menschen Mick Brockett noch mit dazu zählt) dürfte damit ein Traum in Erfüllung gegangen sein (dies wird von Roye Albrighton des öfteren in den Ansagen betont), aber auch die Hoffnung auf den kommerziellen Durchbruch in den USA verbunden gewesen sein. In wie weit sich dieses erfüllt hat, weiss ich allerdings nicht.
Um diesem Album gerecht zu werden, muss ich meine Rezension in zwei Teile aufteilen: Ich werde das Album zunächst bewusst durch die "babyblaue Prog-Brille" betrachten und in einem zweiten Teil noch eine zusätzliche persönliche Wertung hinzufügen... na, ihr werdets ja lesen ;-)
Der "babyblaue Blick" auf das Album:
Nektar "live", das ist eine zwiespältige Angelegenheit. Da ich ja mal vermute, dass die meisten Leser dieser Seiten auf der Suche nach "Prog-Futter" sind, sei hiermit vor diesem Album ein Stück weit gewarnt. Wer die bisherigen Rezensionen der Nektar-Studio-Alben auf diesen Alben genau gelesen hat, wird eine gewisse Tendenz der Gruppe weg von klassischen Prog-Strukturen hin zu eher handgemachten Hard Rock feststellen können. Das "Remember The Future"-Album mag da vielleicht mit seinem relativ hohem Keyboard-Anteil ein bisschen die regelbestätigende Ausnahme spielen.
Aber bei diesem Live-Konzert ist der Hard Rock- und Jam Rock-Anteil nun wirklich nicht zu überhören. Nektar spielen einige Titel aus, dem damals wohl aktuellen, "Down To Earth"-Album. Dazu kommen natürlich Highlights der Bandhistorie aus den früheren Alben. Allerdings wird Gesamtsound sehr eindeutig von der Gitarre dominiert. Lange Soli und durchaus gelungene Jams bestimmen die Songs. Teilweise geht das soweit, dass selbst im Original sehr prognahe Titel wie die beiden "Remember The Future"-Teile stark in Richtung klassischem 70er Jahre Hard Rock mit Keyboard-Unterstützung tendieren. Gelegentliche wabernde und fiepende Synthies wirken wie Reminiszenzen an vergangene Zeiten. Das ist wahrlich nicht schlecht, verlangt aber ein Gewisses Mass an Toleranz und Zuneigung zum genannten Genre vom geneigten "Prog-Head", sonst dürfte es vielleicht schnell langweilig werden.
Die erste CD ist tendenziell ein Stück schwächer als die zweite, zumal "Remember The Future, Part 1" schon ein bisschen kaputt gespielt wird. Dafür entschädigt allerdings die balladeske Gänsehautnummer "It's All Over" ein Stück weit. Auf der zweiten CD steigt der Prog- und Space-/Psychedelic-Faktor ein ganzes Stück, denn die ersten drei Titel bieten eher den gewohnten Nektar-Sound, in dem eben auch mal die Keys neben der Gitarre Akzente setzen können.
Vollends daneben gerät allerdings das "Rock'n'Roll-Medley", welches anscheinend als Zugabe gespielt wurde. Auch für scheinbar so simple Musik wie Rock'n'Roll braucht man eben ein gewisses Mindestmass an "Feeling"....
Zusätzliche persönliche Wertung:
Wenn man mal die Prog-Brille beseite legt: Mögt Ihr Uriah Heep, Deep Purple, Free, Bad Company? Na, dann könnte gerade diese Live-Scheibe schon 'was für Euch sein. Viele Titel erinnern mich stark gerade an Free oder Bad Company, da sie neben allerlei space-rockigen Zutaten eben auch mit einem gehörigen Schuss Blues daherkommen. Da ich durchaus eine Schwäche für derartige Musik habe, möchte ich Lesern, die auch so empfinden, dieses Album durchaus empfehlen.
Allerdings: Auch unter diesem Blickwinkel finde ich das "Rock'n'Roll-Medley" immer noch voll daneben.
Diese Neuauflage von Eclectic Discs kommt als Doppel-CD im edlen Digi-Pak. Damit liegt wohl auch erstmalig das komplette Konzert vor, denn die ursprüngliche Bellaphon-Ausgabe war (meines Wissens nach) nur als Einzel-LP erhältlich. Alles ist sehr schön gestaltet und kommt mit einem sehr informativen Booklet. Dies ist alles vorbildlich, umso seltsamer, dass die Tracklist der zweiten CD nicht ganz korrekt wiedergegeben wurde ("Crying In The Dark" und "King Of Twilight" vermischen sich dort zu einem Song, während die CD tatsächlich eine Indexierung vorsieht. Ähnlich ist bei "Fidgety Queen", welches einfach dem "Medley" zugeschlagen wird). Ausserdem kommt die CD als Hybrid-CD mit einem 5.1-SACD-Surround-Mix. Leider habe ich keinen kompatiblen Player, der DVD-Player erkennt aber trotzdem einige der Effekte und solche Sachen wie der Hall bei den Ansagen, Publikumsgeräusche um einen herum, können das "Konzert-Erlebnis-zu-Hause" schon nochmal steigern. Da die CD natürlich die berühmte Light-Show nicht wiedergeben kann, wäre vielleicht eine DVD (falls es Filmmaterial von den Konzerten gibt) keine schlechte Idee.
| Anspieltipp(s): |
It's All Over, A Day In The Life Of A Preacher |
| Vergleichbar mit: |
Free, Bad Company, Uriah Heep |
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| Veröffentlicht am: |
10.10.2004 |
| Letzte Änderung: |
4.2.2005 |
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1977 bzw. 1978 erschienen zwei Doppel-LPs - "Live In New York" und "More Live In New York" mit Nektar-Konzertaufnahmen aus New York. Beide Alben kamen vor einiger Zeit bei Bellaphon auch auf CD heraus. Für das hier vorgestellte CD-Reissue wurden wohl beide Scheiben zusammengefasst, wobei ein paar Doppels herausgefallen sind ("That's Life", "Show Me The Way"). Laut Nektar-Homepage ist dies nun das komplette Konzert vom 28. September 1974.
Für Nektar war ihre Amerika-Tour eine ziemlich grosse Sache. Die Erwartungen waren hoch, hatte die Gruppe doch ihr neues Album "Down To Earth" im Gepäck, welches aufgrund seiner Radiotauglichkeit durchaus einen Durchbruch in den USA möglich erscheinen liess. Daraus ist allerdings nichts geworden.
Wenn man die Aufnahmen hier hört, wundert man sich darüber auch nicht sonderlich. Thomas hat die Musik ja schon gut beschrieben. Prog- oder Krautrock gibt es hier nicht zu hören. Nektar hatten sich Mitte der 70er in eine nicht sonderlich originelle, aber doch solide Mainstream-(Hard)Rockband verwandelt. Davon gab es in Amerika allerdings schon genügend.
Dazu kommt, dass die Gruppe in New York offenbar nicht so recht in Form war. War die Band zu nervös oder gejetlagged? Wenig mitreissend ist das hier Gebotene. Die Gruppe spult ihr Programm herunter, es fehlt an Kraft und Schwung und dem Zuhörer wird es schnell langweilig. Wer ein tolles Live-Konzert von Nektar hören möchte, sollte sich "Sunday night at the London Roundhouse" zulegen, eine um einiges energiegeladenere und abwechslungsreichere Aufnahme!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
4.2.2005 |
| Letzte Änderung: |
15.11.2006 |
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