Theraphosa Blondi
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Decca / Deram |
| Durchschnittswertung: |
7/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| John L. Watson |
Vocals |
| Tom Harris |
Sax, Flute |
| Tony Edwards |
Guitar |
| John Eaton |
Guitar |
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| Dick Lee-Smith |
Bass |
| Ken Beveridge |
Drums |
| Lennie Wright |
Vibes, Congas, Claves |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Like The Man Said / Sunshine Of Your Love
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13:54
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| 2. |
´Til I Come Home Again Once More
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3:02
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| 3. |
Bewala
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2:32
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| 4. |
1000 Miles Away
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4:34
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| 5. |
Blues For Two T's
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2:51
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| 6. |
Kilimanjaro
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3:54
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| 7. |
Tobacco Road / America!
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5:40
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| Gesamtlaufzeit | 36:27 |
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Rezensionen

Mit "Teraphosa Blondi" (der Artname einer Riesenspinne) begannen The Web (das "the" sollte die Gruppe für ihr nächstes Album "I Spider " dann streichen) sich vom mit Streichern zugekleisterten Jazz-Pop ihres ersten Albums ("Fully Interlocking", 1968) freizuschwimmen und wandten sich einem etwas komplexeren Jazzrock zu, der vor allem vom verwobenen Zusammenspiel von Gitarren, Bass und Saxophon/Flöte lebte und sich durch die abwechslungsreiche und vielschichtige Arbeit von gleich zwei Perkussionisten auszeichnete. Mit der poppigen Welt des Erstlings verbindet diese Scheibe allerdings der schmalzige, kräftige und mit viel Vibrato versehene Gesang von John L. Watson, der besser zu einer amerikanischen Schlagerproduktion gepasst hätte, als zu den Jazz/Brassrockigen Klängen dieser Scheibe. Sein "Gecroone" verleidet doch erheblich den Genuss dieser Platte.
Das Stück, welches den Kauf der Platte aber beinahe rechtfertigt ist das lange, fast die gesamte erste Seite der LP einnehmende "Like The Man Said/Sunshine Of Your Love". Wenn man sich an Watsons Gesang gewöhnt hat, stellt man fest, dass dieses Stück erstklassigen, schwungvollen Jazzrock bietet, mit exzellenten Soli an Sax, Flöte, Gitarre, einer komplexen Rhythmusarbeit von Bass und Schlagzeug und toller Vibraphonuntermalung. Der Kern des Stücks ist ein langer Blues/Jazzrock-Jam über "Sunshine of your love" von Cream, in dem jeder der Musiker sein Können zeigen kann und in dem die oft in mehreren Spuren erklingenden Saxophone für Brassrock-Atmosphäre sorgen. Ein tolles Stück, wenn nur das affektierte Singen von Watson nicht wäre.
Der Rest der Scheibe ist dann vernachlässigbar. Ganz schlimm ist die kitschige Streicherbalade "'Til I Come Home again", die die erste Seite abschliesst und ganz der mit Streichern verzuckerten Klangwelt des ersten Albums verpflichtet ist. "Bewala" bietet dann einen kurzen ethnisch-perkussiven Ausflug nach Afrika, während es mit "1000 Miles away" wieder Trallaljazzpop mit dem seichten Croonergesang von Watson gibt. Einzig das schöne Tenorsaxspiel von Tom Harris kann gefallen. "Blues for Two T's" dagegen ist ein flottes jazziges Instrumentalstück mit schönen Flöten- und Gitarrensoli. Auf "Kilimanjaro" ist Watson aber wieder zurück und grausligster Schmalzgesang zu dezenter Ethnoperkussion quillt aus den Boxen. Zum Abschluss gibt es dann noch zwei verschachtelte Coverversionen (Tobacco-Road / America! / Tobacco-Road Reprise), die ganz ordentlich gemacht sind, die man aber auch nicht wirklich braucht.
"Theraphosa Blondi" ist eine sehr durchwachsene Scheibe, die zwar das Potential zeigt, welches in der Band steckt (und auf derem nächsten Album voll zum tragen kommen sollte), alles in allem aber zu viel Pop und Schmalz enthält. Zum Glück sollten sich The Web nach dieser Scheibe von Watson trennen.
| Anspieltipp(s): |
Like The Man Said / Sunshine Of Your Love |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
17.10.2004 |
| Letzte Änderung: |
26.10.2005 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Web
| Jahr |
Titel |
Ø-Wertung |
# Rezis |
| 1970 |
I Spider |
10.00 |
1 |
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