Chasing the dragonfly
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Musea |
| Durchschnittswertung: |
9/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Jesús Filardi |
Lead and Backing Vocals, Keyboards, Percussion |
| Manolo Pancorbo |
Guitars, Keyboards & Percussion |
| Alfredo G. Demestres |
Keyboards, Violin |
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| Alcides Trindade |
Drums, Percussion |
| Marco Do Santos |
Bass |
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Gastmusiker
| Javier Quero |
Keyboards |
| Antoni Alfara |
Electric Guitar |
| "Josete" Ordóñez |
Spanish Guitar |
| Pepe Milán |
Acoustic Guitar |
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| Pau Martínez |
Cajón, Caxixis |
| Santiago Pérez |
Piano, Keyboards |
| Xavier Turull |
Tabla |
| Tito Fargo |
Electric Guitar |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Senshi
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9:18
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| 2. |
Passport to Tora
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2:20
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| 3. |
Alveso (Bolero)
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7:58
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| 4. |
Under a full-coloured sky
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3:10
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| 5. |
Merciless tides
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6:37
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| 6. |
The gray stones of Escalia
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18:40
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| Gesamtlaufzeit | 48:03 |
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Rezensionen

Auf "Chasing the dragonfly" unternehmen Galadriel einen vermehrten Schwenk hin zu Strukturen und Arrangements, die deutlich stärker im neo-progressiven Bereich angesiedelt sind. Das Album ist hochmelodisch angelegt, lässt aber gleichzeitig Raum für verspielte Einfälle. Vor allem ist es inhaltlich sehr abwechslungsreich und wirkt keineswegs zu klischeebelastet. So wird z.B. beim Opener "Senshi" ein kurzer barjazzähnlicher Part eingestreut, danach folgt ein gelungener Soloteil an der Violine, bevor mit spanischer Gitarre sogar etwas folkloristisches Flair aufkommt. Und genau durch diese interessanten Auflockerungen, die man in gleicher oder ähnlicher Weise (bei "Under a full-coloured sky" gibt es indische Einflüsse) immer wieder auf dem Album findet, wirkt "Chasing the dragonfly" frisch und lebendig.
Jedoch findet man auf der anderen Seite ein paar Kritikpunkte, die dieses Album wieder ausbremsen. Da wäre zum einen der eher schwachbrüstige, immer leicht gepresst und emotional unterkühlt wirkende Gesangsstil von Jesús Filardi, der keineswegs den instrumentalen Leistungen seiner Kollegen standhalten kann. Zudem wirken einige Einfälle sehr weich gezeichnet, um nicht zu sagen harmlos und nehmen deshalb ungewollt den Schwung aus den Songs. Es fehlt manchen Passagen einfach der rechte Druck nach vorne. In den ganzen schönen Klängen hätten ein paar inhaltliche Brüche durchaus für interessante Wechsel sorgen können.
Positiv gilt es aber dennoch hervorzuheben, dass der Ansatz, verschiedenste Elemente - wenn auch nur unterschwellig - einfließen zu lassen, als durchaus gelungen bezeichnet werden kann. Zudem sorgen kurze Violinensoli sowie einige schöne Gitarrenparts, mal elegisch, mal druckvoller, auf der instrumentalen Seite für die Highlights.
Alles im allem ist "Chasing the dragonfly" ein eher unkonventionelles NeoProg-Album, welches vom Grundansatz gefällt, aber durchaus noch Potenzial für weitere Verbesserung aufweist.
| Anspieltipp(s): |
Senshi, The gray stones of Escalia |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
19.11.2004 |
| Letzte Änderung: |
26.4.2012 |
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Von: Gün Schote @ (Rezension 2 von 2)

Wenn man dem zweiten Album der spanischen Progressive Rock-Band Galadriel etwas vorwerfen kann, dann ist es der etwas dünne Sound. Abgesehen davon handelt es sich bei ?Chasing the Dragonfly? um ein herausragendes Ethno-Neo-Prog-Album.
Mit ?Senshi? gibt es gleich zu Beginn ein wirklich wundervolles Stück zu hören, das mit den gängigen Klischees des Neo-Prog recht wenig zu tun hat. Keine Quietschekeyboards, kein aufgesetzter Bombast; statt dessen überzeugt das Stück mit einem wunderschönen Violinensolo und ausgesprochen stilvollen Pianoeinlagen, die zwar jazzig daherkommen, aber dabei leicht verdaulich bleiben. Die Akustikgitarre verleiht der Musik einen ethnischen, in diesem Fall spanischen Touch. Eigentlich verwunderlich, handelt der Song doch vom Gegensatz alter und neuer asiatischen Kultur: dem Streben nach innerer Ausgeglichenheit auf der einen und der Gier nach Geld auf der anderen Seite.
Auch in den folgenden Songs finden sich Anklänge an spanische, asiatische, indische Musik, die allesamt nahtlos in das musikalische Konzept der Band übernommen werden: melodischer Progressive Rock, der besonders durch die majestätischen Momente von Yes geprägt ist.
Das Album ist sehr homogen. Die einzelnen Stücke profitieren allesamt von ihrer Leichtigkeit. Es werden nicht auf Teufel komm raus Breaks in die Musik eingebaut, trotzdem finden sich zahlreiche Wendungen und Stimmungswechsel.
Gar nicht mal der unbestrittene Höhepunkt, sondern ?nur? ein weiteres starkes Stück ist das Epos des Albums, ?The Grey Stones of Escalia?. Die getragenen, leichteren Momente von Yes dienen als Referenz, ohne dass Galadriel ? der Rezensent wirft unverzüglich viele Euros in?s unsichtbare Phrasenschwein ? zum Plagiat werden. Anders als die übrigen Songs besteht der Longtrack aus verschiedenen, lose miteinander verbundenen Einzelstücken, die zu einer Suite vereint wurden.
Auf späteren Veröffentlichungen ist der herausgepresste Sprechgesang Filardis teilweise unerträglich. Auf ?Chasing the Dragonfly? hingegen fügt sich seine Stimme noch sehr schön in die melodische Musik ein. Für den einen oder anderen sicherlich lauer Neo-Prog ohne Power, für mich jedoch eine der gelungensten spanischen Progressive-Rock-Platten. Gracias. De nada. Salud.
| Anspieltipp(s): |
Senshi |
| Vergleichbar mit: |
Yes, Genesis |
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| Veröffentlicht am: |
29.6.2010 |
| Letzte Änderung: |
29.6.2010 |
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