Dzyan
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Aronda |
| Durchschnittswertung: |
7/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Jochen Leuschner |
Vocals, Percussion |
| Reinhard Karwatky |
Bass |
| Gerd Bock-Ehrmann |
Sax |
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| Harry Krämer |
Guitars |
| Ludwig Baum |
Drums, Percussion |
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Gastmusiker
| Günter Kühlwein |
E-Piano, Organ |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Emptiness
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9:43
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| 2. |
The Bud Awakes
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3:01
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| 3. |
The Wisdom
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10:32
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| 4. |
Fohat's Work
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6:35
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| 5. |
Hymn
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1:24
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| 6. |
Dragonsong
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7:33
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| 7. |
Things We're Looking For
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1:56
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| 8. |
Back To Earth
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4:19
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| Gesamtlaufzeit | 45:03 |
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Rezensionen

Dzyan entstanden im Januar 1972 und nahmen schon nach 2 Monaten ihr Debut-Album auf, ohne dass die Gruppe vorher (und auch nachher nicht) ein Konzert gegeben hatte. Die LP erschien beim kleinen Label Aronda und ist heutzutage eine sehr seltene, wenn auch wenig bekannte Krautrockrarität. Bald nach den Aufnahmesessions verliessen Dieter Krämer und Ludwig Baum die Gruppe, die nach diversen Besetzungswechseln schliesslich zu dem Trio wurde, welches "Time Machine" eingespielt hat.
"Emptiness" beginnt recht vielversprechend mit heftigem, kosmisch-elektronischem Klangwabern, welches dann aber in einen recht harmlosen Jazzrock übergeht. Sax und E-Gitarre solieren zur locker-flockigen Rhythmusabteilung aus Bass, Perkussion und Schlagzeug. Dazu kommt der gelegentliche, soulige Gesang von Jochen Leuschner, der allerdings eher hochlagig und daher etwas gewöhnungsbedürftig geraten ist. Nach einem kurzen Soul-Jazzrocker mit Orgel ("The Bud Awakes"), kommt mit "The Wisdom" das längste Stück der Scheibe. Einen leicht pathetischen Orgel-Jazz-Prog bietet die Nummer, mit recht nervigem Gesang, leichtem Ethno- bzw. Latinoeinschlag und einer Perkussion-Elektronikspielerei am Ende.
Die (ehemalige) zweite Seite der LP leitet "Fohat's Work" ein, das sich nach erneut pathetischem Beginn in einen locker-entspannten, treibenden Jazz/Brassrocker verwandelt. "Hymn" bietet wieder das Elektronikgeklimper vom Ende von "The Wisdom", dann Klänge vom gestrichenen Bass und hallende Vokallinien. Nach dem funkigen Jazzrock von "Dragonsong" und einem eigenartigen Intermezzo aus Gesang und E-Pianogeplinge ("Things We're Looking For"), purzelt Elektronikgezwitscher aus den Boxen. "Back To Earth" verwandelt sich aber schnell in einen erdigen Rocker, voller verzerrter E-Gitarrenklänge und schrägem Saxgetröte, ehe dann elektronisch verfremdetes Perkussionshallen die Scheibe zu Ende bringt.
Das Debut von Dzyan ist eine eher durchwachsene Platte, die sich nicht so recht zwischen souligem Jazzrock angloamerikanischen Musters (welcher hier deutlich überwiegt) und krautig-elektronischen Jazzexperimenten entscheiden kann. Das Ergebnis wirkt daher etwas zusammengeschustert und wenig eigenständig. Ganz schlecht ist das Ganze trotzdem nicht, sind hier doch durchaus fähige Musiker am Werke. Diese Formation hätte sicherlich ihren Stil gefunden, wenn sie denn zusammengeblieben wäre. So bleibt "Dzyan" ein etwas seltsames Relikt, das wohl nur für Krautrockkomplettisten von Interesse ist.
| Anspieltipp(s): |
Fohat's Work |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
28.12.2004 |
| Letzte Änderung: |
28.1.2005 |
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