1984
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Virgin |
| Durchschnittswertung: |
6.67/15 (3 Rezensionen) |
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Besetzung
| Anthony Phillips |
Keyboards,Drumbox,occasional guitar,percussion |
| Richard Scott |
percussion,effects,vocal ideas |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Prelude '84
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4.23
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| 2. |
1984 Part 2
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15.26
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| 3. |
1984 Part 1
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19.00
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| 4. |
Anthem 1984
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2.27
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| Gesamtlaufzeit | 41:16 |
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Rezensionen

Als ein vollständig elektronisches, instrumentales Keyboard-Album, das von einem Rockgitarristen aufgenommen wurde, bleibt "1984" wohl eine ziemliche Besonderheit.
Der erste Track, "Prelude '84", ist eine Mischung aus Akkordfolgen, die von Tony Banks beeinflußt scheinen und aus einigen Rick Wakeman-änlichen Schnörkeln. Gegen Ende des Stücks setzt dann noch Gitarre mit etwas Gefrickel ein. Im ersten Teil von "1984" (gemeint ist eigentlich Part 2, was aber hier geheimnisvollerweise vor Part 1 kommt), erinnern die zum schnellen Rhythmus einsetzenden, fröhlichen Arpeggiotöne an Mike Oldfields Instrumentalstücke. Das dritte Stück, "1984 part 1", beginnt wieder mit Keyboard-Akkorden, die von einigen Verzierungen begleitet, und von der Rhythmusmaschine unterlegt werden. Dieses wird durch einige bombastische Übergänge unterbrochen, um dann in ein Synthiesolo überzugehen, danach wird ein treibendes Thema eingeleitet... und schon wie beim vorigen Teil von "1984" läßt Mr.Phillips den Hörer nicht einschlafen, ständig werden Themen und Stimmungen gewechselt. "Anthem 1984" ist ein stimmungsvolles, traurig wirkendes Thema, als würde Anthony Phillips schon die ganze Menschheit im orwellschen Käfig sehen.
Hätte man auf dieser Platte die Rhythmusfrage etwas besser gelöst, wäre das Teil allen Electronic/Keys-Fans uneingeschränkt zu empfehlen gewesen. Aber so muß halt jeder selbst herausfinden, ob er diese elektronische Mischung aus Anthony Phillips, Mike Oldfield und Tony Banks -das alles mit billigen Rhythmen unterlegt- attraktiv oder mißlungen findet.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
3.5.2002 |
| Letzte Änderung: |
3.5.2002 |
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Da schlage ich mich doch tendenziell eher auf die "Gelungen"-Seite. Klar, die Rhythmusfrage wird nicht 100%ig befriedigend gelöst, aber die enorme Vielfalt an Ideen mit ständig wechselnden Themen und Melodien, die öfters mal an Mike Oldfield erinnern, versöhnen dafür. Und dass ein renommierter Gitarrist sich in - instrumententechnisch gesehen - völlig fremdes Terrain begibt, hat auch mal einen Bonus verdient.
Eigenartig finde ich allerdings die überwiegend positive, teilweise (z.B. in "Prelude 84") richtig fröhliche Stimmung, die so gar nicht zur Thematik passen will.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
17.1.2005 |
| Letzte Änderung: |
17.1.2005 |
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Hier zunächst kurz der Überblick über die Bonustracks auf CD2 der 2008 veröffentlichten Version:
1. Prelude '84 (early stage mix) (4:28) 2. Ascension (5:18) 3. 1984 Part One (early stage mix) (12:51) Rule Britannia Suite: 4. Sally Theme (1:15) 5. Science & Technology (1:19) 6. Respect (0:59) 7. Church (0:51) 8. Military (1:39) 9. Power in the Land (1:45) 10. 1984 Part Two (early stage Mix) (4:26) 11. Anthem 1984 (early stage mix) (2:12) 12. Poly Piece (demo) (16:39)
Es ist schwer zu glauben, wenn man diese CD einlegt, dass dieser Sound Anfang der achtziger Jahre vielleicht mal interessant oder toll geklungen haben soll. Heute, 2011, klingt das einfach nur ganz, ganz billig. Und das liegt an der Rhythmusfraktion, die einem Synthesizer entspringen und so was von künstlich klingen, wie ich es bisher noch nicht gehört habe.
Nun, bei "Prelude '84" kommt sogar noch etwas weiteres hinzu, denn hier klingt auch das Keyboard absolut grausam und - billig. Da fällt mir irgendwie kein besseres Wort zu ein. Durch diese Instrumentierung ist das Lied grottenschlecht, da kann auch die eingängige Melodie nicht mehr helfen, die mir allerdings irgendwie bekannt vorkommt.
Es folgt "1984 Part One". Was für den kurzen Opener galt, gilt für die nächsten neunzehn Minuten ebenso: Alles wirkt so unglaublich künstlich durch diese vermaledeite Instrumentierung. Und noch etwas fällt auf: Das Lied hat überhaupt keinen Bezug zum eigentlichen Thema, nämlich George Orwells Roman "1984". Klasse kann man eine Geschichte zum Beispiel bei Alan Parsons "The Fall Of The House Of Usher" oder bei Camels "Snow Goose" nachempfinden, beziehungsweise nachhören. Hier gelingt das überhaupt nicht. Kein noch so kurzer Abschnitt des Stücks weist auf den Roman hin. Aber vielleicht bin ich da auch einfach zu phantasielos. Musikalisch gesehen wird "1984 Part One" allerdings im zweiten Teil deutlich besser als zu Beginn. Die Rhythmuslaute werden zwischenzeitlich leiser und hintergründiger, die Melodie wird schöner und das Lied gewinnt an Klasse. Gegen Ende des Stücks gestaltet sich die Instrumentierung allerdings leider wieder wie am Anfang. Ganz am Ende klingt die Nummer dann sphärisch aus.
Bei "1984 Part Two" gestaltet es sich ähnlich. Zunächst wieder dieser billige Plastiksound, der dann in der Mitte des Stücks besser, ein bisschen schwebender wird, um den Hörer dann allerdings leider wieder mit den inzwischen bekannten Zutaten zu nerven. Kurz wird es dann noch mal ein wenig bombastisch, dann klingt der zweite Teil des Stückes "1984" langsam aus. Und an dieser Stelle erkennt man dann auch das Werk, auf welchem die Musik fußt. "1984" wird mehrmals im Hintergrund von einer elektronisch verfremdeten Stimme wiedergegeben.
Das letzte reguläre Stück der CD heißt "Anthem 1984". Diese kurze Keyboardnummer wird durch einen breiten Keyboardsound geprägt, der das Stück "hymnenartig" erklingen lässt. Nicht zu erwähnen brauche ich glaube ich, dass die Rhythmusfraktion auch hier wieder unter aller Kanone ist. Uuups, da habe ich es doch getan!
Aber nun zum Bonusmaterial. "Prelude '84 (early stage mix)" klingt nicht viel anders als die Version auf der ersten CD. "Ascension" ist anschließend ein Stück, das mit sehr breitem Keyboardteppich aufwartet und auch so sehr getragen wirkt. Die Rhythmuseinlagen fehlen, sodass das Stück immerhin Atmosphäre aufbauen kann. "1984 Part One (early stage mix)" klingt dann wieder sehr synthetisch, eine Verbesserung zum Stück auf CD1 kann ich dabei nicht raushören.
Es folgt die "Rule Britannia Suite", aufgeteilt in sechs Stücke. Wie schon gehabt, der Sound klingt sehr künstlich, aber die Rhythmusmaschine fehlt zum größten Teil. "1984 Part Two (early stage Mix)" wird dann richtig fies, denn in diesem Stück ist auch noch Tempo, sodass das "Klack-Klack" "Tock-Tock" doppelt so häufig seinen Weg zum Hörer findet. Und schließlich wäre da dann noch das getragene "Anthem 1984 (early stage mix)" in einer etwas kürzeren Version.
Nun und dann kommt es, der eigentliche Höhepunkt des ganzen Albums, der allerdings nur die letzte Zugabe der CD darstellt. "Poly Piece (demo)" ist eine richtig gute und verträumte Piano Nummer, die in ihren knapp siebzehn Minuten Dauer richtig viel Abwechslung für den Hörer bereithält. Mal wirkt dieser Track galoppierend, mal süßlich schwebend. Das Stück ist melodiös und spannend und für mich das absolute Highlight der CD, auch wenn es nur ein Bonustrack ist.
Fazit: Der Höhepunkt der CD versteckt sich im letzten Bonustitel. So etwas kannte ich bisher noch von keinem Album.
| Anspieltipp(s): |
Poly Piece (Da das Stück hier völlig positiv aus der Reihe fällt.) |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
26.10.2011 |
| Letzte Änderung: |
3.3.2012 |
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