From Source To Sea
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
CBS/ Neuauflage 2013: BSC Music |
| Durchschnittswertung: |
8/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Heinz Strobl |
Keyboards, Gitarre, Bass, Schlagzeug |
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Gastmusiker
| Robert Julian Horky |
Flöte (5,7) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Dreamscapes Part I
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4:09
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| 2. |
Dreamscapes Part II
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3:14
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| 3. |
Dancing Butterflies
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10:19
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| 4. |
Lotus Blossom
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6:05
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| 5. |
Clouds Dissolving
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4:15
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| 6. |
From Source to Sea
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11:30
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| 7. |
Yamuna Full Moon
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6:45
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| 8. |
Crystal Cascades
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4:19
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| 9. |
Refuge Island
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5:38
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| Gesamtlaufzeit | 56:14 |
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Rezensionen

Dieses war das letzte Gandalf-Album, das ich mir zugelegt habe. Hier zeigen sich schon deutliche Spuren des New-Age-Gesäusels, für das Herr Strobl mittlerweile berüchtigt ist. Das heißt jetzt aber nicht, dass ich im folgenden "From Source To Sea" niedermachen werden, so richtig schlecht es ist dann doch wieder nicht.
Zunächst mal hat eine deutliche Verschiebung der musikalischen Gewichte stattgefunden. Gandalf benutzt hier fast nur noch Tasteninstrumente (nicht ausschließlich elektronischer Art, das Klavier spielt häufig eine tragende Rolle), alles andere, insbesondere die Gitarre, ist drastisch zurückgefahren. Entsprechend hat sich auch der Anteil symphonischen Progs verringert. Das muss natürlich erst mal nichts negatives sein, aber wie eingangs schon bemerkt, geschieht dies hier zugunsten eines höheren New-Age-Anteils. Immerhin kommt dieser nicht so einschläfernd daher wie auf vielen anderen Produktionen dieses Genres; im Gegenteil, bisweilen gelingen Gandalf hier Momente von geradezu atemberaubender Schönheit. Da wäre vor allem "Yamuna Full Moon" zu nennen, in dem Robert Julian Horkys fernöstlich angehauchtes Flötenspiel von schwebenden Ambient-Klangflächen und allerlei exotischem Schlagwerk begleitet werden.
Auch "Dancing Butterflies" oder das wieder asiatisch inspirierte "Lotus Blossom" sind durchaus stimmungsvolle Klanggebilde. Aber so schön jedes davon als einzelnes Stück sein mag, über eine Gesamtspieldauer von fast einer Stunde ergibt sich auf Dauer etwas zu viel glatter Wohlklang. Zu rar sind die Momente, in denen Gandalf mal etwas aus sich herausgeht, in die Saiten greift oder auf die Felle haut. Eigentlich geschieht das nur zweimal, in "Dreamscape II" und "Crystal Cascades", und da denkt man schon mal wehmütig zurück an die Jahre zuvor, als Gandalf eine vielleicht nicht übermäßig komplexe, aber originelle und unterhaltsame Mischung aus elektronischen und progrockigen Klängen schuf.
Wie gesagt, ein Reinfall ist "From Source To Sea" nicht. Es ist halt wie mit den Weihnachtsplätzchen: ein paar davon sind lecker, aber wenn es sie im Übermaß gibt, hat man's irgendwann satt.
| Anspieltipp(s): |
Lotus Blossom, Yamuna Full Moon, Crystal Cascades |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
10.1.2006 |
| Letzte Änderung: |
18.3.2006 |
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Dank der digital bearbeiteten und gemasterten Digipack-Neuauflage von BSC Music bekommen Gandalf-Alt- und Neu-Fans 2013 erneut die Chance die musikalische Reise von der Quelle bis zum Meer zu erleben. Zu dieser Reise wurde Heinz "Gandalf" Strobl durch sein intensives und bewusstes Erleben der freien Natur inspiriert. Das wiederum hat ihn dazu bewogen die Geräusche der Natur digital aufzunehmen und in seine Musik einzugliedern.
Seitdem ich festgestellt habe, dass man Musik nicht unbedingt dazu braucht, um Nervenkitzel zu erleben stört es mich nicht besonders, wenn ein Musiker durchgehend entspannende Musik generiert. In dem Bereich der entspannenden, aber keineswegs einschläfernden Klangkunst ist Gandalf einer der ganz Großen. Er vermengt die akustische Instrumente wie Flöte, Gitarre, Perkussion und Klavier gekonnt mit aktuellen Errungenschaften der Digitaltechnik und lässt so die eigene Gandalf-Synthese aus progressivem Rock, Neo-Klassik, Elektronik, fernöstlichen Anleihen, Ambient und New Age entstehen.
Das künstliche Schlagzeug auf der Ende der 80er aufgenommenen Scheibe klingt inzwischen nicht ganz so futuristisch, wie es 1988 der Fall gewesen sein mag. Da solches Schlagzeug hier aber extrem selten erklingt, fällt dieses kleine Manko nicht weiter ins Gewicht. Viel lieber verwendet Gandalf die digitalen und gleichzeitig melodiösen Sequencermotive oder (viel seltener) elektronische Rhythmen, die glücklicherweise gar nicht nach einem Versuch klingen ein echtes Schlagzeug imitieren zu wollen.
Weite Teile von "From Source to Sea" dürften denjenigen Hörern gefallen, die beispielsweise auch Tangerine Dream nach 1985 gut fanden. Dabei muss ich ganz speziell an "Song of the whale" von Underwater Sunlight denken.
"From Source to Sea" wird für die eingeschworenen Avant-Prog- und Progmetal-Hörer wahrscheinlich doch etwas zu harmonisch geraten sein. Wer sich dagegen für entspannend angelegte und (nicht ganz unwichtig) sehr gut gemachte symphonisch-elektronische Musik begeistern kann, sollte sich die Scheibe mal anhören.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
6.4.2013 |
| Letzte Änderung: |
6.4.2013 |
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