On an Island
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| David Gilmour |
guitars, vocals, electric piano (2), piano (3), percussion (2,3,4,8,9,10), bass (3,6,8,10), saxophone (5), bass harmonica (7), cümbüs (7), hammond organ (8,9,10) |
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Gastmusiker
| David Crosby |
vocals (2) |
| Graham Nash |
vocals (2) |
| Richard Wright |
hammond organ (2), vocals (3) |
| Rado Klose |
guitar (2,3) |
| Guy Pratt |
bass (2,4) |
| Andy Newmark |
drums (2,3,6,10), percussion (7) |
| Chris Thomas |
keyboard (2,9) |
| Chris Stainton |
hammond organ (3) |
| Jools Holland |
piano (3) |
| Polly Samson |
piano (3), vocals (8) |
| Ged Lynch |
drums (4) |
| Phil Manzanera |
keyboard (4,6), piano (7) |
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| Leszek Mozdzer |
piano (4,9) |
| Caroline Dale |
cello (4,5,7) |
| Chris Laurence |
double bass (5,9) |
| Ilan Eshkeri |
programming (5,9) |
| Georgie Fame |
hammond organ (6) |
| B J Cole |
weissenborn guitar (7) |
| Robert Wyatt |
cornet (7), voice (7), percussion (7) |
| Alasdair Malloy |
glass harmonica (7,9) |
| Lucy Wakeford |
harp (9) |
| Willie Wilson |
drums (8) |
| Zbigniew Preisner |
orchestral arrangements |
| Robert Ziegler |
orchestra conducted by |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Castellorizon
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3:54
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| 2. |
On An Island
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6:47
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| 3. |
The Blue
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5:26
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| 4. |
Take A Breath
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5:46
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| 5. |
Red Sky At Night
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2:51
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| 6. |
This Heaven
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4:25
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| 7. |
Then I Close My Eyes
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5:28
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| 8. |
Smile
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4:03
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| 9. |
A Pocketful Of Stones
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6:18
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| 10. |
Where We Start
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6:46
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| Gesamtlaufzeit | 51:44 |
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Rezensionen

David Gilmour ist kein Musiker der wirklich fleißigen Sorte. Der Mann hat die Ruhe weg. Und so klingt auch sein drittes Soloalbum in beinahe 30 Jahren.
Für den einen wird es wieder mal ein langweiliges Gilmour-Album sein, für den anderen ein ungemein gefühlvolles und atmosphärisch dichtes Stück Musik. Das Album bietet Stoff für beide Lager. Wem der Kopf bei bluesnahen, dem Experimentellen fernstehenden und ungemein relaxten Klängen ins Kissen sinkt, kommt ebenso auf seine Kosten wie der Floyd-Fan, der gerne auf Watersche Exaltiertheiten verzichtet und sich ganz dem abgeklärten Gesang und der außergewöhnlich ausdrucksvollen Gitarre Gilmours hingibt. Und - ich hab es schon mal geschrieben und wiederhole es gerne - der Mann hat einfach Ausdruck! Und von diesem Ausdruck und von dem hohen Maß an stimmungmäßiger - nicht einmal so sehr musikalischer - Geschlossenheit lebt das Album. Im Detail gibt es einiges zu entdecken, aber die Gesamtstimmung ist einfach rund.
Der Titelsong erinnert mich stark an die getragenen Sachen von Pink Floyd Mitte der 70-er oder die späten Floyd. The Blue zeigt ein bisschen, dass Kitsch droht, wenn noch einer obendrauf gesetzt wird. Take a Breath ist ein etwas wuchtigeres Rockstück und stellt zusammen mit dem schleppenden Bluesrocker This Heaven so was wie das "dynamische Gerüst" des Albums dar. Das kurze Instrumental Red Sky at Night mit Gilmour am Saxofon verbreitet dazwischen schon fast Ambient-Atmosphäre. Then I close my Eyes ist wiederum ein Instrumental, das eine sehr gefühlvolle Stimmung a la Fleetwood Macs Albatross mit leichten Jazz-Anklängen verbindet. Sehr schön! Mit Smile lacht die Sonne über einem von Folk und Country regierten Land. Und A Pocketful of Stones ist eine ebenso zurückhaltende wie eindrucksvolle Ballade mit einigen klassischen Elementen. Hier und da wird bei verschiedenen Stücken der durch und durch entspannte Sound von Streichern unterstützt, die aber nach meinem Eindruck nur selten zu viel des Guten tun. Am Ende steht Where we start und erinnert ein wenig an die End-60-er-Floyd zur Zeit von More.
On an Island, aufgenommen mit einer stattlichen Anzahl z.T. prominenter Gastmusiker, ist in seiner Vielschichtigkeit ein doch vollkommen schlüssiges Album geworden. Für mich ist es vor allem das rundum überzeugende Alterswerk eines Gitarristen, in dessen - bei allen Floyd-Anklängen - durchaus eigenständigen Klangwelten ich herrlich versinken kann. Und das ist einfach schön. Hier und da vielleicht aber auch schon wieder ein bisschen zu schön... Aber mit mehr Kanten hätte On an Island einfach nicht mehr diese wohlige Gesamtstimmung.
| Anspieltipp(s): |
On an Island, Then I close my Eyes, A Pocketful of Stones |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
31.3.2006 |
| Letzte Änderung: |
13.3.2012 |
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Christians Beschreibung des in die Kissen sinkenden Kopfes könnte nicht treffender gewählt sein. Ich habe selten so wohltönende, gleichzeitig aber furchtbar langweilige Musik gehört. Gilmour hat die Ruhe weg. Ja hat er, und der Rest seiner Mannschaft ist auch nicht sonderlich aufgeregt zu Gange. Die Musik plätschert vor sich hin, Gilmours Gitarre jault getragen dahin (wie sie es immer tut), ab und zu schmachten ein paar Streicher, es wird unauffällig Gesungen, gelegentlich erklingen so exotische Instrumente wie Cornet und Saxophon und alles ist eingebettet in einen wattigen, kantenlosen Gesamtklang, auch wenn die Musik in ihrem abgesteckten Rahmen durchaus einigermassen abechslungsreich ist.
Eines muss man Gilmour allerdings zugestehen: Er hat einen sehr charakteristischen Sound. Das Ganze klingt eben wie Gilmour klingt, wie eben Pink Floyd klingen, oder wie Pink Floyd vielleicht klingen würden, wenn sie heute, gereift und weise, ein Album einspielen würden. Ein Rückblick auf ein bewegtes Musikerleben, voller offenbar eher wehmütiger Erinnerungen. Altherrennostalgie? Als solche ist die Platte, die natürlich perfekt produziert und musiziert wurde, sehr gelungen. Dass ich dabei aber ein kräftiges Gähnen nicht unterdrücken kann - selbst als bekennender Pink-Floyd-Fan - bleibt aber eine Tatsache.
Ob ich denn einen progressiven Experimental-Kracher von Gilmour erwartet habe? Nein, ganz bestimmt nicht. Ehrlich gesagt habe ich genau das erwartet, was mir nun mit "On an Island" vorliegt. Und natürlich: Es hätte schlimmer kommen können! Aber haben wir diese Platte gebraucht? Ich zumindest nicht, doch vermutlich bin ich, obwohl im Erscheinungsjahr von "A Saucerful Of Secrets" geboren, doch noch nicht alt genug für solche Musik.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
31.3.2006 |
| Letzte Änderung: |
8.8.2006 |
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