Act II: Galileo
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Inside Out |
| Durchschnittswertung: |
7/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Folco Orlandini |
vocals |
| Lorenzo Dehò |
bass, keyboards |
| Joe Taccone |
guitars |
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| Ivan Oggioni |
guitars |
| Antonio Rotta |
drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
New Frontiers
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1:18
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| 2. |
Stargazer
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5:17
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| 3. |
Rage
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0:23
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| 4. |
I Hold The Key (Into The Void)
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6:31
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| 5. |
Colours Of The Night
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1:07
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| 6. |
Mother
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1:02
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| 7. |
Let Me Cry
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0:54
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| 8. |
Justice
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0:31
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| 9. |
Fear
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2:33
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| 10. |
Burning In The Wind
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3:40
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| 11. |
Aprite!
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0:44
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| 12. |
Dungeons Of The Vatican
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5:00
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| 13. |
Cold Flames Of Faith
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7:57
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| 14. |
Suspicions
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0:22
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| 15. |
White Collars
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5:42
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| 16. |
Prisoner Of Dreams (Condemned)
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5:03
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| 17. |
Black Rose
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1:05
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| 18. |
I Can't Smile
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2:48
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| 19. |
Silent Cry
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0:19
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| Gesamtlaufzeit | 52:16 |
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Rezensionen

Act II: Galileo war nach 2 EP Veröffentlichungen 1995 das erste Album der seinerzeit noch jungen Band Time Machine. In der damaligen Presse heimste das Werk in Folge das allgemeinen Dream Theater Prog Metal Wahns durchaus großartige Kritiken ein. Zu unrecht, wie ich meine.
Mit großem Abstand betrachtet bietet Act II: Galileo einfach nicht den Stoff, aus dem die Träume sind. Zweimal gehört verschwand das Album recht bald im CD Schrank und ward nicht mehr gesehen, bis ich letztens was zu der Band las und mich entsinnte, 'hey, von denen hast du auch was, hör doch mal wieder rein'. Dieser Tag ist heute gekommen und siehe da. Alle Zweifel konnten bestätigt werden.
Allem voran geht mir das musikalische Konzept gehörig auf den Keks. Jedes Stück wird von einem mehr oder weniger langen Intro eingeleitet, ein wirklicher Faden ist dabei nicht erkennbar. Die Stücke selbst bewegen sich im Fahrwasser der damaligen Prog-Metal Welle und werden mit quietschigen Keyboards aus dem Neoprog untermalt. Wenn ich das höre, kann ich verstehen, warum viele Leute diese Musik als Kitsch bezeichnen. Es klingt einfach Fehl am Platz. Nix halbes oder ganzes bieten auch die Gitarren: Wenn sie mal losbratzen, dann klingts grausam - was im Allgemeinen am recht drucklosen Gesamtsound liegen mag - oder aber sie werden von kitschigen Keyboards an die Wand gefahren. Wirklich rund erscheint mir auch keines der Stücke durchkomponiert zu sein. Einzig Sänger Folco Orlandini weiß auf gesamter Strecke zu überzeugen, kann aber auch nicht für den notwendigen Wiedererkennungswerk bei den Kompositionen sorgen. Dafür klingt er in ruhigen Passagen teilweise wunderbar Freddy Mercury like (Cold Flames Of Faith).
Positiv zu vermerken ist, dass besonders wenn es ruhiger wird, die Band Akzente setzen kann. So auch im Beginn von "I hold the key (into the wind)", welches sehr atmosphärisch startet und klar macht, welches Potenzial in der Band steckt. Und so sind es denn auch eher die atmosphärisch ruhigen oder dramatisch wirkenden Momente (z.B. im kurzen Zwischenspiel aperite!), die für Stimmung sorgen.
Insgesamt wirkt das Album unausgereift und bietet dem Hörer nicht genug Aufhänger, um wirklich darin langfristig zu versinken. Der etwas arg pappige Sound soll vielleicht auf hart getrimmt daherkommen, die bratzenden Gitarren wirken aber eher fremd und störend im Gesamtsound. Stärken spielt die Band aus, wenn man Atmosphäre schafft und vor allem die Gitarren solistisch eingreifen.
| Anspieltipp(s): |
Cold Flames Of Faith |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
4.6.2006 |
| Letzte Änderung: |
4.6.2006 |
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