Purgatorio
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
TDI Music |
| Durchschnittswertung: |
7/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
Gastmusiker
| Iris Camaa |
percussion & alto/soprano/choral voice |
| Jayney Klimek |
alto/choral voice |
| Barbara Kindermann |
soprano/choral voice |
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| Tatjana Kouchev |
alto/choral voice |
| Saskia Klumpp |
alto/choral voice |
| Bianca Acquaye |
alto/choral voice/recitation |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Above the great dry land
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6.19
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| 2. |
Chasing the bad seed
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8.48
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| 3. |
Slave to the gods
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6.31
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| 4. |
Hope and glory
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6.44
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| 5. |
Sun Son's Seal (part one)
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8.21
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| 6. |
Beyond all suns
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6.34
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| 7. |
Sisyphus
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4.37
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| 8. |
All the steps to heaven
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13.12
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| 9. |
Mountain of destiny
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10.51
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| Gesamtlaufzeit | 71:57 |
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| Disc 2 |
| 1. |
The glowing zodiac wheel
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6.08
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| 2. |
Modern cave men
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5.02
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| 3. |
Death of Medusa
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7.23
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| 4. |
Blinded by the world's desire
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6.22
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| 5. |
Sun Son's Seal (part two)
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8.27
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| 6. |
Soulgate
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7.59
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| 7. |
Till the end of silence
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5.17
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| 8. |
Prison and paradise
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5.39
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| 9. |
Spirit spiral
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7.33
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| Gesamtlaufzeit | 59:50 |
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Rezensionen

Langsam dämmert's mir, dass es bei der dreiteiligen Vertonung von Dante Alighieris La Divina Comedia Edgar Froese & Co gelungen ist, eine neue, meines Wissens bisher nicht dagewesene musikalische Mischung vorzulegen: Die der "Berliner Schule" der elektronischen Musik entsprechenden Einfälle treffen auf Songstrukturen, deren Inspirationen zwischen Klassik, New Age und Pop wechseln. Mehrere, vorzugsweise auf Italienisch singende, klassische weibliche Stimmen und mir durch Tony Banks' Soloalben bekannte Popstimme von Jayney Klimek geben zum beachtlichen Keyboardarsenal und elektronischen Rhythmen ihr Bestes. Gelegentlich macht sich eine geradezu südländische Melodieseligkeit breit, die man von Tangerine Dream kaum erwartet hätte.
Vielleicht hatte ich wegen der unheimlich-seltsamen Stilmischung, die ich in der Form gar nicht vermisst habe, mit "Inferno", dem ersten Teil der Trilogie, meine liebe Mühe. Inzwischen bin ich der Ansicht, dass "Inferno" zwar sehr gewöhnungsbedürftig, aber kompositorisch doch stimmig und ziemlich gelungen wirkt.
Leider leidet "Purgatorio", der zweite Teil der Göttlichen Komödie, unter der Krankheit vieler Doppelalben. Es macht sich negativ bemerkbar, dass sich die Einfälle zäher und behäbiger entfalten, als es bei einer Einzel-CD wahrscheinlich der Fall wäre. Vor allem die poppigeren Songs wirken auf mich überlang, als würden sie sich in ihrer Länge und Gestaltung in erster Linie nach textlichen Erfordernissen richten.
Vielleicht kann "Purgatorio" denjenigen Musical-Hörern gefallen, die es am liebsten maßlos episch und in die Länge gezogen haben. Mir scheint es jedoch, dass sich der Workaholic Edgar Froese bei seinem ambitionierten, 5 CD's umfassenden Dante-Projekt doch etwas kürzer fassen könnte. Trotzdem Respekt für die vorbildliche Arbeitsmoral und einige ansprechende Ansätze, die leider in den - vor allem gesangstechnisch - allzu langatmig anmutenden Stücken untergehen. Aber wie oft bekommt man schon eine Abfolge von weiblichen Opern- und Popstimmen mit Sequencerbegleitung zu hören?
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
7.10.2006 |
| Letzte Änderung: |
9.10.2006 |
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