Indian Summer
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Record Heaven |
| Durchschnittswertung: |
10.5/15 (4 Rezensionen) |
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Besetzung
| Patrik Helje |
Gesang |
| Reine Fiske |
Gitarre |
| Stefan Dimle |
Bass |
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| Simon Nordberg |
Keyboards |
| Jonas Lidholm |
Schlagzeug |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Humanize
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6:07
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| 2. |
All Around Me
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9:04
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| 3. |
1st Of May
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3:34
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| 4. |
I Wish I Had A Boat
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5:41
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| 5. |
Dustgod
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5:04
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| 6. |
Dreamdance
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4:50
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| 7. |
Why Do I Still Sleep
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7:55
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| 8. |
Indian Summer
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5:12
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| Gesamtlaufzeit | 47:27 |
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Rezensionen

Auf "Indian Summer" zeigen sich Landberk noch schwermütiger als auf dem Vorgängeralbum. Fast alle Songs sind in gemächlichem Tempo gehalten, kein Instrument sticht besonders hervor, sondern gleichberechtigtes Zusammenspiel steht im Vordergrund. Auch wird weniger Wert auf besondere Virtuosität gelegt, die Songs wirken mehr wie Stimmungsgemälde. Besonders deutlich ist dies bei den Keyboards (überwiegend Mellotron) zu hören, die sehr im Hintergrund gehalten sind und die Songs lediglich dezent untermalen. Manche Passagen, wie die beiden unten genannten oder der Titelsong, sind in einem an die späten Talk Talk erinnernden Minimalismus gehalten.
Ein sehr schönes Album für melancholische Stunden.
| Anspieltipp(s): |
I Wish I Had A Boat, Why Do I Still Sleep |
| Vergleichbar mit: |
ruhigere Passagen von Änglagård; z.T. auch Talk Talk |
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| Veröffentlicht am: |
5.5.2002 |
| Letzte Änderung: |
5.5.2002 |
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Es tut mir ja fast leid, eine von den wirklich geschätzten Kollegen Jochen und Sal so hoch geachtete Platte runterputzen zu müssen, aber zu "Indian Summer" fällt mir eigentlich nur folgendes ein: Gähn...
Erstmal: mit Prog hat die Platte eigentlich überhaupt nichts zu tun: die Songs sind überaus simpel und straight gehalten, sehr ruhig, ohne viel Abwechslung, und lediglich ein paar Mellotronstreicher hier und da reichen nicht aus, um etwas zu Prog zu machen.
Natürlich ist dies überhaupt kein Qualitätsmerkmal, und tatsächlich schätze ich TripHop-Bands wie "Massive Attack", "Portishead" oder Tricky, denen hier deutlichst nachgeeifert wird, sehr! ABER: weder der recht langweilige, herkömmliche Sound noch die ebenso eintönigen, sogar einfallslosen Naturbeats erreichen diese Vorbilder, auch der solide aber vollkommen unaufällige Gesang verblasst gegen die viel interessanter produzierten englischen Bands; ok, eine gewisse träumerische Atmosphäre ist schon da, aber vom Hocker reissen kann mich das ganze keinesfalls, eher träge schleppend einschlafend runter gleiten lassen.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
22.5.2002 |
| Letzte Änderung: |
22.5.2002 |
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Was für ein Album! So viel Mellotron, so viele klassische Ingredienzien und nicht ein Stückchen "Retro", so als ob die Schweden den Schlüssel gefunden hätten, den Prog ins nächste Jahrtausend zu katapultieren. In der Tat, Landberks Sound ist im wörtlichen Sinne progressiv, nimmt er doch offensichtlich Einflüsse aus anderen, moderneren Genres auf, ohne die Musik und deren Eindruck aufzuweichen (oder gar zu kommerzialisieren).
Auffälligstes Merkmal auf "Indian Summer" ist das Einflechten der hypnotischen Triphop-Rhythmik: Bass und v.a. das variantenreiche Drumming von Jonas Lidholm schaffen einen 'modernen' Klanguntergrund, auf dem sich die zumeist sanfte, wundervoll schwermütige Musik entwickeln kann. Dazu kommen die fragmentarischen Texte mit der ausdrucksstarken und glasklaren Stimme Patrik Heljes, die dieses Album zu einem wirklichem Höhepunkt der gesamten Prog-Discographie der 90er machen.
| Anspieltipp(s): |
Dustgod, Why do I still sleep? |
| Vergleichbar mit: |
Anekdoten, Portishead oder Massive Attack mit Mellotron |
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| Veröffentlicht am: |
5.7.2002 |
| Letzte Änderung: |
5.7.2002 |
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Melancholische Musik ist - wie sollte es auch anders sein - sehr stimmunsabhängig. Man muss schon in der richtigen Grundstimmung für diese Band sein. Die Musik ist sehr schwer und tiefgehend. Und LANDBERK haben einen eigenen Stil entwickelt, diese Stimmungen umzusetzen.
Mit "Indian Summer" geht die Band ein gutes Stück weg von ihrem Meisterwerk "One Man Tells Another", welches noch im Dunstkreis psychedelischer Prog-Bands wie ANEKDOTEN anzusiedeln war. Vielmehr sind die Stücke alle sehr einfach strukturiert. Aber es ist genau dieses vermeintlich Simple, welches "Indian Summer" zu wahrer Größe kommen läßt. Man verzichtet auf jeglichen Schnickschnack, setzt aber geschickt Instrumente wie Cello oder Mellotron ein, die eine sehr eigene depressive Atmosphäre verbreiten. Dabei erinnert man weniger an Prog-Rock sondern eher noch an alternativ angehauchten Trip-Hop. Ausschlaggebend ist der sehr ruhige Gesang, der ein ums andere Mal mitten im Ohr zu explodieren scheint. Es ist eben diese Schwermütigkeit die einen in den Bann ziehen muss - sonst, das ist klar, wird dieses Album nicht wirken.
Obwohl das Album so depressiv daher kommt gibt es eine Menge Groove auf "Indian Summer". Die satte basslastige Produktion steht den Schweden einwandfrei. Außerdem bewegt man sich nicht ausschließlich im Low-Tempo Bereich, sondern man tritt auch schonmal das Gaspedal durch und schafft es, alle Achtung, dabei auch noch melancholisch zu sein.
Also, wer behauptet "Indian Summer" wäre ein langweiliges Album? Weit gefehlt halte ich dagegen, denn wenn man sich damit auseinander setzt versinkt man in einer dichten Atmosphäre melancholischer Sounds. Sicher, das Album ist anders, ungewöhnlich, vielleicht gerade deshalb progressiv. Doch ich möchte sagen, dass dieses Werk ein ganz Großes ist und die Wurzeln der Band niemals verleugnet.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
6.7.2002 |
| Letzte Änderung: |
21.1.2004 |
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