Umbrales
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Fernando Gonzáles Bravo |
guitar |
| Pedro Munoz Recabarren |
keyboards |
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| Fernando Islas Zúniga |
bass |
| Juan Ricardo Weiler |
drums |
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Gastmusiker
| Alejandro Reid |
percussion (2,5,8) |
| Roberto Lacourt |
saxophone (8), flute (5,8) |
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| Jorge Cruz |
drums (2,4,5,8) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Secretos
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5:15
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| 2. |
Divertimento
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7:01
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| 3. |
Fiesta Rock
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3:03
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| 4. |
Umbrales
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5:10
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| 5. |
Portillo
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7:36
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| 6. |
Rock 1
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3:40
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| 7. |
Arabian Night
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7:00
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| 8. |
The Bridge
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3:56
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| 9. |
Rock 2
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5:30
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| 10. |
Epilogo
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4:16
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| Gesamtlaufzeit | 52:27 |
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Rezensionen

Beim Halbjahres-Poll 2006 auf der [progrock-dt]-Mailingliste wurde das Album "Umbrales" der chilenischen Jazz-Rocker Evolucion vermisst. Es hatte halt noch keinen Niederschlag auf diesen Seiten gefunden... Grund genug, diesem Album mal nachzuspüren. Was sich aber schwierig gestaltete. Bei MUSEA, dem europäischen Importeur, war das Teil "not in stock". Bei diversen Versendern war das Teil zwar bestellbar, kam aber nie und schließlich meinten auch diese: "Aus". Ein amerikanischer Versender hatte schliesslich sehr eigenwillige Vorstellungen, was Versandkosten anbelangt. Da wollte ich schon aufgeben, aber dann fragte ich mal bei Charly Heidenreich, Motor & Gestalter der Freakshow, Rezensentenkollege dieser Seiten und Mailorder-Betreiber, an... und siehe da: Kontakte sind eben das halbe Leben. Er hat das Teil in kurzer Zeit zu vernünftigen Kosten aufgetrieben. Danke!
Evolucion sind schon lange im musikalischen Geschäft, schon seit den 80er Jahren. Bandcheffe Munoz Reccabarren, der Keyboards spielt, ist sogar noch viel länger aktiv. Überhaupt verfügen die Musiker von Evolucion schon über einiges an Erfahrung und beherrschen ihre Instrumente durchweg sehr gut. Dass es mit Alben nicht so recht geklappt hat, lag an vielen Besetzungswechseln und den allgemeinen Wirren in Chile, die nicht immer die Konzentration auf Musik zuliessen. Nun, so ist "Umbrales" erst das zweite Studioalbum der Formation.
Evolucion haben sich dem "klassischen" Jazz-Rock verschrieben, wobei sie sich eher aus Richtung Rock dem Sujet annähern. Bass und Schlagzeug legen einen moderat vertrackten Rhythmusteppich, der als Fundament für die solistischen Ausflüge von Gitarre und Keyboards dient. Gesungen wird hier nicht. Die Gastmusiker setzen mit Percussion, Flöte und Saxophon gelegentlich ein paar auflockernde Akzente, im Kern wird die Musik aber von Gitarre und Tasten bestimmt.
Wenn die Band in Fahrt kommt, dann heben Gitarre und Keyboards auch immer wieder zu schönen Soloeskapaden ab. Gerade die Gitarre fegt dann furios dahin, aber auch die Tasten lassen sich nicht lumpen und bauen schon mal ein dem neoprog-nahes Solo-Feuerwerk mit ein. Das ist alles sehr unterhaltsam, aber - und das ist der Schwachpunkt - richtig packend ist es nicht. Das liegt daran, dass alles etwas zu sanft, zu schönklangig und viel zuwenig Biss daherkommt. Die Produktion ist einfach zu weichgespült und in den richtig schlechten Momenten klingt das wie die Tanzband am bunten Abend im RIU Palace-Hotel auf Lanzarote... ich hoffe, man versteht was ich meine. Letztlich sind die Arrangements der einzelnen Titel auch etwas zu brav und zu vorhersehbar... Einleitung, Soloparts, Zwischenspiel, Soloparts, Outro. Dazwischen stecken zwar immer mal wieder ein paar Gimmicks und Ideen, aber doch zuwenige.
Schade eigentlich, Evolucion verschenken durch diesen Sound einiges. Denn in flotten Stücken wie "Rock I" oder auch dem Titelstück wird schon deutlich, dass sie das Zeug dazu hätten, ein richtig gutes Jazz-Rock-Album vorzulegen. Aber dann wird wieder alles mit dieser süsslichen Schönklang-Produktion zugedeckt und dann geht der Spass leider ein bisschen flöten...
Inzwischen scheint das Album sogar wieder etwas leichter erhältlich zu sein, zumindest verkündet der MUSEA-Webshop wieder "in stock". Also mögen Jazz-Rock-Fanatics das vielleicht mal antesten, so als Sammlungsergänzung und als netter Happen zwischendurch mag das schon angehen. Allen anderen kann ich das Album nicht wirklich ans Herz legen, denn so richtig verpassen tut man eigentlich nichts.
| Anspieltipp(s): |
Umbrales, Rock I |
| Vergleichbar mit: |
Jazz-Rock, der gelegentlich schon mal an den Fahrstuhl oder das Kaufhaus anklopft :-) |
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| Veröffentlicht am: |
9.12.2006 |
| Letzte Änderung: |
9.12.2006 |
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